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Experten-Antwort

Rente zurücknehmen

von Sally223.01.2014 | 22:31
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19 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, bekomme eine unbefristete Erwerbsminderungsrente. Nun sollen ja Bestandsrentner keine Erhöhung bekommen (von 60 auf 62 Jahre). Kann ich nun versuchen meine Rente zurücknehmen und versuchen zu arbeiten. Wenn ich es nicht schaffe bekomme ich dann eine größere Rente, wenn ich sie neu beantrage? Viele Grüße Sally

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Sally2,

für die Gewährung und auch den Wegfall von Erwerbsminderungsrenten ist ausschließlich das Leistungsvermögen des Einzelnen ausschlaggebend. Dies kann von unserer Seite nicht beurteilt werden.

Bei einem Verzicht auf die Erwerbsminderungsrente bleibt der ursprüngliche Anspruch bestehen, da nur auf die Rentenauszahlung verzichtet werden kann. Im Klartext: Bei einer erneuten "Antragstellung" würde die nach dem bisherigen Recht festgestellte Rente wieder angewiesen. Zu einer Neuberechnung unter Berücksichtigung etwaiger Rechtsänderungen würde dies nicht führen.

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18 Antworten

R. Fischeram 23.01.2014 | 22:40
Da fehlen einem ja die Worte :-(
W*lfgangam 23.01.2014 | 23:53
Wieso? ...die Frage ist doch berechtigt, so verschrubbelt die Rechtslage/die vielen Änderungen/die spezifisch fehlenden Informationen 'im Falle eines Falles' doch aktuell sind, die Vielzahl der Versicherten/laufende Rentenempfänger bleibt im Rahmen der derzeitigen Informationspolitik doch auf der Strecke (wobei ich arg zweifel, ob Politik wirklich auch nur eine der hier im Zusammenhang damit gestellten Fragen ansatzweise beantworten könnte ;-) - könnten Sie es beantworten, statt nur rudimetär Buchstabensuppe einzutasten? Gruß w. Sally, beim 'Rückfall' in die alte EM-Rente ändert sich nichts, es tritt kein neuer Versicherungsfall ein, die wieder gezahlte Rente wird grundsätzlich unter den Bedingungen der Erstfeststellung/Recht an diesem Tage erneut/wieder gezahlt (von Feinheiten bei längerer Zahlungsunterbrechung mal abgesehen ...) Gruß w.
Michael Seileram 24.01.2014 | 04:24
Zunächst einmal die genaue Gesetzgebung abwarten. Einfacher wird es für Leute die eine befristete EU-Rente erhalten. Leute mit befristeter EU-Rente verlängern die Rente nicht sondern stellen einen Antrag auf Reha/Teilhabe am Arbeitsleben. Die Reha könnnte ja erfolgreich sein, ist sie nicht erfolgreich gibt es eine Rente, die nach neuen Recht berechnet wird.
Nachfrageram 24.01.2014 | 08:14
Also ich kann nachvollziehen, warum einem da die Worte fehlen... Entweder Arbeiten oder, weil zu krank zum arbeiten, Rente beziehen. Aber sagen ich gehe mal arbeiten, damit hinterher meine Rente um zwei Jahre Zurechnungszeit erhöht wird ist in meinen Augen eine Frechheit.
Bundesheiniam 24.01.2014 | 08:53
Also ich kann nachvollziehen, warum einem da die Worte fehlen... Entweder Arbeiten oder, weil zu krank zum arbeiten, Rente beziehen. Aber sagen ich gehe mal arbeiten, damit hinterher meine Rente um zwei Jahre Zurechnungszeit erhöht wird ist in meinen Augen eine Frechheit.
Die Frechheit ist, dass Altfälle keine höhere Rente erhalten!
Genauso sehe ich das auch Herr Seiler! Ungleichbehandlung da wird der VDK sicher klagen! Was glauben die Herren eigentlich.....Sie können nach Gutsherrenart über uns entscheiden! Einfach zum Kotzen! Hochachtungsvoll Der Rentner der sicherlich nicht mehr dieses Pack wählt!
Sokoam 24.01.2014 | 09:33
Der User Nachfrager hat Recht. So kann man das nicht machen. Gerade solche EM-Rentner sorgen für den eher schlechten Ruf der EM-Rentner als Drückeberger und Faulpelze. Kein Wunder, dass es in Deutschland keine Lobby gibt.
=//=am 24.01.2014 | 09:42
Da liegen Sie leider falsch! War die Reha nicht erfolgreich, würde dann die Rente WEITERGEZAHLT. D.h., mit dem alten Zahlbetrag, da keine Änderung eingetreten ist. Es erfolgt dann KEINE Neuberechnung, da sich der Leistungsfall nicht ändert. Ich kann ja einerseits verstehen, dass sich die "Bestandsrentner" aufregen, wenn sie außen vor bleiben (würden). Aber es gibt ja noch gar kein Gesetz. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat es -zig Rechtsänderungen gegeben und diese haben überwiegend - mit ganz wenigen Ausnahmen - für die Zukunft gegolten. Seltsamerweise hat sich bislang niemand so sehr darüber aufgeregt wie im Moment. Und jeder sollte sich mal fragen, WER auch das noch das bezahlen soll, wenn ALLE Bestandsrenten neu berechnet würden? Unsere Kinder und Enkel! Na dann - Mahlzeit!
