User Alois, wenn Sie schreiben:
"Bin Jahrgang 1953 bisher war ich der Meinung für die 31 Monate 0,3%=9,3%..."
Welche Bedeutung sollen denn die von Ihnen genannten 9,3% haben?
Zum Zeitpunkt Rentenbeginn ist es egal, ob man die Entgeltpunkte um 9,3% reduziert oder die ermittelte Bruttorente um 9,3%.
Der Gesetzgeber hat aber aus gutem Grund sich nicht auf die Reduzierung der Bruttorente bezogen, sondern auf die Entgeltpunkte und dies über den vom ‚Experten" genannten -Zugangsfaktor- realisiert.
Würde man sich auf einen zum Zeitpunkt Rentenbeginn ermittelten Bruttowert beziehen, müsste man den dann bei jeder Veränderung der Rente wegen Erhöhung und/oder Senkung des Rentenwertes immer neu und separat von der ermittelten neuen Bruttorente subtrahieren.
Bei jeder Erhöhung der Rente wegen Anhebung des Rentenwertes (hier beispielhaft von bisher 26,27 auf neu 26,50) profitiert der Betroffene davon. Bei Minderung dann in negativem Sinn, eine solche hat es aber bisher noch nicht gegeben. Vielleicht ab 2011.
Schiko geht von 45,0000 Entgeltpunkten (EP) aus:
Bruttorente ohne Minderung:
45,0000 * 26,27 = 1.182,15 €
Minderung wegen vorgezogenem Rentenbeginn 9,3% für 31 Mon.
oder als Faktor (1,0000 - 0,0930 = 0,9070 = Zugangsfaktor nach
Minderung.
Entgeltpunkteverlust durch Minderung:
45,0000*0,0930 = 4,1850(EP)
Danach anzurechnen für die Bruttorente:
45,0000 - 4,1850 = 40,8150 verbleibende (EP) nach Minderung.
Bruttoverlust durch Minderung:
4,1850 * 26,27 = 109,94€
Wenn Minderung über Bruttorentenreduzierung wirken würde:
Bsp.:Rentenanhebung ab 01.07.2008 von bisher 26.27 auf 26,50
Danach Bruttorente neu:
45,0000 * 26,50 = 1.192,50€
Reduzierung - 109,94€
Verbleiben 1.082,56€
Wirkung über (EP) Reduzierung
40,8150 * 26,50 = 1.081,60€
Vorteil aus Minderung über Brutto
1.082,56 - 1081,60 = + 0,96€
Bemerkung an User Schiko.
Halte es nicht gerade für glücklich gewählt, wenn von 45,0000 EP zum 65. Lbj. Ausgegangen wird, obwohl User Alois wissen will, wie die Minderung mit 63 abläuft.
Außerdem Schiko, die Minderung über den Rentenwert darzustellen und eine Differenz in Kauf zu nehmen, obwohl rechentechnisch so nicht gerechnet wird, ist auch nicht unbedingt sinnvoll gewählt, meint Lothar.