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Experten-Antwort

Rentenanpassungsbescheid?

von Ruth Cantor12.06.2012 | 22:28
5794 Ansichten
13 Antworten

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Können Sie mir sagen, ob es schon bekannt ist, wann der Rentenanpassungsbescheid in diesem Jahr verschickt wird? Ich bin ein wenig beunruhigt. Ich habe nur knapp 500,- Euro Altersrente und erhalte aufstockend Grundsicherung im Alter. Meine Sachbearbeiterin im Sozialamt hat den Rentenanpassungsbescheid schon zwei Mal bei mir angemahnt und will sich nicht länger vertrösten lassen. Ich habe ihr mitgeteilt, dass ich ab Juli nur ca. 10,- Euro mehr bekomme, das genügt ihr aber nicht. Jetzt habe ich von ihr einen Aufhebungsbescheid ab Juli bekommen, um Überzahlungen zu vermeiden, heißt es da. Wenn ich dann den Bescheid im Sozialamt einreiche wird die Bearbeitung mehrere Wochen dauern. Deshalb bin ich etwas ungeduldig.

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Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Ruth Cantor,

wie bereits von Knut Rasmussen erläutert, werden die Anpassungsmitteilungen vom 05.06.-19.07.2012 versandt.

Sie können jedoch schon vorab bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger nachfragen, ob Sie bereits jetzt eine Rentenbezugsbescheinigung erhalten können, aus der die Rentenanpassungsdaten ab 01.07.2012 ersichtlich sind.

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12 Antworten

Uuuuupsam 12.06.2012 | 22:46
Zitat von Ruth Cantor anzeigenausblenden
Die erste höhere Zahlung für nachschüssig gezahlte Renten erfolgt erst Ende Juli. Daher kommt die Mitteilung wohl auch erst im Laufe des Juli. Das sollten auch übereifrige Sozialamtsmitarbeiter(innen) wissen, denn das ist jedes Jahr das gleiche Verfahren. Im Zweifelsfall gibt es ein Gerät namens "Telefon" mit dessen Hilfe sich auch Sozialämter bei der Deutschen Rentenversicherung erkundigen können. In diesen Tagen werden wohl die Mitteilungen für vorschüssige Renten versandt, die bereits erstmals Ende Juni in neuer Höhe zu zahlen sind.
Knut Rassmussenam 13.06.2012 | 07:07
Der Versand erfolgt in der Zeit vom 05.06. - 19.07. - es werden zuerst die Renten bedient, die noch vorschüssig gezahlt werden.
Kopfschüttelam 13.06.2012 | 09:43
Warum das nicht in kürzerer Zeit geschieht und man dafür 1,5 Monate benötigt ist in der heutigen Zeit unbegreiflich. Es geht doch vom Aúsdruck, übers Eintüten bis zum Frankieren alles automatisch... Aber wahrscheinlich sitzen bei den RV's noch Sachbearbeiter die alle Bescheide eintüten und die Briefmarken händisch draufkleben.
Gigiam 13.06.2012 | 10:54
Zitat von Kopfschüttel anzeigenausblenden
Über einen solchen Beitrag kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Völlig ahnungslos !! Die Rentenanpasung erfolgt nicht durch den Rentenversicherungsträger sondern vom RentenService der Deutschen Post. Die Anpassungsmitteilung wird auch nicht "frankiert". "Kopfschüttel" weis wohl auch nicht um wieviele Millionen Mitteilungen es geht. Natürlich kann man den Druck sehr schnell bewältigen. Dann muss aber auch noch der Briefträger beteiligt werden. Der wird sich freuen, wenn er säckeweise Briefe in wenigen Tagen zum Zustellen erhält. Gigi
Ruth Cantoram 13.06.2012 | 21:02
Danke sehr für Ihre hilfreichen Antworten. Ich erhalte meine Rente noch im Voraus. Den Widerspruch gegen den Aufhebungsbescheid des Sozialamtes habe ich schon eingelegt. Leider dauert die Bearbeitung dort immer recht lange. Man ist dort nicht sehr kooperativ. Seit der Reformen des Sozialsystems im Jahr 2005 sind die Umgangsformen dort rüder geworden. Die neue Sachbearbeiterin war zuerst sogar der Meinung, ich könne doch etwas zur Rente hinzuverdienen, statt Sozialleistungen zu beziehen (Jahrgang 1934, inzwischen mit Schwerbehinderung). Morgen werde ich versuchen den Rentenservice der Deutschen Post zu erreichen.
Knut Rassmussenam 13.06.2012 | 15:50
Wieviele Kuvertiermaschinen werden wohl gebraucht, um ca. 20 Millionen Anpassungsmitteilungen in einem angemessenen Zeitraum zu versenden? Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber es gibt bestimmt bald ne App für die Leute, für die "sofort" schon 15 Minuten zu spät ist.
Chrissiam 13.06.2012 | 17:32
Ich brauche den Bescheid nicht vorher, für mich ist es also egal. Aber warum kann man die Bescheide nicht schon lange vorher verschicken, sobald die Erhöhung beschlossen ist? Für die Sachbearbeiterin habe ich allerdings kein Verständnis. Hat sie Angst, dass die TE den Bescheid nicht nachreicht? Das gibt es leider tatsächlich oft (nach dem Motto "ich hab, was ich will, die kann mich mal..."), kann aber keine Entschuldigung dafür sein, prophylaktisch die Zahlung einzustellen. Frau Castor: Gegen den Aufhebungsbescheid bitte sofort Widerspruch einlegen!
Theoam 14.06.2012 | 12:52
Sie müssen mit der Rentenversicherung reden, der Postrentenserice verschickt keine zweite Ausfertigung. Die Mitteilungen der vorschüssigen Renten sind laut Terminplna Post vom 05.06.-26.06 im Versand.
Ruth Cantoram 14.06.2012 | 21:45
Einen Erfolg kann ich bereits melden. Ich rief heute beim Renten Service der Post an und schilderte das Problem. Der nette Herr am Telefon konnte mir zwar keine beschleunigte Zustellung der Rentenanpassungsmitteilung zusagen, doch er war empört über das Verhalten der Sachbearbeiterin, ließ sich von mir die Telefonnummer geben und rief selbst in meinem Sozialamt an. Zwei Stunden nach dem Gespräch mit ihm bekam ich einen Anruf vom Abteilungsleiter im Sozialamt, der mir versicherte, dass meine Leistungen lückenlos weiterbewilligt werden, der Bewilligungsbescheid werde mir zeitnah zugehen und es habe wohl eine falsche Interpretation von Gegebenheiten gegeben. Nochmal danke schön für die Hilfe hier.
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