Rentenänderung 2019

von
Karl

Ich beziehe aufgrund einer Erkrankung seit ca. einem Jahr Krankengeld. Die KK hatte mich aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen, dieser bin ich nachgekommen. Reha Antrag wurde mangels Verbesserungswahrscheinlichkeit abgelehnt und in einen Antrag zur EM Rente umgedeutet. Diesem kann nur mit Zustimmung der KK widersprochen werden. Ab Januar 2019 wrden die Anrechnugszeiten auf 65 Jahre angehoben, deshalb würde ich gerne die Antragsstellung bis Januar 2019 vertagen, bei brechtigtem Interesse muss die KK dem Widerspruch zustimmen soweit ich dies richtig verstehe. Stellt der. evtl. höhere Rentenanspruch ein solches Interesse dar.

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.

von
Herr Rossi

Eine Verzögerung nützt dir nichts.
Denn die Erwerbsminderungsrente kann und wird auch rückwirkend bewilligt werden.

von
Karl der Große

Zitiert von: Karl
Ich beziehe aufgrund einer Erkrankung seit ca. einem Jahr Krankengeld. Die KK hatte mich aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen, dieser bin ich nachgekommen. Reha Antrag wurde mangels Verbesserungswahrscheinlichkeit abgelehnt und in einen Antrag zur EM Rente umgedeutet. Diesem kann nur mit Zustimmung der KK widersprochen werden. Ab Januar 2019 wrden die Anrechnugszeiten auf 65 Jahre angehoben, deshalb würde ich gerne die Antragsstellung bis Januar 2019 vertagen, bei brechtigtem Interesse muss die KK dem Widerspruch zustimmen soweit ich dies richtig verstehe. Stellt der. evtl. höhere Rentenanspruch ein solches Interesse dar.

Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.

Hallo, was soll das! Die höhere Zurechnungszeit bekommst Du nicht.

Mit freundlichen Grüßen

von
SE

Hallo Karl,

das "Gesetz" ist noch nicht verabschiedet. Es sollte zum 1.2.19 in Kraft treten.
Das würde bedeuten alle Erwerbsminderungsrenten-Anträge ab 1.3.19 würden von der neuen Zurechnungszeit profitieren.

von
DRV

Die Zurechnungszeit richtet sich nach dem Rentenbeginn. Dieser wiederum hängt vom Leistungsfall, bei Ihnen vermutlich in 2018 und von der Antragstellung ab, bei Ihnen das Datum des Rehaantrags. Daher ist es ziemlich sicher, dass der Rentenbeginn in 2018 liegt, gleichgültig, wann Sie den Formantrag stellen. Es ist auch unwahrscheinlich, dass Ihre Krankenkasse bis 2019 auf Ihren Formantrag wartet.
Letzte Gewissheit bekommen Sie nur nach Antragstellung mit dem Rentenbescheid!

Experten-Antwort

Hallo Karl,
wie von den anderen Usern bereits genannt, ist diese Anhebung lediglich ein Kabinettsbeschluss und noch nicht von der Bundesregierung als Gesetz verabschiedet worden. Außerdem hängt wie von „DRV“ beschrieben Ihr Rentenbeginn von Leistungsfall und Rentenantrag ab. Da Ihr Reha-Antrag bereits als Rentenantrag zählt, wird von diesem Datum ausgegangen. Bezüglich Ihrer Frage des berechtigten Interesses sind Sie auf diesem Forum falsch. Ob die Krankenkasse von einer Rentenantragstellung zunächst absieht hängt von dieser ab und nicht vom Rentenversicherungsträger. Somit müssen Sie dies mit Ihrer Krankenkasse verhandeln. Sollte Ihre Krankenkasse damit einverstanden sein, stellen Sie Ihren Antrag im nächsten Jahr. Dann könnte der Rentenbeginn in 2019 fallen. Dies sollten Sie aber nochmals bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle in Ihrer Nähe genau erfragen. Ansonsten ist allerdings der tatsächliche Rentenbeginn dem abschließenden Bescheid zu entnehmen.

von
Max-H

Zitiert von: Experte/in
Hallo Karl,
wie von den anderen Usern bereits genannt, ist diese Anhebung lediglich ein Kabinettsbeschluss und noch nicht von der Bundesregierung als Gesetz verabschiedet worden. Außerdem hängt wie von „DRV“ beschrieben Ihr Rentenbeginn von Leistungsfall und Rentenantrag ab.

