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Rentenabschlag bei Umwandlung

von
herkembert

Hallo, bin Jahrgang 1951, beziehe seit 2007 volle Erwerbsminderungsrente mit 10,8 % Abschlag und bin seit 2008 zu 50 % schwerbehindert. Wann erfolgt in diesem Fall eine Umwandlung der bisherigen Rente wegen Erwerbsunfähigkeit in eine Regelaltersrente von Amts wegen (also ohne eigenes Zutun? Mit 60, mit 63 oder mit 65 Jahren? Welche Abschläge gäbe es dabei, und, wenn mit 65 die Rente abschlagsfrei gezahlt wird, heißt das dann, daß sich die momentan (mit 10,8 % Abschlag) gezahlte Rente erhöht?

Experten-Antwort

Sie erreichen die Regelaltersgrenze mit 65 Jahren und 5 Monaten. Zum Folgemonat muß die Rente wegen Erwerbsminderung umgewandelt werden, weil dann kein Anspruch mehr auf diese Rente besteht.
Bezüglich des Abschlages gilt der Grundsatz, dass der Abschlag auch in der Folgerente enthalten bleibt.
Sie erfüllen keine Vertrauensschutzregelung, wonach Sie eine Altersrente mit einem geringeren Abschlag als 10, 8 % beziehen könnten. Deshalb ist auch ihre Regelaltersrente mit einem Abschlag von 10,8 % belastet.

von
Rosanna

Hallo herkembert,

sofern Sie mindestens 35 Versicherungsjahre zurückgelegt haben, können Sie bereits mit 63 die AR für schwerbehinderte Menschen (mit Abschlag 10,8 %, also wie die EM-Rente!) BEANTRAGEN. Vorausgesetzt, Sie sind dannzum Rentenbeginn noch mind. 50 % schwerbehindert.

Beachten Sie aber bitte, dass diese vorzeitige Altersrente von Ihnen beantragt werden muss. Eine Umwandlung von Amtswegen erfolgt nicht.

Es ergibt sich zwar u.U. bzw. in der Regel keine Rentenerhöhung, aber es hat den Vorteil, dass eine Rentenbezugskontrolle wegen der EM-Rente auf keinen Fall mehr vorgenommen wird. Und die Hinzuverdienstgrenze für eine volle Altersrente vor Vollendung der Regelaltersgrenze ist genauso hoch wie bei der EM-Rente.

Sie können es sich ja zu gegebener Zeit (2014!) immer noch überlegen.

MfG Rosanna.

von
herkembert

Vielen Dank Experte und Rosanna, , damit ist meine Frage erschöpfend beantwortet.