Rentenablehnung

von
Adam

Hallo,

erbitte Hilfe, da ich Berechnungen nicht nachvollziehen kann.

Folgender Sachverhalt:
Ablehnung einer Rente wegen Nichterfüllung der versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.

"Wir haben festgestellt, dass Sie seit dem 14.01.2011 voll erwerbsunfähig sind."

Angabe der Berechnungsgrundlage für die 3/5-Regelung:
14.07.2006 bis 13.07.2011

Müsste da der Leistungsfall nicht der 14.01.2012 sein?

Sind durch diesen Bescheid noch laufende Maßnahmen im Rahmen der LTA damit sofort hinfällig/ beendet? War für diese weit später genehmigte Leistung (06/2013) nicht zumindest Teilerwerbsfähigkeit erforderlich?
(Der Gesundheitszustand hat sich fortschreitend verschlechtert)

Gruß
Adam

von
KSC

Wer im Forum soll denn wissen, seit wann Sie voll erwerbsgemindert sind?

Die DRV hat als Datum den 14.11.2011 festgestellt - niemand von uns weiß, wie man auf diesen Termin kommt oder wie Sie genau auf den 14.01.2012 kommen?

Wegen der LTA sollten Sie mit Ihrer Sachbearbeitung reden, auch da können wir im Forum bestenfalls rätseln und spekulieren.

von
Feli

Sie haben Recht. Ich vermute, dass der Tag des Leistungsfalls ein Schreibfehler ist und es 14.07.2011 heißen soll.

Für Leistungen zur Teilhabe ist nicht zwingend ein schon eingeschränktes Leistungsvermögen erforderlich, es reicht aus, wenn das Leistungsvermögen gefährdet ist.

von Experte/in Experten-Antwort

Ihre Angaben sind leider nicht nachvollziehbar. Am besten Sie wenden sich an Ihren Rentenversicherungsträger und klären den Sachverhalt dort.

von
Adam

Zitiert von: KSC

Wer im Forum soll denn wissen, seit wann Sie voll erwerbsgemindert sind?

Da gebe ich Ihnen natürlich voller Respekt Recht. Ich suche ja nach dem Anhalt für den Leistungseintritt, genau WEIL er nicht nachvollziehbar für mich ist.

Die DRV hat als Datum den 14.11.2011 festgestellt - niemand von uns weiß, wie man auf diesen Termin kommt oder wie Sie genau auf den 14.01.2012 kommen?

14.11.2011?
Wenn der 13.07.2011 z.B. das Datum der letzten AU wäre, somit könnte ich den "Leistungsfall" einordnen, und wenn befristet wird, dann auch den Zusammenhang mit : "zum 7. Monat nach Eintritt..." aber eben NACH und nicht VOR? (meine Vermutung, dass der 14.01.2012 gemeint gewesen sein könnte)

Wegen der LTA sollten Sie mit Ihrer Sachbearbeitung reden, auch da können wir im Forum bestenfalls rätseln und spekulieren.

Auch wieder wahr. Ich hoffte auf Rehabilitanden, die aus ihrer Erfahrung berichten könnten.
Mir ist nicht klar, wie eine LTA genehmigt werden kann, wenn man eigentlich zu diesem Zeitpunkt schon voll erwerbsunfähig war?
Sicherlich können Sie auch meine Befürchtungen nachvollziehen, dass diese Maßnahme nun in Frage gestellt sein könnte oder gar abgebrochen wird.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Bemühungen.

Gruß
Adam

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo,

die Gewährung einer Rente wegen Erwerbsminderung schließt nicht zwingend die Notwendigkeit einer LTA aus.

Um die Frage konkret zu beantworten wären allerdings mehr Angaben erforderlich (Art der Leistung, zeitliche Abfolge der Bewilligungen).

Grundsätzlich gilt:
Ist die Leistung bereits bewilligt oder angereten, kann diese nicht ohne Ankünigung von einem Tag auf den Nächsten beendet werden. Hierzu müsste Ihnen in jedem Fall zunächst eine Anhörung zugesandt werden, in der Ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird.

Wie sich dies bei Ihnen nun im Einzelfall darstellt, können Sie aber nur in einem Gespräch mit Ihrem Leistungsträger abklären.

von
Adam

Zitiert von: KSC

Hallo,

die Gewährung einer Rente wegen Erwerbsminderung schließt nicht zwingend die Notwendigkeit einer LTA aus.

Um die Frage konkret zu beantworten wären allerdings mehr Angaben erforderlich (Art der Leistung, zeitliche Abfolge der Bewilligungen).

Grundsätzlich gilt:
Ist die Leistung bereits bewilligt oder angereten, kann diese nicht ohne Ankünigung von einem Tag auf den Nächsten beendet werden. Hierzu müsste Ihnen in jedem Fall zunächst eine Anhörung zugesandt werden, in der Ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben wird.

Wie sich dies bei Ihnen nun im Einzelfall darstellt, können Sie aber nur in einem Gespräch mit Ihrem Leistungsträger abklären.

Sehr geehrter Experte/Expertin.

vielen Dank, dass Sie sich meiner Sache noch einmal angenommen haben.

Die LTA bestehen aus Zuschüssen zu technischen Hilfen, einer Arbeitsplatzanpassung sowie einer befristeten Beschäftigung.
Die Anträge hierzu wurden im Dezember 2012 gestellt und das Gutachten Mitte 2013.
Der Rentenantrag erfolgte auf Ratschlag.

Ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass sich im Rahmen von fortschreitenden Erkrankungen (wie zB. Rheuma, MS, Tumor oder Depressionen) oft kein genauer Zeitpunkt feststellen lässt und so ist mir auch klar, warum die letzte Arbeitsunfähigkeit zugrunde gelegt werden könnte.
Niedergeschlagen fühle ich mich, da der Zeitpunkt der Erwerbsunfähigkeit so weit vorgezogen wurde, bis die 3/5-Regelung (noch nicht) erfüllt war.

Ich suche nach Informationen, wann und unter welchen Bedingungen die letzte AU als Leistungsfall beurteilt werden kann/ darf/ soll?

Nochmals herzlichen Dank.
Adam
der hofft, doch nicht aus dem "Netz für alle Fälle" zu fallen....