Das ist ohnehin ein Unding. Erneut werden rund 1,3 Mio. Erwerbsminderungsrentenbezieher im Bestand regierungspolitisch veralbert und ausgeklammert, die einerseits in rot-grüne Segnungen des 10,8% Rentenabschlages kamen und nur eine Zurechnungszeit bis 60J. erhielten.

So spaltet man (Arbeitsminister aktuell Heil + davor Nahles, beide SPD) sozial ganz geschickt und streut den Leuten vor Wahlen Sand in die Augen..

von
KSC

und wenn die Rente zeitlich befristet ist hängt es auch davon ab wann die Rente beginnt.

Auf der sicheren Seite wären Sie auf jeden Fall mit einem Rentenantrag ab dem 01.04.2019. Ob aber die Kasse da mitspielt?
Das müssen Sie mit denen verhandlen (falls das KG überhaupt so lange läuft) und eventuell sogar mit der Agentur für Arbeit.

Da ist somit viel hätte, wenn und aber dabei.

von
Groko

Zitiert von: Max-H
Zitiert von: Experte/in
Hallo Karl,
wie von den anderen Usern bereits genannt, ist diese Anhebung lediglich ein Kabinettsbeschluss und noch nicht von der Bundesregierung als Gesetz verabschiedet worden. Außerdem hängt wie von „DRV“ beschrieben Ihr Rentenbeginn von Leistungsfall und Rentenantrag ab.

Das ist ohnehin ein Unding. Erneut werden rund 1,3 Mio. Erwerbsminderungsrentenbezieher im Bestand regierungspolitisch veralbert und ausgeklammert, die einerseits in rot-grüne Segnungen des 10,8% Rentenabschlages kamen und nur eine Zurechnungszeit bis 60J. erhielten.

So spaltet man (Arbeitsminister aktuell Heil + davor Nahles, beide SPD) sozial ganz geschickt und streut den Leuten vor Wahlen Sand in die Augen..

Ist Heute wieder mal "Jammerlappentag?

von
KSC

"Jammerlappentag" ist meist bevorzugt samstags und sonntags, weil da in der Regel die Experten nicht antworten und auch die Redaktion nicht umgehend am Löschen ist.

Da kann sich der "Jammerlappen" sicher sein dass sein wichtiger Beitrag, den meist keine Sau interessiert (außer den anderen "Jammerlappen") bis Montag zu lesen ist.

von
Groko

Zitiert von: KSC
"Jammerlappentag" ist meist bevorzugt samstags und sonntags, weil da in der Regel die Experten nicht antworten und auch die Redaktion nicht umgehend am Löschen ist.

Da kann sich der "Jammerlappen" sicher sein dass sein wichtiger Beitrag, den meist keine Sau interessiert (außer den anderen "Jammerlappen") bis Montag zu lesen ist.


Es ist immer wieder lustig zu lesen.

von
Lustig?

wir reden hier über eine Durchschnittsrente von 876.00 Euro
nach 40-50 Versicherungsjahren.
In irgendeiner Form hat die DRV Probleme mit der Rentenhöhe.

Besser wäre gleich Hartz 4 dies ohne Arbeit zu bezahlen. Um die 850.-- Euro plus Wohngeld.

Die DRV sollte aufgelöst werden.

von
Zufriedenheit

Zitiert von: Lustig?
wir reden hier über eine Durchschnittsrente von 876.00 Euro
nach 40-50 Versicherungsjahren.
In irgendeiner Form hat die DRV Probleme mit der Rentenhöhe.

Besser wäre gleich Hartz 4 dies ohne Arbeit zu bezahlen. Um die 850.-- Euro plus Wohngeld.

Die DRV sollte aufgelöst werden.


Hören Sie doch auf zu jammern.

Ich bin ganz zufrieden mit meiner Rente.
1.340 Euro netto plus 132 Euro Betriebsrente pro Monat dürften wohl deutlich über dem Hartz4-Niveau liegen.

Wenn jemand eine Rente auf Hartz4-Niveau oder sogar darunter bekommt, hat er offenbar etwas falsch gemacht.
Die DRV kann da garantiert nichts für.
Zumal die (Renten)Gesetze von Politikern beschlossen wurden.

von
Schlaubi

Zitiert von: Lustig?
wir reden hier über eine Durchschnittsrente von 876.00 Euro
nach 40-50 Versicherungsjahren.
In irgendeiner Form hat die DRV Probleme mit der Rentenhöhe.

