Rente wegen Schwerbehinderung

von
Wolfgang

Vorsicht, Sie zitieren vollkommen richtig: EP, die nicht in Anspruch genommen wurden.
Bei einem abgeschlossenen Versicherungsleben sind alle EP 'in Anspruch genommen' worden. Es gibt keine EP, die bei der EMR nicht inAnspruch genommen worden, da sind keine neuen hinzugekommen, die einen anderen/höreren Zugangsfaktor erhalten könnten.
Mit Arroganz könnte ich jetzt noch in die Waagschale werfen, dass ich nicht einen AR-Folgebescheid (auch genau der hier geschilderte Fall) vorgelegt bekommen habe, in dem es wegen vermeintlich geringerem oder Null-Abschlag zur einer höheren Altersrente gekommen ist. Und das waren schon ein Menge Bescheide, seit dem es die Kürzungen gibt.
Die GdB (oder Erhöhung) kann einzig aus steuerrechtlichen Gründen von Vorteil sein. Für eine mögliche ungekürzte vorgezogenen AR hat sie keine postiven Auswirkungen.
Wird Zeit, dass ein 'richtiger' EXPERTE das Thema abschließt.
Nichts für ungut (das Thema ist so alt, wie es die Erwartungshaltung auf Mehrrente im Alter nach voller EMR gibt) ...schönen Abend wünsche ich noch.

von
TCK

Vorsicht hat Recht: Ich verweis e auf die gemeinsamr rechtliche Arbeitsanweisung zu § 77 SGB VI R.3.3.2 und hier insbesondere auf Beispiel 15!!

von
Vorsicht

"Mit Arroganz könnte ich jetzt noch in die Waagschale werfen..."

Ich denke, sie wirken schon so sehr arrogant und müssen es nicht erst noch werden bzw. vorab ankündigen!!
Sie ignorieren sämtliche von mir und TCK auch noch so sachlichen Hinweise, unterstellen somit, daß mir anscheinend die Tragweite meiner Ausführungen nicht bewußt ist und verunsichern damit nicht nur Jürgen! Mir ist sehr bewußt , was ich hier schreibe und nur deshalb schreibe ich auch. Alles andere ist in Zeiten von Verunsicherung sehr gefährlich und verbietet sich!
Es gibt nicht 2 Gesetze! Es gibt nur eines, ob es jemanden paßt oder nicht! Ich erwarte von Ihnen, wie von jedem anderen, der meint, einem User in diesem Forum hlefen zu wollen, daß er sich über die Richtigkeit und Bedeutung seiner Aussagen sehr bewußt ist und es ansonsten läßt! Lesen sie doch einfach die von mir aufgeführten Quellen und entscheiden dann, was in diesem Fall richtig ist!!!! Kann doch nicht schaden!! Diskussion dann unnötig!!!!

MfG

von
M

Den Ausführungen von User "Vorsicht" ist uneingeschränkt zuzustimmen, genauso steht es nunmal im Gesetz (§ 77 Abs 3)

von
Wolfgang

Achtung, auf der Autobahn kommt Ihnen ein Falschfahrer entgegen.
Einer ? ...Hunderte ! ;-)

Sorry für meine Lese- und Interpretationsschwäche hier, und natürlich auch für den rüden Tonfall.

Ich war der festen Überzeugung, insbesondere nach vorangegangener vertiefender Lektüre, dass nur ein echter Verzicht auf laufende Rente im Minderungszeitraum den so genannten Zuschlag/Aufwertung der früheren EP für eine spätere Rente mit sich bringen kann, da ansonsten die geminderten EP der EMR nahtlos für die AR > weiter in Anspruch genommen werden <.
Ziff 2. (wie auch 1.) des § 77 Abs. 3 SGB VI stellt auf die Vergangenheitsform ab 'nicht in Anspruch genommen haben' ...nach meinem Verständnis: es muss erst ein Zeitraum (ohne geminderten Rentenbezug) vergangen sein, um nach diesem Rentenleeren Zeitraum den Zugangsfaktor erhöhen zu können. Warum dann zwischen Ziff. 1 und 2 differenziert wird, erschließt sich mir (nach wie vor ;-) nicht.

Gruß
w.

von
Vorsicht

Wer war nochmal der Falschfahrer...? :-))

Schönes Wochenende!!

PS: Einzigartige, blöde, aber für Versicherte günstige Konstellation...