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Rentenabschläge bei Wechsel EMR in AR

von
pon

Mich interessiert die Höhe der Abschläge bei Änderung der Rentenart.
Derzeitig Bezug EMR mit Abschlag 10,8 %, ab 2014 (Erreichen 63 Lebensjahr) soll AR für langjährige Versicherte mit Abschlägen beansprucht werden. Voraussetzungen sind erfültt. Wie hoch ist der Abschlag?

Experten-Antwort

Hallo pon,

wenn Sie eine Rente wegen Erwerbsminderung vor dem vollendeten 63. Lebensjahr beziehen, müssen Sie einen Rentenabschlag hinnehmen. Für jeden Monat
früherer Inanspruchnahme beträgt der Rentenabschlag 0,3 Prozent, höchstens jedoch 10,8 Prozent.
Der für Ihre Erwerbsminderung geltende Abschlag bleibt in der Regel auch bei einer Folgerente (zum Beispiel einer Altersrente) in gleicher Höhe bestehen.

Eine Verringerung des Abschlags würde nur erfolgen, wenn Sie den Vertrauensschutz für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen erfüllen würden. D.h. Sie sind vor dem17.11.1950 geboren und hatten bereits am 16.11.2000 einen Grad der Behinderung von mindestens 50. Sofern dann auch die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt ist, würde bei einem Rentenbezug ab Vollendung des 60. Lebensjahres der Rentenabschlag entfallen.

von
Öha

Wenn @pon im Jahr 2014 das 63.Lj. vollendet, dass wird er/sie allenfalls 1951 geboren sein...!

Aber vielleicht liest das ganze ja auch ein anderer Betroffener, der den Vertrauensschutz nun für sich geltend machen kann! Achtung: gilt nur noch für vor dem 17.11.1950 Geborene!

Mindestens so wichtig: für die vor dem 01.01.1951 Geborenen kann AR für schwerbehinderte Menschen auch bei Vorliegen von &#39;nur&#39; Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach Altrecht geltend gemacht werden!!!

von
pon

Nur das ich das jetzt richtig verstanden habe. Bin Jahrgang 51. Der Abschlag für die AR beträgt dann auch 10,8 % oder 8,7 %?
Wie sieht es aus bei teilweise EMR, werden dann die EP die bisher nicht zur Berechnung herangezogen wurden mit 8,7% Abschlag berücksichtigt?

Experten-Antwort

Für den Fall, dass eine Rente sich nahtlos an die vorherige Rente anschließt, bleibt für Entgeltpunkte, die bereits Grundlage für die Ermittlung von persönlichen Entgeltpunkten waren, der frühere Zugangsfaktor maßgebend. D.h. der Abschlag beträgt dann weiterhin 10,8 Prozent.
Im Fall einer teilweisen Erwerbsminderungsrente bleibt der Zugangsfaktor, oder Abschlag, nicht maßgebend für die Hälfte der Entgeltpunkte, die Grundlage für die Ermittlung von persönlichen Entgeltpunkten waren. D.h. für die Hälfte der Entgeltpunkte bleibt es beim Abschlag von 10,8 Prozent, für die andere Hälfte und eventuell neuen Entgeltpunkte beträgt er im vorliegenden Fall 8,7 Prozent.