56 Antworten
LSam 20.09.2008 | 20:37
Werter User Jürgen,
dieses Forum ist wohl der ungeeignetste Ort zur Klärung des Sachverhaltes.
Um dieses Thema aber zu befördern, wie sie es nennen, gibt es dennoch mehrere Möglichkeiten. U.a.:
- von Ihrer Gewerkschaft, falls noch relevant, die notwendige Unterstützung fordern,
- gleiches gilt auch für die zutreffende Partei, wenn in einer solchen vertreten,
- den für Sie zuständigen Wahlkreisvertreter des Landtages oder Bundestages auffordern aktiv zu werden und,
- Sie können sich auch an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wenden und nachhaken.
- Sie können auch einfach sich mit einem Artikel in irgend einer Zeitung sich zum Sachverhalt äußern
Jürgenam 20.09.2008 | 21:18
@LS
Sie haben sicher recht, aber hier sind doch wohl genügend Betroffene vorhanden. In gewisser Weise ist doch die Rentenversicherung mit im Boot. Vielleicht könnte diese mit reelen Zahlen der "unwissenden" Politik unter die Arme greifen. Nichts für ungut und einen schönen Abend
Schiko.am 20.09.2008 | 21:32
Was meinen sie unter "renten-
angleichung" unter dem stichwort " wahlkampfthema"
MfG.
Jürgenam 20.09.2008 | 21:48
@Schiko.
derzeitig stehen außer in Bayern auch im Osten Landtagswahlen an und schwupps hat man dort dieses Thema aufgegriffen und faselt von Bundesratsinitiativen dazu. Irgendwie hat mich das zu diesem Beitrag inspiriert...
Schiko.am 20.09.2008 | 22:30
Nochmals mein versuch, licht
in das dunkel zu bringen.
Was für bundesratsinitiativen
in zusammenhang mit rente
meinen sie?
Mache es ihnen und mir einfach, antworten sie hierauf
nicht werde ich an sie keine
fragen mehr richten.
MfG.
LSam 20.09.2008 | 22:00
User Jürgen, bin auch Betroffener und ärgere mich genauso wie Sie über die Politikversprechen, vor allem im Zusammenhang mit Wahlen.
Die DRV ist letztlich aber nur ausführendes Organ und der Präsident der DRV wohl einer von jenen, der kritisches auch sagt.
Wahr ist aber auch, bei allem Ärger, das Geld muss irgendwo herkommen und würde dann jeden Monat zusätzlich gebraucht, Steuerverschwendungen sind aber da wohl doch nicht ausreichend.
Wolfiam 21.09.2008 | 09:23
Vermutlich geht es um die Rentenangleichung Ost-West. Hier ist ein Hintergrundbericht zu dieser Problematik. Interessant daran ist, dass sich der Abstand Ost-West durch die derzeitige Rentenpolitik effektiv vergrößert statt verringert.
Das ist Tatsache und man sollte das in diesem Forum weder verschweigen noch schönreden. Auch so etwas gehört hier her.
http://de.biz.yahoo.com/14092008/36/merkel-legt-ost-west-rentena…Jürgenam 21.09.2008 | 09:39
@Wolfi
Danke für diesen Erklärungslink. Mancher in diesem Forum kann sich sicher nicht vorstellen, wie es ist, als Rentner 2.Klasse behandelt zu werden...
Gruß Jürgen
Jürgenam 21.09.2008 | 10:16
Schiko.am 21.09.2008 | 10:00
Herr jürgen, erklären sie doch
mir und uns hier warum sie sich bei der rente als zweiter
klasse mensch fühlen .
Vielen dank!
MfG.
Gerdaam 21.09.2008 | 10:39
Assdorfam 21.09.2008 | 12:25
Heutige Rentner aus dem Beitrittsgebiet sollten sich einmal darüber Gedanken machen, wie der marode und bankrotte Honecker-Staat die berechtigten Rentenleistungen an seine Bürger dauerhaft erbracht hätte. So wie das gesamte Wirtschaftssystem am Ende war, so leer waren natürlich auch die staatlichen Rentenkassen. Gerade für die Rentner war die Wiedervereinigung doch segensreich.
Realistam 21.09.2008 | 13:41
Sie haben überhaupt keinen Grund zum Jammern!
