Rentenansprüche aus ehemaliger DDR-Zusatzrente

von
Kauffrau

Ich habe in der ehemaligen DDR gelebt und dort gab es die Möglichkeit, Zusatzrentenbeiträge vom monatlichen Verdienst an diese Zusatzrentenkasse abzuführen. Das habe ich auch getan. Sind diese Beiträge den Rentenversicherungsstellen restlos zugänglich und werden diese Beiträge dann, wenn ich mal Rente beziehen werde, mit einberechnet?

von
Staatsdiener

Liebe Kauffrau,

FZR-Mitgliedschaft und Beiträge sind aus dem SV-Ausweis ersichtlich und sollten im VV und damit im Rentenkonto (wenn auch systemwidrig!) enthalten sein, da Sie in der Zeit vom 01.07.1990 bis heute sicherlich eine Kontenklärung gemacht haben. Ebenso würden nach dem AAÜG Zeiten einer Sonderversorgung dort auftauchen (ebenfalls systemwidrig!).

Die 'Beiträge' sind und waren nie vorhanden (weder als Buchgeld noch in Form von zig Millionen Alu-Chips), werden aber bei Ihrer Rente (auf Nachweis) zur Auszahlung gebracht!

Zum Trost: auch Ihre derzeitigen Beiträge liegen nicht auf Halde sondern werden umgehend als lfd. Renten ausgezahlt (sog. Umlageverfahren mit Generationenvertrag - Sie haben hoffentlich mehrere sozialversicherungspflichtig tätige Kinder...?)

Wo also ist Ihr Problem?

von
Happy

Überprüfen Sie Ihren Versicherungsverlauf, da taucht (wie auch schon vom @Staatsdiener beschrieben) die FRZ auf. Sie erkenne dieses daran, dass die entsprechenden Jahre doppelt gespeichert sind.

@Staatsdiener *autsch* ;-))

Happy (weekend)

von
LS

Glücklicherweise ist User "Staatsdiener" nicht zuständig für Entscheidung der BSG und des BVG, denn dann gäbe es keine Ansprüche aus FZR und AAÜG.

Die Aussage, das Beiträge aus FZR und AAÜG nicht vorhanden waren und sind, zeugt von wenig Kenntnis zur Realität in der ehemaligen DDR.

Jeder der in der FRZ war hatte von den zu berücksichtigenden Beträgen 10% an die Soialversicherung abzuführen. Gilt mit Einschränkungen auch für AAÜG Verdienste.

Richtig festgestellt wird, wohl eher aber mit bedauern, dass diese Verdienste in der Rente zu berücksichtigen sind, hier grundsätzlich die FZR Zeiten, AAÜG Ansprüche jedoch mit Einschränkungen.

von
Staatsdiener

Sie Glückliche,

was habe ich denn jetzt schon wieder Falsches gesagt?

Sie machen mich fast schon unglücklich (heute) ;-(

von
Knut Rassmussen

Naja, der Ton ....

"Alu" .... nicht vorhandene Gelder ... systemwidrig ....

Wo ist der Unterschied zur Alt-BRD ab den Siebzigern?

von
Staatsdiener

Lieber Knut R.!

- Wann nach 1948 gab es in der Alt-BRD 'Alu-Geld'? (noch nicht mal in den 1970er - dort verschwand zwar das Silber, aber Cu/Ni - Magnimat (c) wars immer noch!)

- Hatte die DDR tatsächlich ein kapitalgedecktes Rentensystem? Dann bitte her mit der Kohle und ab in die Rentenkasse!

- Es ist systemwidrig, wenn Quasi-Betriebs- und Zusatzrenten mit der ges. Rente bezahlt werden und damit (auch) aus den Beiträgen der heutigen Beitragszahler finanziert werden, oder?

Unter der Kürze der Darstellung leidet vielleicht stellenweise die Etikette - aber es schadet auch nichts, wenn mal mal darüber nachdenkt, woher die Beiträge kommen und wohin sie fließen - insb. wenn man immer nur die HABEN und BEKOMMEN-Seite betrachtet!

von
Staatsdiener

Lieber LS,

FALSCH - jede/r soll bekommen was ihm / ihr zusteht!

Die Abwicklung über das System der DRV ist und bleibt fragwürdig!

Sonst könnte man ja auch den PSVaG in Köln auflösen und die Betriebsrenten aus insolventen Betrieben auch über die Rentenkasse abwickeln, oder die in Abwicklung befindliche ZVK des Bäckerhandwerks usw. - zum Beispiel. Hier müssen aber alle Anspruchsberechtigten um ihre Rechte an verschiedenen Fronten kämpfen.

Man muss den Leuten aus der ehem. SBZ doch sagen dürfen, dass die Abwicklung in der GRV für jeden einzelnen eigentlich ein Glücksfall ist, oder?

von
Nicola

Da muss man sich doch die Frage stellen, inwiefern denn eigentlich "Staatsdiener" , sprich Beamte Beiträge in die Rentenkasse einzahlen!

von
Vorsicht

Sie verkaufen sich wirklich HERVORRAGEND als Staatsdiener - mit allen damit verbundenen und kursierenden Klischees!

Ob Sie damit allerdings zu Recht fragenden Personen wirklich weiterhelfen, wird satark bezweifelt! ( FZR, AAÜG, VV..)

