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rentenabzüge

von
heidi

sehr geehrte experten,
ich lebe im eu-ausland und werde in kürze eine rente aus D erhalten. werden auch in diesem fall pflegeversicherung usw. vom rentenbetrag abgezogen?
mfg heidi

Experten-Antwort

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden Ihnen nur dann von der Rente abgezogen, wenn Sie weiterhin in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung und Sozialen Pflegeversicherung pflichtversichert sind. Wenn Sie in Ihrem Wohnstaat gesetzlich krankenversichert sind, sei es aufgrund eines Rentenbezuges oder alleine aufgrund des Wohnsitzes, dann besteht keine Versicherungspflicht in Deutschland und somit darf auch kein Abzug von der Rente erfolgen.

von
Raima

Sehr geehrtes Forum,
hier meine Frage:
Ein Bekannter, geb. 04.09.50, geht am 01.04.08 in die Freistellungsphase und Okt. 2010 mit 60 Jahren nach 45 Jahren in Rente. Er behauptet, dass er keinerlei Rentenabzüge hat. Das kann ich nicht glauben, denn ich bin JG 1954 und wenn ich mit 63 J nach 47 Berufsj. in Rente ginge hätte 9,6 % Abzug.
Vielleicht können Sie mir eine Erklärung schreiben. Herzlichen Dank im Voraus. Viele Grüße Raima

Experten-Antwort

Für die Frage wann jemand mit welchen Abzügen in Rente gehen kann ist nicht alleine der Geburtsjahrgang maßgebend, sondern vielmehr die Frage, ob die Voraussetzungen für eine bestimmte Rentenart erfüllt sind und eventuell noch Vertrauensschutz vorliegt. Im Fall Ihres Bekannten könnte es z.B. sein, dass dieser die Voraussetzungen für die Altersrente für Schwerbehinderte bzw. für Berufs - oder Erwerbsunfähigkeit erfüllt und, da vor dem 16.11.1950 geboren, am 16.11.2000 z.B. schwerbehindert bzw. berufs- oder erwerbsunfähig war, somit Vertrauensschutz hat, der es ermöglicht ohne Rentenminderung weiterhin mit 60 Jahren in Altersrente zu gehen.

von
michael

ich bekomme demnächst eine erwerbsunfähigkeitsrente habe aber schon länger eine unfallrente von der bg...wieviel rechnet die bfa an.bzw..zeiht sie mir ab von der erwerbsrente

Experten-Antwort

Halli Michael,

bei Bezug von Erwerbsminderungsrente und Unfallrente der Berufsgenossenschaft darf ein individueller Grenzbetrag nicht überschritten werden.

Der Grenzbetrag ermittelt sich aus dem Jahresarbeitsverdienst, aus dem die Unfallrente berechnet worden ist.
Er beträgt 70 % eines Zwölftels des Jahresarbeitsverdienstes abzüglich der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz.
Wird der Grenzbetrag mit beiden Renten überschritten, wird die Rente der gesetzlichen Rentenversicherung so gekürzt, dass der Grenzbetrag eingehalten wird.

von
michael

he,vielen dank für die prombte antwort.
das wären dann quasi,jahresarbeistverdienst geteilt durch 12 mal 70 %..was die bfa zahlt abzüglich der bg rente...bsp.:ich habe eine jahresarbeitsverdienst von 12.000&#8364; das wären geeilt durch zwölf 1.000&#8364; davon 70 %= 700 &#8364;. jetzt habe ich 400 &#8364; bg rente..was /wo ist jetzt die grenze,was würden die dann einbehalten..???..sorry..vielen dank
mfg michel

Experten-Antwort

Bei der Ermittlung des Grenzbetrages bzw. Nichtleistungsbetrages spielt auch Ihr persönlicher MdE-Satz (Minderung der Erwerbsfähigkeit in %) der Unfallrente eine Rolle. Denn dieser bestimmt den Abzugsbetrag der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG), s. 1.a).

Anbei eine kleine Berechnungs-Übersicht in drei Schritten:

1. Ermittlung der Renten

a) Unfallrente (UV-Rente)
abzgl. Betrag der Grundrente nach dem BVG (entspricht MdE der Unfallrente), der Betrag (West) liegt z.Zt. zwischen 39,67 &#8364; und 624,- &#8364;

b) gesetzliche Rente (hier: volle Erwerbsminderungsrente, EM-Rente)

2. Ermittlung des Grenzbetrages

a) Jahresarbeitsverdienst (JAV) der Unfallrente durch 12 x 70% x Rentenartfaktor (bei voller EM-Rente: 1) = Grenzbetrag

b) Mindest-Grenzbetrag = gesetzliche Rente

3. Ermittlung des Nichtleistungsbetrages

anzurechnende UV-Rente aus 1.a) + EM-Rente aus 1.b) abzgl. Grenzbetrag aus 2.) = Nichtleistungsbetrag

von
marianne

können sie mir sagen ab welcher Höhe die Renten versteuert werden muß-sollte?

Mit wieviele Prozent wird der darüberliegende Betrag besteuert?

Wieviel Prozent Abzug gibt es für :Krankenkasse, Pflegekasse und Solizuschlag.
Danke für Ihre Antwort.

Experten-Antwort

Hallo marianne,

leider kann ich nur Ihre erste Frage beantworten, dazu folgender Textauszug:
&#34;Der Besteuerungsanteil für Rentner, die 2006 in Rente gegangen sind, beträgt 52 Prozent. Das heißt, sie müssen 52 Prozent ihrer gesetzlichen Rente versteuern. Der Prozentsatz steigt bis 2040 auf 100 Prozent. Für 2007 müssen Neu-Rentner mit einem Besteuerungsanteil von 54 Prozent rechnen.
Ledige Senioren, die 2006 in Rente gingen, müssen erst Steuern zahlen, wenn ihre monatliche Bruttorente 1.525 Euro übersteigt und sie außer der gesetzlichen Rente keine weiteren Einkünfte erzielen (für Ehepaare gilt der doppelte Betrag). 2007 sinkt der Betrag für Neu-Rentner durch die Erhöhung des Besteuerungsanteils auf 1.470 Euro (Verheiratete: 2.930 Euro).&#34;

Hier können Sie dazu mehr lesen:

http://www.ihre-vorsorge.de/Themen-2007-Steuern-und-Rente-Steuern-fuer-Rentner.html

Ihren persönlichen Steuersatz kann ich nicht errechnen, dass kann nur Ihr Steuerberater, dem alle Einkünfte (z.B. auch Zinsen, Miete usw.), auch die eines Ehepartners) bekannt sind.