Renten oder Rehaantrag stellen???

von
unwissend

Hallo.

Ich (41) soll lt. meinen Ärzten (habe 60%GdB,Rheuma,psychosomatische probleme) einen Rentenantrag stellen.
Kann nur noch max. 6h pro Tag arbeiten.
Selbst einen teilw. EM-Rente wäre für mich/für Ärzte o.k., da ich ja noch teilweise arbeiten kann.

Reha hatte ich vor ca. 3 Jahren über Rententräger. Entlassung damals "Wiedereinglierung". Diese mußte ich damals abbrechen. Seitdem Teilzeitjob, arbeitslos, krankengeld.

Zur Zeit in krankengeld. Job wurde gekündigt (probezeit). ALG1-Anspruch von 8 Monate.
Bin seit 25J. sozialversichert.

Frage:
Welchen Antrag muß ich nun stellen?
Einen Rentenantrag oder einen Rehaantrag?
Ich selbst würde einen Rentenantrag stellen, da ich mit einer halben EM-Rente zufrieden wäre. Würde mir dann einen geeigneten Teilzeitjob suchen.

Oder Rehaantrag für teilhabe am arbeitsleben? Lt. Attest kann ich aber nur noch max. 6h pro Tag arbeiten.

Weiß nicht, welchen Antrag.

PS: Die Rentenberatung hat mir nur ausgerechnet, welche Rente /Hinzuverdienst ich bekommen würde...

Danke!

von
Schade

Müssen tun Sie gar nichts!

Wenn Sie die Berentung anstreben, stellen Sie halt einen Rentenantrag, wenn es Ihnen um berufliche Hilfen irgendeiner Art geht, beantragen Sie die Reha (Teilhabe). Sie sollten zunächst entscheiden was Sie anstreben.

Dass der Rententräger aus einem Renten- einen Rehaantrag machen kann und umgekehrt, wenn die DRV Ärzte das für angezeigt halten steht auf einem anderen Blatt.

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn Sie sich für erwerbsgemindert halten, sollten Sie einen entsprechenden Rentenantrag stellen. Im Rahmen eines Rentenverfahrens wird auch geprüft, ob ggf. für Sie vorrangig Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben in Betracht kommen.