MfG

von
Vorsicht

Zur Einläutung des Wochenendes und damit in Verbindung stehendem Sinken des Niveaus bzw. Genießen von leichter und schmaler Kost, wünsche ich mir von Ihnen noch ein paar mehr populistische, letztlich nichts bringende bzw. zu nichts führende Sprüche und Ansichten. Mich erheitern Sie jedenfalls.

Und nun im Ernst:

Wirklich helfen wollten Sie doch @Kauffrau nicht - Sie haben ihre Fragestellung doch nur benutzt, um mal allen zu zeigen, wie begrenzt der Tiefgang Ihrer Aussagen ist, indem Sie solche Ansichten hier verbreiten.
Wem wollen Sie helfen?
Gut, daß Ihre Mutter Sie im Westteil UNSERER REPUBLIK geboren hat, sonst müßten Sie vielleicht heute um Ihre Altersversorgung den westlichen Mitbürger anbetteln (so hätten Sie´s doch gern oder? - zumindest kommt nichts konstruktives und positiv sinnhaftes aus Ihrer Aussagen rüber).

Ein angenehmes Wochenende für Sie!

@Kauffrau: Nehmen Sie Ihre gesamten Unterlagen über Ihre Beschäftigungen in der ehemaligen DDR - zumindest SV-Ausweis (grünes Buch) und Ausbildungsnachweise - im Original mit zu einer Auskunfts-und Beratunggsstelle der Rentenversicherung. Dort wird man Sie umfassend, vernünftig und vor allem (hoffentlich) verständlich informieren und aufklären.

von Experte/in Experten-Antwort

In der ehemaligen DDR wurde allen Erwerbstätigen ein Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung ausgestellt. In diesen Ausweis wurden Beginn und Ende der jeweiligen Beschäftigung bzw. selbständigen Tätigkeit sowie die beitragspflichtigen Arbeitsverdienste bzw. Arbeitseinkommen eingetragen. Haben Arbeitnehmer Beiträge zur freiwilligen zusätzlichen Rentenversicherung (FZR) gezahlt, wurden neben den Arbeitsverdiensten, für die Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung gezahlt worden sind, auch die Arbeitsverdienste eingetragen, für die Beiträge zur FZR gezahlt wurden.

Der Ausweis war von den Arbeitnehmern und selbständig Tätigen gut zu verwahren, da er im Leis-tungsfall als Nachweis für die zurückgelegten Zeiten der versicherungspflichtigen Beschäftigung bzw. selbständigen Tätigkeit diente.

Wir empfehlen Ihnen, bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger einen Antrag auf Kontenklärung zu stellen und Ihren Ausweis für Arbeit und Sozialversicherung beizufügen. Die darin bescheinigten Zeiten und Arbeitsverdienste (einschließlich FZR-Beiträge) können dann in Ihr Versicherungskonto aufgenommen und bei der späteren Rentenberechnung berücksichtigt werden. Sollte Ihnen kein entsprechender Ausweis vorliegen, besteht ggf. die Möglichkeit, Ihre früheren Beschäftigungsverhältnisse über die Nachfolgebetriebe bzw. Archivierungsgesellschaften zu klären.

von
100548

Hallo - noch eines "obenauf":

(vielleicht liest der Staatsdiener auch noch diese Zeilen.)

Auch die in der Wende bar ausgezahlten Beiträge von Rentenversorgungsträgern führen nicht zum Verzicht auf Rente. Die damals gezahlten Beiträge werden trotzt Rückzahlung voll zur Rentenberechnung enerkannt.
Man muß die Zahlungsleistungen belegen können und alles von der RV prüfen lassen.

Schönes WE

von
Staatsdiener

Liebe Nicola,

Beamte zahlen in die Rentenkasse nicht ein - sie bekommen aber auch nichts daraus!

Kein Beitrag - kein Anspruch!

von
Beitragszahler

Sie haben sooooooooooo recht, leider kapieren es bestimmte Leute leider / bewußt nicht. Es ist schon ziemlich traurig und ungerecht, ohne Fleiß viel Preis!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von
Volle Zustimmung

VOLLKOMMEN RICHTIG!!!!
Nicht berechtigt !!!!!!!!!!
Unfair den Leuten gegenüber, die echt in die RV eingezahlt haben !!!!!!!!!

von
Max

Ich glaube, Sie verstehen das System nciht ganz. Die FZR ist doch keine Betriebsrente. Sie war eine Zusatzversicherung des Systems gesetzliche Rente und gehört damit dazu. Das wäre das Gleiche als wenn die DRV heute eine frw. Zusatzversicheurng anbieten, bei der Sie Ihr EInkommen versichern können, was über der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Ist doch nicht schwierig oder?

von
Max

Sie habens leider auch nicht verstanden....... :-(

von
?-?

die zahlen genau soviel wie sie arbeiten :-))

von
Beitragszahler

Doch, ICH habe gelernt und auch verstanden, daß man eigentlich nur dann etwas bekommen kann, wenn man VORHER entsprechende eigene konkrete und direkte Vorleistungen im jeweiligen gleichen System erbracht hat.
Davon kann aber hier doch keine Rede sein! Das verstehen Sie doch sicherlich auch! Oder etwa nicht ????? Ja, dann WOLLEN Sie es aber nicht verstehen!!!!!!!!