Besser wäre gleich Hartz 4 dies ohne Arbeit zu bezahlen. Um die 850.-- Euro plus Wohngeld.

Die DRV sollte aufgelöst werden.


Was kann die DRV dafür, wenn 50 Jahre nur minimal verdient wird?
Jeder ist für sein Einkommen selbst verantwortlich.

von
Kaiser

Zitiert von: Lustig?
wir reden hier über eine Durchschnittsrente von 876.00 Euro
nach 40-50 Versicherungsjahren.
In irgendeiner Form hat die DRV Probleme mit der Rentenhöhe.

Besser wäre gleich Hartz 4 dies ohne Arbeit zu bezahlen. Um die 850.-- Euro plus Wohngeld.

Die DRV sollte aufgelöst werden.

... und Leute wie Du ausgewiesen werden.

von
Ines

Was kann die DRV dafür, wenn 50 Jahre nur minimal verdient wird?
Jeder ist für sein Einkommen selbst verantwortlich.
[/quote]
@ Schlaubi

Für sein Einkommen schon, da sind wir uns einig.

Das aber trotz gleichen Einkommen und auch Einzahlungen trotzdem EMR verschiedene Zurechnungszeiten zugesprochen werden (bis 60 , dann 62, dann 62 + 3 Monate + 6 Monate +++ , und demnächst sogar bis zu 67 ) ist man aber nicht selbst verantwortlich oder glauben Sie man kann sein Erkrankungsdatum selbst beeinflussen?

von
KSC

Aber auch für die unterschiedlichen Zurechnungszeiten und diverse Stichtagsregelungen ist nicht die DRV sondern die Politik die im Parlament Gesetze beschließt verantwortlich!

Also bitte dort reklamieren und nicht im Rentenforum rumheulen.

von
Unfallopfer 2008

Hallo liebe und nicht liebe Rentner und noch nicht Rentner !!!
Ganz kurze beschreibung !!
Durch Unfall 08 bekam ich auf Antrag in 2010 die EMR ände 2010 genehmigt, diese wurde in mehreren schritten bis April 2014 gewährt, seit mitte Mai 2014 bin ich wieder fest in Arbeit.
Gesundheitlich geht es mit mir aber stetig Bergab und bin mich täglich nur am quälen. Habe vor im laufe des Jahres eine Antrag auf EMR zu stellen, weil es nicht mehr geht, aus Gesundheitlicher Sicht klappt es einfach nicht . Wird dieser Antrag als Neuantrag angesehen oder wie sieht das aus ? Habe ja mein bestes gegeben und wäre im Mai 19 ja trotz andauernder Beschwerden immerhin wieder 5 Jahre voll am Arbeiten, wie wird mein Antrag dann bewertet, müsste ja eigentlich als Neuantrag gelten oder?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
mfg

von
DRV

Zitiert von: Unfallopfer 2008
Hallo liebe und nicht liebe Rentner und noch nicht Rentner !!!
Ganz kurze beschreibung !!
Durch Unfall 08 bekam ich auf Antrag in 2010 die EMR ände 2010 genehmigt, diese wurde in mehreren schritten bis April 2014 gewährt, seit mitte Mai 2014 bin ich wieder fest in Arbeit.
Gesundheitlich geht es mit mir aber stetig Bergab und bin mich täglich nur am quälen. Habe vor im laufe des Jahres eine Antrag auf EMR zu stellen, weil es nicht mehr geht, aus Gesundheitlicher Sicht klappt es einfach nicht . Wird dieser Antrag als Neuantrag angesehen oder wie sieht das aus ? Habe ja mein bestes gegeben und wäre im Mai 19 ja trotz andauernder Beschwerden immerhin wieder 5 Jahre voll am Arbeiten, wie wird mein Antrag dann bewertet, müsste ja eigentlich als Neuantrag gelten oder?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
mfg

Es handelt sich um einen Neuantrag. Im Rahmen dieses Antragsverfahrens wird der Leistungsfall einer ggf. vorliegenden Erwerbsminderung neu festgestellt.
Sie werden nach Antragstellung die entsprechende Entscheidung des sozialmedizinischen Dienstes Ihres zuständigen Rententrägers abwarten müssen.
Alles andere wäre rein spekulativ und daher nicht hilfreich.