Michael Seileram 24.01.2014 | 10:10
Es geht hier um eine pragmatische Diskussion wie ein Alt-EU-Rentner eine Rente nach neuen Recht erhält, sich dabei aber an die Gesetze hält.
Malocheram 24.01.2014 | 11:15
Der Staat bescheißt uns doch auch wo er nur kann. Rente, Steuer usw. Uns, wo wir das alles mit unseren Schweiß erwirtschaftet haben ! Während sie ihren scheiß Beamten alles hinten und vorne reinschieben. Ich habe schon lange jegliche Skrupel über Bord geworfen, ich bescheiße auch nur noch wo es geht. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Mir doch egal, ob ich den Rest meines Lebens deshalb im Knast verbringen werde. Malocher
DarkKnight RVam 24.01.2014 | 12:12
Ich kann es immer nur wiederholen..... Wo waren 2001 die Bestandsrentner, die gesagt haben, bitte ziehen Sie mir 10,8% meiner Rente ab, genauso wie bei den Neurentnern. Es gibt positve gesetzliche Neuregelungen und negative.....und die sind leider meistens an einen Stichtag gekoppelt. Zur Ausgangsfrage zurückkommend: So einfach, wie beschrieben ist das leider nicht....s. auch die informativen Beiträge in diesem Post. 8)
Ja wo waren Sie denn ?am 24.01.2014 | 12:27
2000 die Rentner und zukünftigen Rentner um Schröder mit seiner Agenda 2010 aus Deutschland zum Teufel zu jagen ? Sie haben heute sogar wieder die Partei an die Regierung gewählt, die Schröder vor dem Wahlkampf eingeladen hat um ihn zu huldigen und lobzupreisen.
Hannesam 24.01.2014 | 12:38
Bei den Mütterrenten gilt es ja auch für Bestandsrentnerinnen, wieso argumentiert man nun das ist immer mit einem Stichtag verbunden. Ich dachte auch das es alte Rentner betrifft, Wurde ja im Vorfeld ein riesen wirbel darum gemacht und nun das!
Hohenzollern-Klaus aka "Piffi"am 24.01.2014 | 12:42
Der springende Punkt an dieser unendlichen Diskussion ist doch, dass die Spitzenpolitiker im Wahlkampf immer von Verbesserungen für die Erwerbsminderungsrente gesprochen haben - nur um Wählerstimmen zu sammeln. Sie haben das auch geschafft, Merkel, v.d Leyen, Nahles, Seehofer, allesamt haben das Thema benutzt. Das voraussichtliche Gesetz ab 01.07.2014 wird eine lächerliche Mogelpackung. Sämtliche knapp 2 Mio. EM-Rentner bekommen nichts. Gruss aus dem Ländle Piffi
Miriamam 24.01.2014 | 15:09
Haben die alten EM-Rentner gedacht es gibt auch rückwirkend mehr Geld, viele EM-Rentner haben halt einen schlechten Ruf. Viele die lieber auf dem Sofa liegen, wollen die gleiche Rente wie die Dummen wo arbeiten gehen, so weit darf es nicht kommen. Ich meine nicht die wo wirklich schwer erkrankt sind.
Herz1952am 28.01.2014 | 03:19
An Miriam, dass rückwirkend die EM-Rente erhöht wird hat wohl kaum einer gedacht. Und so einfach bekommt man keine EM-Rente, gerade nicht seit 2001. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit der sog. Verweisungstätigkeit. Das kann bedeuten, dass Sie einen einfacheren Job annehmen müssen und evtl. nur die Hälfte vom letzten Brutto haben. Seit 2001 ist die EM-Rente sehr stark reduziert worden. Ich habe bis zum 52. Lj. gearbeitet. Selbst mit Hochrechnung auf 60 Jahre und dem 10,8 %-Abzug habe ich nur die Rentenhöhe, die ich mit 52 Jahren bereits erreicht hatte. Und die Kosten? Viele EM-Rentner sind so geschädigt (gesundheitlich), dass sie selbst die Altersrente von 65 nicht erreichen werden. Aber jetzt kommt der Clou: Die Verbesserungen der Rente werden zum Großteil durch die Senkung künftiger Erhöhungen finanziert. Raten Sie mal, wer das letztendlich mitfinanziert, d.h. weniger Erhöhung bekommt: Die Bestands-EM-Rentner seit 2001. Noch was finanzielles zur EM-Rente. Bei mir beträgt sie gerade mal ca. 55% vom letzten Netto (Netto - Netto-Vergleich). Aber ich habe keine Hoffnung, dass sich da was ändert. Die Nahles hat den Entwurf praktisch durch. Ich habe sie als SPD-Mitglied angesprochen (Mail), was die Vorstellung in dieser Hinsicht der SPD ist. Sie hat sich rausgeredet, ich solle mich ans Ministerium wenden (deren Vorsitzende sie jetzt ist). Es weiß doch keine Politiker, wie ein Durchschnittsmensch mit Familie lebt, bzw. er sieht nichts, hört nichts und sagt nichts. Es gab mal ein Lied das hieß: "Lieb Vaterland magst ruhig sein". Und da war auch noch die Rede von Herrn Riesche auf der Bundesvertreterversammlung der DRV, der von dem niedrigen Niveau der EM-Rente sprach und 2013 auch als Vergleich heranzog und die mir Hoffnung machte. Bitte, diesen Beitrag nicht als politische Meinungsäußerung werten. Bei den nächsten BT-Wahlen werde ich sehr wahrscheinlich nicht mehr teilnehmen k ö n n e n. Herz1952
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