Obwohl der Rentenwert ost geringfügig niedriger ist als der Rentenwert west, sind die durchschnittlichen Haushaltseinkommen der ostdeutschen Rentner höher, ja fast doppelt so hoch, als die der westdeutschen Rentner.
Warum? Weil es in Ostdeutschland (scheinbar(!)) nur Berufstätige gab, während die westdeutschen Frauen häufig nur für Küche und Kindererziehung zuständig waren und somit keine eigenen Rentenansprüche erwerben konnten.
Wenn man nun noch berücksichtigt, dass das allgemeine Preisniveau im Osten deutlich niedriger ist als im Westen und dass die ehemaligen DDR-Bürger nicht einen einzigen Cent in unsere Rentenkassen eingezahlt haben, dann sind Sie mit Ihrer Altersversorgung BESTENS bedient!
Etwas mehr Dankbarkeit stünde Ihnen sehr gut zu Gesicht!
rateram 21.09.2008 | 11:37
Es ist meines Erachtens verfassungswidrig, wenn die Deutschen fast 20 Jahre nach der Wende unterschiedliche Rentenpunkte bei der Berechnung der Rente zugrunde gelegt bekommen.
Jürgenam 21.09.2008 | 14:30
@Realist
Na, so habe ich das ja noch garnicht gesehen. Wenn das im Osten alles so prima ist, warum ziehen Sie da nicht um?
Hinsichtlich Ihrer Erfahrungen zu der Berufstätigkeit der Ostfrauen und der Übernahmemodalitäten des Ostvermögens (Sozialversicherungskassen u.a.) sollten Sie Ihre Quellen auf Seriosität überprüfen...
Fredam 21.09.2008 | 14:55
Die Frauen standen beim Fleischer in der Schlange, hauptsache auf dem Papier voll versichert. Meine Frau die voll arbeitet bekommt mal 500 Euro. Hauptsache wir bezahlen die fetten Ostrenten. Schuld haben diese schlauen Politiker, die damals versagt haben. Die Leute können sich freuen.
Du meine Güte!am 21.09.2008 | 16:16
Das sollten Sie besser lassen! Nach einer aktuellen Untersuchung sind die Renten in Ost-Berlin die höchsten in ganz Deutschland!!! Das sagt wohl alles.
Realistam 21.09.2008 | 15:09
Leider stöhnen diese Leute aber lieber rum, anstatt sich zu freuen!
Realistam 21.09.2008 | 14:37
Warum ich nicht in den Osten ziehe?
Weil ich nunmal im Westen geboren wurde und keinen Grund habe, meiner Heimat den Rücken zu kehren!
Fakt ist jedoch: Würden meine Eltern statt im Westen im Osten wohnen, wäre die monatliche Rente meiner Mutter jetzt dreimal so hoch!
(Das ist sehr seriös recherchiert, Sie bedauernswerter "zweiter Klasse-Mensch"!)
Schiko.am 21.09.2008 | 20:08
Bitte unterlassen Sie diese unqualifizierten und falschen Antworten mir meinem Namen.
Bitte!
Schiko.am 21.09.2008 | 20:32
Dieser eintrag um 20,08 unter
"Schiko" stammt natürlich nicht von mir.
War scheinbar wieder"
Schweinlichen dick"
MfG.
Rosannaam 21.09.2008 | 23:01
Es ist Fakt, dass mehr ostdt. als westdt. Frauen beschäftigt waren, weil ganz einfach die Kinderversorgung durch betriebliche Kinderhorte und -Gärten viel besser geregelt und gewährleistet war. DAS war in der früheren DDR auf jeden Fall positiver als bei uns im Westen.
Es ist genauso Fakt, dass die Rentenkassen zum Ende der DDR-Zeiten leer waren. Woher also kommen die Renten?
Rosannaam 21.09.2008 | 22:58
@Realist
Ich muß Ihnen in allem mal wieder zustimmen. ;-)
Horstam 22.09.2008 | 00:36
Ich habe den Eindruck, dass hier keiner das Solidarprinzip verstanden hat. Weder die Rentenbeiträge der Ossis, noch die der Wessis sind zur jetzigen Zeit in irgendeinem Pott. Kein Wirtschaftswunder- Geld und kein Alushipp steht uns dafür zur Verfügung sondern nur das Eingezahlte aus der Gegenwart! Ossis gehen im Westen arbeiten für einen Lohn, da stehen Wessis nicht auf.
