Rentenabschlag

von
Waldorf

Wenn ich 8 Monate vor dem Erreichen der Regelaltersrente eine Altersrente für langjährig Versicherte beziehen möchte, werden mir pro Monat 0,3% abgezogen (gesamt 2,4%).
Wird, wenn ich trotzdem weiterarbeite und weiter meine Sozialversicherungsabgaben bezahle, diese Minderung wieder ausgeglichen bis ich dann die Regelaltersgrenze erreiche?

von
W°lfgang

Hallo Waldorf,

zu der bisher bezogenen/vorgezogenen Altersrente mit Abschlag kommen die bis zur Regelaltersrente zusätzlich erworbenen Rentenansprüche/Entgeltpunkte dann oben drauf - diese ohne Abschlag ...also die neuen Punkte. An den bisherigen Punkten/der Rente mit Abschlag im 'Unterbau' ändert sich nicht, die bleiben so.

Sie könnten die bisher erhaltene abschlagsbehaftete Rente noch aufbessern/Abschlag entfällt/sogar insgesamt mit einem Zuschlag versehen, wenn Sie auf die Rente für mehr als 2 Jahre verzichten + bei sehr langem Verzicht pro Verzichtsjahr dann 6 % Zuschlag erhalten ...in nur rd. 17 Jahren Rentenverzicht würden Sie dann einen Zuschlag von rd. 100 % auf die dann wieder neu beginnende Altersrente erhalten - ist das interessant? ;-)

Gruß
w.

Experten-Antwort

Hallo Waldorf,

den Ausführungen von W*lfgang schließen wir uns an.

Vielleicht ist der von W*lfgang unterbreitete Vorschlag ein Ansatz für die Vermeidung von Rentenabschlägen; vielleicht lassen Sie sich hierzu persönlich in Ihrer örtlichen Rentenservicestelle beraten.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.2019, 08:50 Uhr]

von
senf-dazu

Zitiert von: W°lfgang
... in nur rd. 17 Jahren Rentenverzicht würden Sie dann einen Zuschlag von rd. 100 % auf die dann wieder neu beginnende Altersrente erhalten - ist das interessant? ;-)

Kommt darauf an, ob ein Langlebigkeits-Gen vorhanden ist ...
Liebr w*/°lfgang, bitte markeiren Sie solche Stellen doch mit einem Ironie- oder Sarkasmus-Tag.
Danke

von
Waldorf

Zitiert von: W°lfgang
Hallo Waldorf,

zu der bisher bezogenen/vorgezogenen Altersrente mit Abschlag kommen die bis zur Regelaltersrente zusätzlich erworbenen Rentenansprüche/Entgeltpunkte dann oben drauf - diese ohne Abschlag ...also die neuen Punkte. An den bisherigen Punkten/der Rente mit Abschlag im 'Unterbau' ändert sich nicht, die bleiben so.

Sie könnten die bisher erhaltene abschlagsbehaftete Rente noch aufbessern/Abschlag entfällt/sogar insgesamt mit einem Zuschlag versehen, wenn Sie auf die Rente für mehr als 2 Jahre verzichten + bei sehr langem Verzicht pro Verzichtsjahr dann 6 % Zuschlag erhalten ...in nur rd. 17 Jahren Rentenverzicht würden Sie dann einen Zuschlag von rd. 100 % auf die dann wieder neu beginnende Altersrente erhalten - ist das interessant? ;-)

Gruß
w.

Dann wäre ich ja erst knapp 82. Sind bei dieser Berechnung schon irgenwelche jahrlichen Rentenerhöhungen enthalten?
Wenn nicht, könnte ich richtig reich sterben, mit 114 oder mehr Jahren.
Da werden sich meine Nachfahren bestimmt anstrengen mich bis 120 zu päppeln.

von
Waldorf

Zitiert von: W°lfgang
Hallo Waldorf,

zu der bisher bezogenen/vorgezogenen Altersrente mit Abschlag kommen die bis zur Regelaltersrente zusätzlich erworbenen Rentenansprüche/Entgeltpunkte dann oben drauf - diese ohne Abschlag ...also die neuen Punkte. An den bisherigen Punkten/der Rente mit Abschlag im 'Unterbau' ändert sich nicht, die bleiben so.

Sie könnten die bisher erhaltene abschlagsbehaftete Rente noch aufbessern/Abschlag entfällt/sogar insgesamt mit einem Zuschlag versehen, wenn Sie auf die Rente für mehr als 2 Jahre verzichten + bei sehr langem Verzicht pro Verzichtsjahr dann 6 % Zuschlag erhalten ...in nur rd. 17 Jahren Rentenverzicht würden Sie dann einen Zuschlag von rd. 100 % auf die dann wieder neu beginnende Altersrente erhalten - ist das interessant? ;-)

Gruß
w.

Dann wäre ich ja erst knapp 82. Sind bei dieser Berechnung schon irgenwelche jahrlichen Rentenerhöhungen enthalten?
Wenn nicht, könnte ich richtig reich sterben, mit 114 oder mehr Jahren.
Da werden sich meine Nachfahren bestimmt anstrengen mich bis 120 zu päppeln.

von
!!!

Zitiert von: Waldorf

Dann wäre ich ja erst knapp 82. Sind bei dieser Berechnung schon irgenwelche jahrlichen Rentenerhöhungen enthalten?
Wenn nicht, könnte ich richtig reich sterben, mit 114 oder mehr Jahren.
Da werden sich meine Nachfahren bestimmt anstrengen mich bis 120 zu päppeln. [/quote]

Welch einen Zynismus Sie doch hier an den Tag legen.
Erwarten Sie denn die Amortisierung nach 3 Jahren?

