Rentenalter

von
Gelika

Guten Morgen zusammen,
ich bin 1953 geboren und würde gerne wissen, ab wann ich frühestens in Rente gehen kann. Habe alle rentenrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt. Durch meine Kollegen bin ich etwas irritiert. Die einen sagen du musst bis 65 plus 7 Mon. arbeiten, die anderen sind der Meinung ich kann mit 62 Jahren ./. 10,8 % o. ä. in Rente gehen. Was ist richtig?

von
Schade

nach derzeitigem Recht kann, wer 35 Versicherungsjahre aufweist mit 62 bei 10,8% Abschlag in Rente gehen.

Das soll sich aber ändern! Und wenn die Änderungen so wie geplant ins Gesetz kommen, kann der Jahrgang 53 (soweit 35 Jahre vorhanden) mit 63 bei 9,3% Abschlag und mit 65+7 ohne Abschlag in Rente gehen.
Sollten 45 Arbeitsjahre vorliegen, wäre die Rente nach neuem Gesetz schon mit 65 abschlagsfrei.

In 2-3 Monaten weiß man mehr, da sind die Neuregelingen (hoffentlich) durch.

von
Gelika

Vielen Dank, Schade
für die schnelle Antwort. Nach deinen Ausführungen kann man hier wirklich nur die Zeit abwarten.

von
gasemühl

Sie mussen bis 75 J arbeiten wegen der neuberechnung der Arbeitsjahre. Bis dahin gibt es neue Regierung und die wird bestimmen, Rente erst ab 80 Jahre

von
Gelika

...das soll wohl ein Scherz sein, oder?
Klar ist, wir haben geburtenschwache Jahrgänge, in vielen Firmen wird Mehrarbeit ohne Lohnausgleich ausgeübt und dadurch werden natürlich auch weniger Rentenbeiträge geleistet.

von Experte/in Experten-Antwort

Der Antwort von Schade ist nichts hinzuzufügen. Den Beitrag von gasemühl brauchen Sie wirklich nicht ernst zu nehmen.

von
Schiko.

Hoffentlich sind die ge-
planten neuregelungen
niemals durch.

Spass beiseite, wie erklärt
sich der verminderte ab-
schlag von 10,8 a/ 9,3%
?.

von
Amadé

Danke für Ihren Beitrag.

Man darf bei allem Ernst der Lage nicht den Humor verlieren.

Ein "Spitzenreferent"!

von
Schäuble, Raffelhüschen, Mißfelder, 50-Plus-Münte und andere Freunde der Rente mit 70

Ihr Rentenbeginn liegt noch in ferner Zukunft (Jahrgang 1953!). Auf dem Weg dahin liegen noch so manche Unwägbarkeiten. Das gehört leider mit zu einer ehrlichen Beantwortung Ihrer Frage. Richten Sie sich darauf ein.

Auch von der Redaktion werden wir ja angehalten, Vorsorge zu betreiben. Das kann man jedoch nur tun, wenn man auf die Gegebenheiten vorbereitet ist.

Es sollte nicht verboten sein, diesbezüglich auf unseren Bundesinnenminister Schäuble hinzuweisen.

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/politik/deutschland/388571

Das Verschweigen unangenehmer Tatsachen ist nicht die Lösung des Problems, sondern das Problem selbst.

Der obige Artikel unterliegt meinem Kenntnisstand nach nicht der Zensur.

Mit freundlichem Gruß

Ihr

Amadé

von
Schäuble, Michel Glos, Raffelhüschen, Mißfelder, 50-Plus-Münte und andere Freunde der Rente mit 70

Sie sehen, wer sich auf die Politik verlässt, der ist...

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/glos-vorstoss_nid_45244.html