Rente wegen Gewaltat

von
Joker

Hallo, ich wurde 1992 überfallen und leide seit her an den Folgen, die sich haupsächlich seit ca 13 Jahren auf die Schmerzen im rechten Knie und seit 3 Jahre auch das linke Knie, wegen Arthrose und Fehlstellung folgern.
Letztes Jahr hatte ich eine Beinkorrektur re. seit dem habe ich nur noch schmerzen und kann keinen schritt ohne schmerzen laufen. Nun bin ich weiter in behandlung, ich wurde darauf angesprochen ob ich nicht in Rente will. Eigentlich nicht, aber es stellt sich die frage wie hoch meine Rente den wäre.
Die Schädigung ist seit 1993 anerkannt und ich bin momentan bei 50% SchB, bekomme einen Rente von 210€ vom Landratsamt. Mein einkommen momentan ist 4000€ brutto 2400 Netto ca.
Gruß Joker

von
Klugpuper

Ohne Einblick in Ihr Versicherungskonto wird Ihnen das niemand seriös beantworten können.

Machen Sie einen Termin in einer Auskunfts- und Beratungsstelle und lassen sich (ggf. telefonisch) beraten.

Weisen Sie bei der Terminvergabe auf die Entschädigungsrente und den Schwerbehindertenausweis hin.

von
Schade

Sie erhalten doch die jährliche Renteninformation?

Da steht doch die zu erwartende EM Rente drin....

Experten-Antwort

Hallo Joker,

zur Rentenhöhe kann anhand Ihrer Angaben keine Aussage getroffen werden. Eine Rentenauskunft können Sie bei der Deutschen Rentenversicherung anfordern. Zutreffende Berechnungsergebnisse können Sie allerdings nur dann erwarten, wenn Ihr Versicherungskonto vollständig ist. Durch einen Anruf über die Servicetelefonnummer der Deutschen Rentenversicherung 0800 1000 4800 lässt sich dies klären.

von
Ahnungslos

Ich finde es immer interessant, wenn die Leute berichten, sie können nicht mehr arbeiten, Rente wollen sie aber auch nicht, wenn es nicht genug ist...
Leider muss man bei einer Krankheit immer mit Einbußen rechnen. Wenn sie selbst sagen, sie können nicht mehr arbeiten gehen, dann wird es früher oder später auch nur durch einen Rentenantrag Ihrerseits weiter gehen können. Egal wie hoch die EM-Rente ausfallen sollte und vorausgesetzt, sie bekommen auch eine zugesprochen. Man kann froh sein, wenn man erst nach 2019 verrentet wird, da die neuen Zurechnungszeit en schon eine deutliche Verbesserung ist, gegenüber uns Altrentnern...

von
Katinka1971

Ist es so unverständlich, dass man hadert?

Gerne alles normal hätte?

Ich habe auch lange mit mir gerungen. Und kenne einige, die sich täglich zur Arbeit schleppen und bei denen die Kollegen die Last mittragen, weil sie sich fragen, wie sie sonst klarkommen sollen.
Weil nicht jeder es seiner Familie zumuten will von staatlichen Leistungen zu leben.

von
Ahnungslos

Das ist sicher nachzuvollziehen. Aber wenn ich ehrlich bin, muss ich dazu sagen, "derjenige" ist dann noch nicht krank genug.
Ich stand auch an dem Punkt. Aber es war mir unter keinen Umständen mehr möglich, mind. 3 Stunden auf dem allg. Arbeitsmarkt arbeiten zu gehen. Und die Kollegen machen so etwas auch nicht lange mit, da denkt jeder nur an sich.
Falls Sie eine Schwerbehinderung haben, können Sie vielleicht noch wenige Stunden reduziert neben der Rente arbeiten, falls Sie eine bekommen sollten...

von
Ottokar Numer

Zitiert von: Katinka1971
Ist es so unverständlich, dass man hadert?

Gerne alles normal hätte?

Ich habe auch lange mit mir gerungen. Und kenne einige, die sich täglich zur Arbeit schleppen und bei denen die Kollegen die Last mittragen, weil sie sich fragen, wie sie sonst klarkommen sollen.
Weil nicht jeder es seiner Familie zumuten will von staatlichen Leistungen zu leben.

Eine EM-Rente ist keine staatliche Sozialleistung, sondern eine Versicherungsleistung. Wer tatsächlich sehr krank ist, ist i. d. R. sehr froh, dass es diese Leistung gibt. Die Rentenhöhe ist da eher ein Nebenschauplatz,wer nicht mehr kann, meistert auch keinerlei Alternativen, der empfindet diese Rente als das, was sie ist:ein Segen für Kranke!

von
Anton

Zitiert von: Ottokar Numer
Zitiert von: Katinka1971
Ist es so unverständlich, dass man hadert?

Gerne alles normal hätte?

Ich habe auch lange mit mir gerungen. Und kenne einige, die sich täglich zur Arbeit schleppen und bei denen die Kollegen die Last mittragen, weil sie sich fragen, wie sie sonst klarkommen sollen.
Weil nicht jeder es seiner Familie zumuten will von staatlichen Leistungen zu leben.

Eine EM-Rente ist keine staatliche Sozialleistung, sondern eine Versicherungsleistung. Wer tatsächlich sehr krank ist, ist i. d. R. sehr froh, dass es diese Leistung gibt. Die Rentenhöhe ist da eher ein Nebenschauplatz,wer nicht mehr kann, meistert auch keinerlei Alternativen, der empfindet diese Rente als das, was sie ist:ein Segen für Kranke!

Jein. Das stimmt nur grundsätzlich. Aus verschiedenen Gründen machen manche Erwerbsgeminderte auf Kosten der Gesundheit weiter. Der Schritt zum Rentenantrag ist eine Hürde, für die manIn mehr oder weniger lang benötigt. Manche Erkrankungen im psychischen Bereich werden z.B. durch Perfektionismus, Folgen zu starker oder zu liberaler Erziehung verursacht, die eine Entscheidung zum Rentenantrag erschweren können. Es kann bei objektiver EM auch einfach die Einsicht fehlen.
Die Gedanken beziehen sich nicht auf den Fall des Fragestellers, sondern die pauschale Formulierung, dass man entweder nicht mehr arbeiten kann oder nicht. Das war mir zu sw.