Vergleichen Sie mal die Sterbetafeln, mit denen die privaten Versicherungsunternehmen hierzulande rechnen***. Da kommt Ihnen das Schlackern in die Ohren.

Und nein, die Rentenanpassungen sind nicht dabei. Die verkürzen den Zeitraum. Da aber niemand in der Zukunft schauen kann, werden daher spekulative Hochrechnungen erstmal außer Acht gelassen.

Aber zum Vergleich die Rentenanpassungen der letzten 10 Jahre seit 01.07.2009 in Summe
West = 24,42 %
Ost = 36,62 %

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert

Fragen Sie mal nach den Renditen auf dem Kapitalmarkt, was die so für Steigerungssätze haben.

Und wenn Sie sterben und eine Witwe hinterlassen, partizipiert sie ebenfalls von den Einzahlungen im Rahmen der Witwenrente, ebenfalls zzgl. der dann noch stattfindenden Rentenanpassungen.

Ne bessere Rendite werden Sie hier nicht finden. Und wenn's nicht gut genug ist, dann lassen Sie es einfach.

***Und nehmen Sie nicht die amtliche Sterbetafel des Bundesstatistikamtes. Die Privaten machen nach noch einen kräftigen Zuschlag obendrauf.

von
Waldorf

Zitiert von: !!!
Zitiert von: Waldorf

Dann wäre ich ja erst knapp 82. Sind bei dieser Berechnung schon irgenwelche jahrlichen Rentenerhöhungen enthalten?
Wenn nicht, könnte ich richtig reich sterben, mit 114 oder mehr Jahren.
Da werden sich meine Nachfahren bestimmt anstrengen mich bis 120 zu päppeln.

Welch einen Zynismus Sie doch hier an den Tag legen.
Erwarten Sie denn die Amortisierung nach 3 Jahren?

Vergleichen Sie mal die Sterbetafeln, mit denen die privaten Versicherungsunternehmen hierzulande rechnen***. Da kommt Ihnen das Schlackern in die Ohren.

Und nein, die Rentenanpassungen sind nicht dabei. Die verkürzen den Zeitraum. Da aber niemand in der Zukunft schauen kann, werden daher spekulative Hochrechnungen erstmal außer Acht gelassen.

Wenn ich Sie wäre würde ich meinen Namen von "von!!!" in "absolut humorbefreit" oder "Ironie, was ist das?" ändern.
Aber zum Vergleich die Rentenanpassungen der letzten 10 Jahre seit 01.07.2009 in Summe
West = 24,42 %
Ost = 36,62 %

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert

Fragen Sie mal nach den Renditen auf dem Kapitalmarkt, was die so für Steigerungssätze haben.

Und wenn Sie sterben und eine Witwe hinterlassen, partizipiert sie ebenfalls von den Einzahlungen im Rahmen der Witwenrente, ebenfalls zzgl. der dann noch stattfindenden Rentenanpassungen.

Ne bessere Rendite werden Sie hier nicht finden. Und wenn's nicht gut genug ist, dann lassen Sie es einfach.

***Und nehmen Sie nicht die amtliche Sterbetafel des Bundesstatistikamtes. Die Privaten machen nach noch einen kräftigen Zuschlag obendrauf. [/quote]

von
Waldorf

Zitiert von: !!!
Zitiert von: Waldorf

Dann wäre ich ja erst knapp 82. Sind bei dieser Berechnung schon irgenwelche jahrlichen Rentenerhöhungen enthalten?
Wenn nicht, könnte ich richtig reich sterben, mit 114 oder mehr Jahren.
Da werden sich meine Nachfahren bestimmt anstrengen mich bis 120 zu päppeln.

Welch einen Zynismus Sie doch hier an den Tag legen.
Erwarten Sie denn die Amortisierung nach 3 Jahren?

Vergleichen Sie mal die Sterbetafeln, mit denen die privaten Versicherungsunternehmen hierzulande rechnen***. Da kommt Ihnen das Schlackern in die Ohren.

Und nein, die Rentenanpassungen sind nicht dabei. Die verkürzen den Zeitraum. Da aber niemand in der Zukunft schauen kann, werden daher spekulative Hochrechnungen erstmal außer Acht gelassen.

Aber zum Vergleich die Rentenanpassungen der letzten 10 Jahre seit 01.07.2009 in Summe
West = 24,42 %
Ost = 36,62 %

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert

Fragen Sie mal nach den Renditen auf dem Kapitalmarkt, was die so für Steigerungssätze haben.

Und wenn Sie sterben und eine Witwe hinterlassen, partizipiert sie ebenfalls von den Einzahlungen im Rahmen der Witwenrente, ebenfalls zzgl. der dann noch stattfindenden Rentenanpassungen.

Ne bessere Rendite werden Sie hier nicht finden. Und wenn's nicht gut genug ist, dann lassen Sie es einfach.

***Und nehmen Sie nicht die amtliche Sterbetafel des Bundesstatistikamtes. Die Privaten machen nach noch einen kräftigen Zuschlag obendrauf. [/quote]

Nochmal:

Wenn ich Sie wäre würde ich meinen Namen von "von!!!" in "absolut humorbefreit" oder "Ironie, was ist das?" ändern.