Nicht nur der aktuelle Rentenwert, sonder auch die Entgeldpunkte werden in Ost und West getrennt. Ossis sind also doppelt benachteiligt.
schöne Grüße an ost und west!
Insideram 22.09.2008 | 08:45
Realist, Sie und die anderen Kritiker haben vollkommen recht. Es ist, gelinde gesagt, eine Ungerechtigkeit und Unverschämtheit. Man kann das Gejammer unserer "lieben Brüder und Schwestern" nicht mehr hören. Das Wort "DANKE" kennen die nicht!.
Schiko.am 22.09.2008 | 08:04
Wollte ja wirklich nicht auch noch die zahl der beiträge er-
höhen.
Aber wenn eine fachfrau der rentenversicherung schreibt:
" Es ist genauso fakt, dass die rentenkassen zum ende der
DDR-zeiten leer waren" schreit dies zum himmel.
Auch bei uns sind die rentenkassen immer leer, dies ist auch
der grund für jährlich ca. 80 milliarden bundeszuschuss aus
steuermitteln.
Nicht mal mehr die rücklage für eine monatsausgabe ist auch
bei uns im westen als reserve vorhanden.
Umlageverfahren bedeutet doch, die eingehende beiträge für
den monat august erhalte ich und andere als rente für september.
Mit freundlichen Grüßen.
Schiko.am 22.09.2008 | 09:15
Auch dieser eintrag um 8 uhr
58 stammt natürlich vom falschen "Schiko."
MfG.
Schiko.am 22.09.2008 | 08:58
Hören Sie bitte auf, mich zu beleidigen. Ich arbeite schon seit Jahren in diesem Forum mit, und lasse mich von einem falschen Schiko. nicht für dumm verkaufen!
Unverständnisam 22.09.2008 | 10:19
Ich wäre an Ihrer Stelle froh und dankbar, daß ich ohne jede eigene Vorleistung überhaupt eine Rente erhalte und würde nicht immer nur rumjammern!.
Rosannaam 22.09.2008 | 10:10
Hallo Schiko (Original oder nicht?),
wenn Sie meinen, dass meine Aussage zum Himmel schreit, möchte ich Ihnen nochmal erklären, wie ich es gemeint habe:
Erstens sind die Rentenkassen nicht ganz leer, denn die laufenden Renten werden von den jetzigen Beitragszahlern gezahlt. Natürlich gibt es die Bundeszuschüsse; das weiß ich auch.
Was ich aber gemeint habe, ist folgendes (vereinfacht ausgedrückt!):
Die RentenHÖHEN ergeben sich u.a. aus den eingezahlten Beiträgen. Auch für die Beschäftigungszeiten in der ehemaligen DDR wurden Beiträge in die dortige Rentenkasse eingezahlt. Nach der Wende war aber in diesen Kassen kaum noch Geld. Was meinen Sie, weshalb Beitragszeiten in der ehem. DDR nach § 256 a SGB VI anders als westdeutsche Beitragszeiten bewertet werden? Haben die westdt. RV-Träger die Beiträge erhalten? Nein.
Es wurde zum 01.01.1992 durch Art. 1 des Rentenüberleitungsgesetzes vom 25.07.1991 die Anlage 10 "Werte zur Umrechnung der Beitragsbemessungsgrundlagen des Beitrittsgebiets" (auf Westniveau angehobene Werte) angefügt. Würden die versicherten Entgelte nicht angehoben, würde es für die ostdt. Rentner doch noch schlechter aussehen.
Dass dagegen der aktuelle Rentenwert und die Freigrenze für Hinterbliebenenrenten etwas niedriger als die im Westen ist, sollte angesichts obiger Tatsachen dann nicht überbewertet werden.
Und in vielen Regionen der ehem. DDR lebt es sich schon noch billiger als im Westen. Das haben mir auch schon viele "Ossis" bestätigt. Ist ja auch okay. Deshalb kann ich manches Gejammer aber auch nicht verstehen. Auch bei uns im Westen gibt es viele unterbezahlte Stellen, von den 1,- €-Jobs ganz zu schweigen.
