Rente versus Pension

von
Jeremiah Glut

Guten Tag,

angenommen ich beginne mein Berufsleben erst im Alter von 35 Jahren, habe also bis zur Rente (vorausgesetzt auch, dass ich ununterbrochen arbeite ohne Arbeitslosigkeitszeiten) ca. 32 Jahre gearbeitet.
Und angenommen ich habe heute mit 35 Jahren die Wahl zwischen:

- einem 1000 € / Monat besser bezahlten Job in der freien Wirtschaft

VERSUS

- einem Beamtenjob mit Bezügen die entsprechend 1000 € / Monat niedriger sind als in der freien Wirtschaft.

Beides würde ich dann also 32 Jahre lang durcharbeiten. Die Frage ist, in welchem Fall meine Rente bzw. Pension voraussichtlich höher wäre.

Ich möchte keine Berechnungs-Rechner nutzen, weil die zu viele Zusatzinformationen abfrage, die ich gar nicht habe. Es geht hier nicht um eine Cent-genaue Abschätzung, sondern um die Tendenz, die mir helfen kann mich für den finanziell bzgl. des Ruhestands sinnvolleren Weg zu entscheiden.

(Andere Aspekte, wie etwa Jobsicherheit oder Krankenkassen sollen hier außer Acht bleiben!)

von
Hallo.

Hallo
Der Beamte.
32 jahre x 1,8%= 57%x letztes Brutto 5000= 2850 im Monat Pension.
Der Angestellte.
6000 x 12 = 72000 im Jahr. Der Beitrag dafür ergibt im Jahr etwa 1,8 Punkte x32 Jahre= 57 Punkte x33€ = 1900 € Rente

von
Brunno

Zitiert von: Hallo.
Hallo
Der Beamte.
32 jahre x 1,8%= 57%x letztes Brutto 5000= 2850 im Monat Pension.
Der Angestellte.
6000 x 12 = 72000 im Jahr. Der Beitrag dafür ergibt im Jahr etwa 1,8 Punkte x32 Jahre= 57 Punkte x33€ = 1900 € Rente

Ich dachte Pension ist 71% vom letzten Brutto 5000 = 3350 € Monat Pension.

von
Brunno

Zitiert von: Brunno
Zitiert von: Hallo.
Hallo
Der Beamte.
32 jahre x 1,8%= 57%x letztes Brutto 5000= 2850 im Monat Pension.
Der Angestellte.
6000 x 12 = 72000 im Jahr. Der Beitrag dafür ergibt im Jahr etwa 1,8 Punkte x32 Jahre= 57 Punkte x33€ = 1900 € Rente

Ich dachte Pension ist 71% vom letzten Brutto 5000 = 3350 € Monat Pension.

Ich meinte 3550 € Pension

von
Tipp

Es gibt im Internet Pensionsrechner und Rentenrechner. Wenn Sie jetzt schon vorhersagen können, was Sie für eine Besoldungsgruppe erreichen oder welches Gehalt Sie erhalten, können Sie damit ganz nach Belieben rechnen. Den Sinn dieser Spekulationen werde ich besser nicht bewerten.:-)

von
Justus Helmholtz

Ich werde am 01.07.2023 in Rente gehen und laut Rentenberater darf ich dann wohl 2.100 Euro Rente brutto erwarten.

Gibt es eigentlich irgendwo im Internet (Google hat mir nicht geholfen) eine Seite, die Auskunft darüber gibt, was Rentnerehepaare so im Schnitt Netto monatlich zur Verfügung haben

von
KSC

Und was nützt Ihnen die Erkenntnis wenn Sie wüssten ein Ehepaar kommt im Schnitt auf 2000 € Rente?

Wenn Sie mit Ihrer Frau tatsächlich 3000 € haben oder halt nur 1400 €? Sie müssen mit dem auskommen was Sie sich ein Leben lang erarbeitet haben - die einen haben mehr, die anderen eben weniger.

Nützt Ihnen doch rein gar nichts, oder?

Die Frage ist in etwa so sinnreich wie die Frage nach der statistischen Größe eines Ehepaars - wäre besonders wichtig wenn die Frau 2 m groß und der Mann 1,60 m klein ist - dann ist der Durchschnitt 1,8m.
Prima wenn man so was wichtiges weiß.

von
suchenwi

Faustregel: die Abzüge erfolgen in 2 Stufen.
1. KV+PV-Beiträge: ca. 9% Abzug, macht die DRV selbst. Ausgezahlt wird "netto vor Steuern".
2. Steuern: legt das Finanzamt fest, abhängig von weiteren Einkommen usw. Müssen evtl. quartalsweise vorgezahlt werden, werden bei dem nächsten Einkommensteuerbescheid verrechnet.
Gilt für Singles ebenso wie Ehepaare.

