Rentenangleichung

von
Schießl Konrad

Rückblick( V) : Rentenan gleichung
Dieser Beitrag unter Nachrichten am 31.12.2014 von Päsident
der Dt. Rentenversicherung Axel Reimann ist es wert gelesen und
diskutiert zu werden. Der Rückblick befasst sich von höchster Stelle
mit der Angleichung in Ost-und West und ist zugleich ein Vorwurf an die
Politil „ Das Ziel ist nicht klar beschrieben“
Ich meine, dies stimmt so nicht, wegen der unterschiedlichen Verdienste
ein schwieriges Unterfangen.
Das A und O ist die Aufwertung der Verdienste, die sicher noch lange
hier und in Ost unterschiedlich sein werden.

Derzeit gilt als Durchschnittsverdienst 34857 im Jahr 1 Entgeltpunkt
mit 28,61 Rentenwert. Als Rentenwert in Ost sind es 26.39 Euro, durch
die Aufwertung von 34857 mit 1,1873 ergeben sich fiktiv 41385 Ver-
dienst - 26,39 : 34857 x 41386 und 31.33 Rentenwert. Entfällt die Aufwertung
aber, der Verdienst reallistisch nur 29358 Euro gilt:
Euro 26,39 : 34857 x 34857 Euro 26,39 Rente .
Nach Angleichung ,Wegfall der Aufwertung bei angenommen 29358 Verdienst:
28,61 : 34857 mal 29358 Euro 24,10 Rente, weniger als derzeit mit 26,39, da werden
manchen hier und drüben die Augen auf gehen.
Dies macht schnelles Handeln so schwer , die Linken aber wollen die Aufwertung bei-
behalten, so geht es nicht, wäre doch keine Angleichung.

MfG.

von
senf-dazu

Es bleibt aber dabei, dass dies kein politisches Diskussionsforum ist, sondern konkret der Beantwortung von Fragen zum Rentenrecht dient.
Wäre interessant, aber bodenlos ...

von
Schießl Konrad

Meine schon, eine Aussage des 1. Mannes der
Rentenversicherung Bund gehört schon zu
Fragen der Rente.

Vor allem wollte ich den Unkenrufen in Ost und
West zuvor kommen, die meinen die Angleichung sei schon wieder eine Bevor Zu-
gung der Ostler.

MfG.

von
Korrektur

Nein, das wäre sicherlich (zum Glück) keine weitere Bevorzugung der Ossis,
es wäre - endlich - die notwendige unerläßliche Korrektur von Fehlern der Vergangenheit und die Beseitigung der Ungerechtigkeiten im Rentensystem zu Gunsten der Ostrenten.
Damit würden endlich die unberechtigterweise überhöhten Ostrenten, die bekanntlich um einiges höher sind als die Westrenten, auf ein erträgliches und angebrachtes Maß zurückgeführt.
Man merke: Das ist sogar der Politik bekannt, daher wurde / wird das Thema "Angleichung der Renten" seit langer Zeit nicht angegangen. Man fürchtet den Zorn der Betroffenen.

von
Schießl Konrad

Erfreulich eine sehr realistische Darstellung.

Die teilweise höheren Renten in Ost sind meines Erachtens nicht durch die fiktive Auf-
wertung der Arbeitseinkommen bedingt,vielmehr
durch vermehrte Versicherungsjahre und die
Einbeziehung von Personen, die in West als
Beamte gegolten hätten und vermutlich durch die modernen Berufsbezeichnungen
mehr Rente erhalten als der klassische Arbeiter.

Ich hoffe nur, dass Sie und ich richtig inter-
pretiert werden, denn im Vorfeld der An-
gleichung wird schon wieder über die Be-
günstigung gesprochen.

Um so wichtiger ist es auch hier, diese Frage
als Rentenfrage zu sehen und nicht als
politische Frage.

MfG.

Experten-Antwort

Hallo Herr Schießl,

im Rahmen dieses Forums können wir zu dieser Thematik keine Stellungnahme abgeben.

Danke für Ihr Verständnis.

von
Korrektur

Zitiert von: Schießl Konrad

Erfreulich eine sehr realistische Darstellung.

Die teilweise höheren Renten in Ost sind meines Erachtens nicht durch die fiktive Auf-
wertung der Arbeitseinkommen bedingt,vielmehr
durch vermehrte Versicherungsjahre und die
Einbeziehung von Personen, die in West als
Beamte gegolten hätten und vermutlich durch die modernen Berufsbezeichnungen
mehr Rente erhalten als der klassische Arbeiter.

Ich hoffe nur, dass Sie und ich richtig inter-
pretiert werden, denn im Vorfeld der An-
gleichung wird schon wieder über die Be-
günstigung gesprochen.

Um so wichtiger ist es auch hier, diese Frage
als Rentenfrage zu sehen und nicht als
politische Frage.

MfG.

Hier stimme ich nicht ganz mit Ihnen überein.
ME sind an den höheren Ostrenten ursächlich die politisch gewollten Höher-Bewertungs-Faktoren schuld.
Bei den Frauen sicherlich auch noch die längeren anerkannten "Arbeits"jahre.
Dies war dort im Gegensatz zum Westen auch möglich, der Staat "erzog" die Kinder.

von
Schießl Konrad

Ja natürlich, wer wollte das bestreiten.

Ohne diese Bewertung wären ja noch mehr
Ostler zu uns gekommen

Ohne Hochwertung und 29358 echter Jahres
verdienst für einen EP. 24,10, durch die Auf-
wertung 26,39, immerhin die Differenz von
26,39-24,10) 2,29.
Bei 45 EP für den Eckrentner ( 2,29 x 45)
103,05 monatlich geringere Rente.

MfG.