MfG Rosanna.
Unverständnisam 22.09.2008 | 11:43
Wieso Unverfrorenheit - Behauptungen ?? Haben Sie Probleme mit der Wahrheit ??
Anscheinend ja. Kennen Sie das Sprichwort von dem getroffenen bellenden Hund ??
Das wars, jammern Sie ruhig weiter!
Jürgenam 22.09.2008 | 11:16
@Unverständnis
Irgendwie reicht es mir jetzt. Woher nehmen Sie die Unverfrorenheit, derartige Behauptungen aufzustellen. Ich habe bisher die Mitglieder dieses Forums für vernünftige Mitmenschen gehalten. Sicher kann man bisweilen zu verschiedenen Dingen unterschiedlicher Meinung sein (bedingt durch unterschiedliche Erwerbsbiographien), aber beleidigend ist bisher noch niemand geworden. Aber Sie haben ja nicht einmal den Mut mit einem Namen an dem Forum teilzunehmen. Ist sicher bezeichnend...
Schiko.am 22.09.2008 | 13:06
Der Beitrag von um 9.15h stammt auch wieder vom falschen Schiko. alias Schweinchen Dick
Schiko.am 22.09.2008 | 13:25
Bin schon erstaunt dass es ihnen egal ist ob ich das bin oder
der charakterlose ketzer der mein kennzeichen nennt.
Dies alles was sie schreiben ist mir hinreichend bekannt.
Habe sogar die kosten nicht gescheut und mir renten-
bescheide von drüben besorgt, musste mal bei den ge-
werkschaftssenioren zum thema einen kleinen vortrag
halten.
Es ist ja kaum zu glauben dass die bewohner von chemnitz
die beiträge nicht an die frühere LfA. nach landshut be-
zahlt haben ?
Auch wenn die westdeutschen die beiträge der ostdeutschen
erhalten hätten wer dieses geld nicht mehr vorhanden ge-
wesen.
Das ist ja gerade das lebenselement des umlageverfahrens, die
beiträge gehen ein und werden gleich wieder an die rentner
weitergeleitet.
Natürlich reichten in den neuen ländern die beiträge bei weitem
nicht aus für die dortigen monatlichen rentenauszahlungen.
Es handelt sich also - buchhalterisch ausgedrückt- um das
system der durchlaufenden posten.
Ähnlich wie bei banken die durchlaufenden kredite, da
die kredite nicht aus eigenen mitteln der bank sind , die
refinanzierungsstelle waren in der regel IKB, LfA, KfW etc.
Diese beträge erscheinen auch nicht in der bilanz, die renten-
beiträge werden ja auch nicht an die bundeskasse überwiesen.
Für die dort bezahlten beiträge war es gerade lebens notwendig
umrechnungswerte einzuführen.
Als höchster wert sogar für das jahr 1985 3,3129 bei einer
beitragsbemessungsgrenze von 7.200 im jahr, während bei uns
es immerhin 48600 DM. waren.
Im übrigen darf man ja die 1 E- jobs bei uns und drüben nicht
als haupteinkommen, vielmehr als ergänzung zur hartz IV etc.
sehen.
Sie werden es ja wissen- viele aber nicht- spätaussiedler, die
nach dem 6.mai 1996 nach deutschland zugezogen sind er-
halten für anerkannte zeiten nach dem fremdrentengesetz
höchstens 25 EP. , für ehepaare zusammen höchstens 40 EP.
Auch hier wird gelogen dass sich die balken biegen.
Mit freundlichen Grüßen.
grrram 22.09.2008 | 12:44
Ich kann es nicht mehr hören!
Wie kann man sich denn darüber aufregen, dass der andere eine x-mal höhere Rente bekommt, wenn ich doch ganz genau weiß, dass diese Person dafür aber auch x Jahre mehr gearbeitet hat?!?
Die Frage ist doch, wer jammert denn hier zu unrecht?
Wegen einem Kind ab der Geburt bis zum Alter nicht mehr arbeiten gehen, aber dann heulen, dass man so wenig Rente bekommt...
Die Frauen im Osten haben für ihre Rente (NEBEN der Kindererziehung) ebenso wie die Männer viele Jahrzehnte gearbeitet und bekommen dafür aber nur einen Bruchteil deren Rente, obwohl sie z.T. die gleiche Arbeit geleistet haben. Sie hatten nur das Pesch eine Frau zu sein und damit weniger zu verdienen...