Experten-Antwort

Zitiert von: Jeremiah Glut
Guten Tag,

angenommen ich beginne mein Berufsleben erst im Alter von 35 Jahren, habe also bis zur Rente (vorausgesetzt auch, dass ich ununterbrochen arbeite ohne Arbeitslosigkeitszeiten) ca. 32 Jahre gearbeitet.
Und angenommen ich habe heute mit 35 Jahren die Wahl zwischen:

- einem 1000 € / Monat besser bezahlten Job in der freien Wirtschaft

VERSUS

- einem Beamtenjob mit Bezügen die entsprechend 1000 € / Monat niedriger sind als in der freien Wirtschaft.

Beides würde ich dann also 32 Jahre lang durcharbeiten. Die Frage ist, in welchem Fall meine Rente bzw. Pension voraussichtlich höher wäre.

Ich möchte keine Berechnungs-Rechner nutzen, weil die zu viele Zusatzinformationen abfrage, die ich gar nicht habe. Es geht hier nicht um eine Cent-genaue Abschätzung, sondern um die Tendenz, die mir helfen kann mich für den finanziell bzgl. des Ruhestands sinnvolleren Weg zu entscheiden.

(Andere Aspekte, wie etwa Jobsicherheit oder Krankenkassen sollen hier außer Acht bleiben!)


Hallo Jeremiah Glut,

bitte haben sie Verständnis dafür, dass wir in diesem Forum keine Auskünfte zu Beamtenpensionen geben können.

Viele Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

von
Justus Helmholtz

Zitiert von: KSC
Und was nützt Ihnen die Erkenntnis wenn Sie wüssten ein Ehepaar kommt im Schnitt auf 2000 € Rente?

Wenn Sie mit Ihrer Frau tatsächlich 3000 € haben oder halt nur 1400 €? Sie müssen mit dem auskommen was Sie sich ein Leben lang erarbeitet haben - die einen haben mehr, die anderen eben weniger.

Nützt Ihnen doch rein gar nichts, oder?

Die Frage ist in etwa so sinnreich wie die Frage nach der statistischen Größe eines Ehepaars - wäre besonders wichtig wenn die Frau 2 m groß und der Mann 1,60 m klein ist - dann ist der Durchschnitt 1,8m.
Prima wenn man so was wichtiges weiß.

Rein interessehalber. Ich habe Zeit und bin immer sehr wissenshungrig. Ganz Deutschland stöhnt über die niedrigen Renten und den paradiesischen Zuständen in anderen europäischen Ländern.

Ich habe vor kurzem in der "Süddeutschen" gelesen, dass ein Rentnerehepaar in Deutschland durchschnittlich 34.800 Euro netto im Jahr zur Verfügung hat. Dies war aber ohne Quellenangabe. Deshalb wollte ich eine Angabe im Internet suchen.

von
Hallo

Hallo,

warum fragen Sie nicht bei der Süddeutschen Zeitung bezüglich der Quelle nach?

MfG

von
Modi1969

Kleine Anmerkung: im Vergleich zur Rente der ges. RV ist die Pension eines Beamten schon ein gutes Stück höher. Allerdings darf man die Rechnung so allein nicht machen, da die Beamtenversorgung eine Gesamtversorgung ist und mit der Summe aus Rente und Betriebsrente zu vergleichen ist. Zumindest im ÖD, wo es sicher neben der Rente eine Betriebsrente gibt, nähern sich somit die Einkünfte von Rentnern und Pensionären deutlich an. Bei "Uralt-Betriebsrentnern" im ÖD lag sogar der Rentner vor dem Pensionär. Besser sieht es teilweise in Privatwirtschaft aus: hatte vor einiger Zeit einen Mitarbeiter der chem. Industrie, der in Summe BAV und Rente deutlich höhere Alterseinkünfte hatte als ein Pensionär mit vergleichbarer Erwerbsbiografie...
Weiter zu bedenken ist die (derzeit) unterschiedliche Besteuerung von Pension und Rente sowie die ggf. unterschiedliche KV-Belastung (GKV- mit Familienvers.) vs.PKV -trotz Beihilfeanspruch).
Die von einem Poster genannte Pensionshöhe (71+%) gibt es übrigens auch nicht für jeden Pensionär, sondern erst nach entsprechend langer Dienstzeit...