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Rentenanrechnung DDR-Zeit

von
clint311

Ich war zwischen dem 01.06.1990 und dem 31.07.1990 2 Monate arbeitslos und bekam ab dem 01.07.1990 Arbeitslosengeld pauschal 500 DM für 31 Tage. Gemeldet beim AA habe ich mich erst am 29.06.1990. Wie werden diese Monate für die Rente berücksichtigt ?

von
curd

.Schätze mal gar nicht

von
Schwarzwälder

Warum sollte diese Zait gar nicht angerechnet werden? Wenn clint311 vor der Arbeitslosigkeit gearbeitet hat und Pflichtbeiträge eingezahlt hat, zählt diese Zeit als Anrechnungszeit. Ob er sich am ersten oder letzten des Monats beim Arbeitsamt gemeldet hat, spielt für die Rentenversicherung keine Rolle. Ab 29.06. würde diese Zeit angerechnet werden und ob 1 Tag oder 30 Tage in einem Monat belegt sind hat keine Auswirkungen.

von
Renten-Fachmann

Reichen Sie, falls noch vorhanden, den Bewilligungsbescheid des AA bei Ihrem Rentenversicherungsträger ein. In diesem Bescheid müsste ein rentenversicherungspflichtiger Betrag stehen. Dann müsste diese Zeit als Pflichtbeitrag in den Versicherungsverlauf aufgenommen werden.

von
Schwarzwälder

Zeiten der Arbeitslosigkeit sind erst ab 01.01.92 Pflichtbeitragszeiten, vorher nur Anrechnungszeiten !

von
Renten-Fachmann

Spezielles Recht für das Beitrittsgebiet:
Personen, die im Beitrittsgebiet eine Lohnersatzleistung nach dem Recht der Arbeitsförderung bezogen haben, unterlagen ab 01.07.90 nach § 18 Buchstabe a SVG (Gesetz über die Sozialversicherung) der Versicherungspflicht.
Die Speicherung im Versicherungskonto erfolgt als "Pflichtbeitragszeit nachgewiesen mit Entgelthöhe -Arbeitslosigkeit mit Leistungsbezug-" für Zeiträume ab 01.07.1990.

von
clint311

Ich habe 1986 kurz nach meinem Abitur ein sogenanntes Vorpraktikum mit 2 Monaten Dauer absolviert, was für ein Hochschulstudium bestimmt war. Zählt dieses Praktikum in irgend einer Weise für meine spätere Rente ? Es wurde für ein später anschliessendes Studium in der DDR positiv bewertet und stellte im Prinzip Vollzeitarbeit dar !

von
Renten-Fachmann

Wenn versicherungspflichtiger Lohn gezahlt und im SVA eingetragen wurde, sind das normale Pflichtbeitragszeiten. Wenn nicht, kann nur die Sachbearbeitung anhand der vorliegenden Unterlagen und des Versicherungsverlaufes entscheiden, ob irgendeine Anerkennung oder eine Ablehnung erfolgt. Eine konkrete Aussage hier wäre Spekulation.

von
Mal gespannt wie lang es dauert...

bis auch SIE verstehen wie dieses Forum funktioniert.Eigentlich ist es nicht wirklich schwer....aber für einige anscheinend imemr noch zu kompliziert....

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Neues-Thema.html?dekade=1

von
clint311

Ihren Zynismus können Sie sich sparen. Eine Antwort wäre besser !!!

von
Öha

... und vergessen Sie nicht, auch die &#39;Intelligenz-Rente&#39; zu beantragen ;-)

Experten-Antwort

Gemäß § 252 a Abs. 1 Nr. 2 SGB VI wird der Rentenversicherungsträger diese Zeit, sofern die dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind als Anrechnungszeiten anerkennen. Rentenrechtlich würden dann die Monate Juni und Juli 1990 als Anrechnungszeit gelten.

Experten-Antwort

Sind Beiträge gezahlt worden, dann sollte diese Zeit in der Regel in Ihrem Versicherungsverlauf auch als Pflichtbeitragszeit auftauchen. Vorpraktika sind in der Regel keine Studienzeit. Da aber Ausnahmen möglich sind, sollten Sie, wie von &#34;Renten-Fachmann&#34; vorgeschlagen im Rahmen der Kontenklärung diese Zeit trotzdem angeben. Nur so kann letztlich der Rentenversicherungsträger entscheiden, ob diese Zeiten Anrechnungszeiten sind.