Vorsichtam 22.09.2008 | 13:26
Traurig zu lesen, was hier alles von sich gegeben wird!!!
Zu Ende gedacht hat auf jeden Fall keiner!!! Das steht in jedem Fall fest!
NACHDENKEN und dann schreiben kann ich nur jedem empfehlen!!
Rosannaam 22.09.2008 | 14:05
Wenn Sie´s wissen, raus mit der Sprache, und nicht nur kritisieren, dass nicht "zu Ende gedacht" wird... ;-))
Es ist doch IMMER so, dass es bei solchen Diskussionen, die eigentlich nicht wirklich hierhin gehören, 1000 verschiedene Meinungen gibt. Wie auch in anderen Belangen gehen diese nun mal teilweise sehr weit auseinander...
Würden wir alle die GENAUEN Zahlen und Fakten kennen und uns völlig emotionslos mit dem Thema beschäftigen, würden sich solche Diskussionen wahrscheinlich erübrigen.
Vorsichtam 22.09.2008 | 13:52
Der nächste...
Was meinen Sie, wie weit Sie mit Ihren Verallgemeinerungen, Ihrer Polemik, Ihrem Populismus, Ihren Pauschalbehauptungen, -vorurteilen und - verurteilungen in dieser Frage kommen?!?
Außer daß Sie sich selbst anklagen und lächerlich machen bei diesem "sachlichen Tiefgang" Ihrer Bemerkungen, keinen Millimeter!!
Wie wärs mit Sachlichkeit und Fakten und "Zu-Ende-Denken"?
Rosannaam 22.09.2008 | 13:53
Weshalb unterstellen Sie mir, dass es mir egal ist, WER den Beitrag geschrieben hat, Sie oder eben der andere?
Hellseher bin ich noch nicht. Deshalb habe ich nur auf den Beitrag NEUTRAL geantwortet.
Und jetzt verabschiede ich mich von diesem Thema. Denn meinen Beitrag haben Sie trotzdem nicht richtig verstanden. Aber was soll´s.
MfG Rosanna.
Fleißiger Wessiam 22.09.2008 | 13:38
RICHTIG gearbeitet haben in der ehemaligen DDR nur die Wenigsten. Die Meisten haben doch nur ihre Anwesenheitsprämien kassiert!
Da war es völlig normal, WÄHREND der Arbeitszeit "mal eben" zum Friseur oder zum Fleischer zu gehen. Und wenn keine Aufträge vorlagen, ging man eben nach dem Anstempeln wieder nach Hause oder man stellte sich däumchendrehend in die Ecke. Arbeitslos konnte man im ehemaligen "Arbeiter- und Bauernstaat" auch nicht werden. Zumindest auf dem Papier war man IMMER irgendwo beschäftigt und somit rentenversichert!
Und jetzt behauptet doch tatsächlich Jemand, die ostdeutschen Frauen hätten mehr gearbeitet, als die westdeutschen Frauen?
Ich lach mich schlapp!
Assdorfam 22.09.2008 | 14:30
Vorsicht mit dem oberlehrerhaften nichtssagendem Geschwätz. Wie Rosanna schon richtig bemerkte, raus mit der Sprache, auch kontroverse Meinungen sind gefragt.Wenn jemand jedoch ausserstande oder nicht willens ist, hier einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion zu leisten, sollte er die Forumsteilnehmer mit seinen Auslassungen besser verschonen.
Vorsichtam 22.09.2008 | 15:00
Hallo zusammen!
Ich werde mich hier nicht hinreissen lassen, irgendwelche Aussagen zu diesem Thema zu machen. Denn genauso wie wohl auch alle anderen "Beitragsschreiber" habe ich keine Ahnung über die tatsächlichen Verhältnisse und Zusammenhänge nördlich, östlich, westlich oder südlich irgendwelcher künstlicher , imaginärer oder tatsächlicher Grenzen oder Mauern.
Oberlehrerhaft empfinde ich eher die pauschalen bzw. verallgemeinernden und anmaßenden Aussagen einiger hierzu - höchstwahrscheinlich einem Halbwissen oder Hören-Sagen oder gar Stammtischunterhaltung entsprungen!
Dieses Thema erfordert bei weitem mehr als sich billig und emotionsgetrieben darüber auszulassen und dabei ganze Volksgruppen oder Generationen unter Generalverdacht zu stellen oder zu beschimpfen.
Richtig ist und das maße ich mir hier einzig an, daß es so nur Gerede ohne Tiefgang und Respekt ist und gar nichts bringt bzw. nur weitere Gräben schafft, die wir alle nicht nötig haben!!
Man sollte sich, um sich hier qualifiziert, vorurteilsfrei , sinnvoll und ggf. auch zielführend zu äußern, schon sehr sehr lange und umfassend mit diesem Thema und den genauen Zusammenhängen beschäftigen! Und dazu muß man kein Lehrer oder gar Oberlehrer sein, sondern nur etwas mehr Respekt und Vernunft an den Tag legen!
MfG
Assdorfam 22.09.2008 | 14:56
Ein kurzer Nachtrag: Kenner des DDR-Arbeitslebens und ehrliche Ossis werden dem Beitrag des "fleißigen Wessi" zustimmen und bestätigen, dass es zum großen Teil "drüben" so zuging.
ulrikeam 22.09.2008 | 16:06
Deshalb wäre es nur sinnvoll und gerecht, 20 Jahre nach der Einheit endlich bei der Rentenberechnung für Gesamtdeutschland dieselben Berechnungsregeln für die Rente anzusetzen und nicht irgendwelche Begründungen zu suchen, was vor 20 Jahren einmal war. Ich komme selbst aus dem Osten und habe als Frau zwei Söhne allein großgezogen, die jetzt in das Rentensystem einzahlen. Außerdem habe ich noch volltags gearbeitet als Chemikerin, gearbeitet und nicht gegammelt!!! Viele Westdeutsche haben traurigerweise gar keine Kinder, diese Beitragszahler werden uns bald fehlen.
Jürgenam 22.09.2008 | 15:58
Als Starter dieses Beitrages gebührt mir wohl auch das Schlusswort:
Danke.
Es tut mir leid, dass ich das Thema in die Runde geworfen habe.
An alle fleißigen Wessis und die, die den Osten besser kannten, als die, die dort gearbeitet oder besser rumgestanden oder gesessen oder gelegen haben, schickt mir ein Foto von euren Füßen, auf dass ich sie küssen kann.
Rosannaam 22.09.2008 | 16:48
Hallo Ulrike,
"Deshalb wäre es nur sinnvoll und gerecht, 20 Jahre nach der Einheit endlich bei der Rentenberechnung für Gesamtdeutschland dieselben Berechnungsregeln für die Rente anzusetzen und nicht irgendwelche Begründungen zu suchen, was vor 20 Jahren einmal war."
Leider bleibt uns Wessi´s auch nach 20 Jahren nicht erspart, jeden Monat den Solidaritätszuschlag zu zahlen. Ist auch nicht nur ein Trinkgeld! Da sagt auch keiner, dass wir das nach 20 Jahren mal endlich vergessen könnten. Also wenn schon, denn schon...
Und dass ALLE faul und bequem waren, sagt auch keiner. Die gibt es hüben wie drüben. Genauso wie im Westen TROTZ schwierigerer Umstände (kein oder ein teurer Kindergartenplatz, Tagesmutter o.ä.) viele alleinstehende Mütter Vollzeit gearbeitet haben oder es noch tun! Können Sie beweisen, dass im Osten so viel mehr Kinder geboren wurden?
Also ich finde, Sie stellen auch Thesen auf, die Sie nicht beweisen können.
Nichts für ungut.....
MfG Rosanna.
ulrikeam 22.09.2008 | 17:12
Liebe Rosanna,
warum werden immer neue Gründe für die Ungleichbehandlung von Ost und West herangezogen? Sind wir nicht alle Deutsche? Auch die Ostdeutschen müssen den Soli bezahlen, wie Sie sicher wissen. Ich glaube schon, dass es für die Frauen ohne vergleichbare Kindereinrichtungen sehr schwer war zu arbeiten. Aber im Osten war es trotz Kindereinrichtungen auch nicht immer einfach, Job, Haushalt und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Gucken Sie sich die Frauen im Osten doch einmal an, wie abgekämpft und kaputt sie teilweise aussehen. Aber darum geht es hier gar nicht. Vergessen wir doch endlich Ost und West. Wir sind doch ein Land. Und die Erfahrungen mit der Mauer wünsche ich auch keinem Westdeutschen. Also gönnt uns doch ein wenig Gerechtigkeit.Die Mauer, die die Ostdeutschen ertragen mussten, ist zum Glück seit 20 Jahren Vergangenheit.
Insideram 22.09.2008 | 15:25
Sie gehören zu den Leuten, die nichts, aber auch gar nichts begriffen haben. Oder- sind Sie vielleicht gar auch einer von den fleißigen " Brüdern und Schwestern " ??? Dann verstehe ich Sie natürlich !!!
Damit beende ich dieses Thema, träumen Sie ruhig weiter .
1962am 22.09.2008 | 17:10
Merkwürdige Diskussion.
Wenn ihnen die Rente nicht ausreicht, warum gehen Sie dann nicht zusätzlich arbeiten ?
Von meiner Generation wird das zukünftig auch erwartet.
Da schert es auch keinen wie viele noch vor der Rente bei der Arbeit mit 66 oder älter tot umfällt.
Jungspund
Traurigam 22.09.2008 | 17:31
Schluchz, schluchz, da bekommt man ja richtig Mitleid!
Rosannaam 22.09.2008 | 18:06
Liebe Ulrike,
MIR ging es doch in meinen ersten Beiträgen ursprünglich gar nicht um´s Gönnen oder Nichtgönnen. Ich habe lediglich versucht, zu erklären, wie und weshalb DIESE Gesetze gemacht wurden.
Meines Wissens wurde/wird der "Soli" u.a. zum Wiederaufbau von Ost-Deutschland eingezogen und verwendet.
Dass dieser dann auch von den Ostdeutschen zu entrichten ist, ist ja wohl mehr als gerecht.
Meine Güte, ich habe persönlich doch gar nichts gegen die "Ossi´s". Nur das Gejammer von manchen geht mir auf den Keks. Ich habe sehr gute Bekannte, die nach der Wende rüberkamen, die sofort einen Job und eine Wohnung hatten UND sich als Kapitalanlage eine Wohnung kauften. Und ich mußte nach der Wende 8 Monate auf eine neue Mietwohnung warten, weil "Ihr" vorgezogen wurdet. Dies ist leider Tatsache und ich stehe nicht alleine da. Deshalb habe ich damals aber auch nicht jeden Tag rumgejammert.
>Vergessen wir doch endlich Ost und West. Wir sind doch ein Land. Und die Erfahrungen mit der Mauer wünsche ich auch keinem Westdeutschen. Also gönnt uns doch ein wenig Gerechtigkeit.Die Mauer, die die Ostdeutschen ertragen mussten, ist zum Glück seit 20 Jahren Vergangenheit.<
SO IST ES! Deshalb auf zu neuen Taten und aufhören mit Jammern.
MfG Rosanna.
KSCam 22.09.2008 | 18:43
kann mir irgendeiner der vielen Schreiber erklären, was die Anfrage und die unzähligen Einträge mit dem Anliegen dieses Forums zu tun haben - Fragen zur Rente und Altersvorsorge?
Ich schlage vor wir beenden das Thema nun - jeder der dazu was anzumerken hat, hat doch im kommenden Bundestagswahlkampf jede Menge Möglichkeiten seine guten Vorschläge und Anregungen dort anzubringen, wo sie m.E. hingehören: bei unseren Politikern, die gewählt werden wollen!
Im Forum kommen wir doch damit keinen einzigen Schritt weiter (Vorwürfe, Beschimpfungen und Rechtfertigungen klären keine einzige offene Frage).
Heikeam 22.09.2008 | 18:50
richtig, sehe ich auch so.
Am besten wäre, die Redaktion löscht diesen Beitag.
Heike
xxxam 22.09.2008 | 19:38
diese nicht vorhandenen Kinder reduzieren doch die Arbeitslosenquote
:-)am 22.09.2008 | 22:31
.... kommt dann die Rentenanpassung???
Useram 23.09.2008 | 06:23
Da hat wohl einer noch keine Lust, dass das Thema beendet wird ^^