Rentenansprüche von Bürgern aus Nicht EU Staaten

von
Olaf

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein deutsche Firma stellt Mitarbeiter aus den USA ein, es ist eine versicherungspflichtige Beschäftigung, die Beiträge werden entsprechend abgeführt. Nun endet ein Beschäftigungsverhältnis, ....wie und wo kann der US Bürger die erworbenen Rentenansprüche mit in die USA nehmen , wieviel Monate müssen mindestens eingezahlt worden sein oder an wen können sich Versicherte in dieser Konstellation wenden oder der AG, um seine Beschäftigten über den Werdegang zu informieren.

Herzlichen Dank
Olaf Mertens

von
KSC

der Arbeitgeber oder dessen Beschäftigte sollen sich an die nächstgelegene Beratungsstelle der RV wenden (siehe Service, Beratungsstellen auf dieser homepage).
Dort erhalten Sie die notwendigen Auskünfte.

Experten-Antwort

Im Verhältnis zu den USA gibt es ein Abkommen über die Soziale Sicherheit. Danach können im geschilderten Fall Rentenansprüche aus der deutschen Rentenversicherung auch nach Rückkehr in die USA verwirklicht werden. Bedingung: Es müssen mindestens 18 Monate deutsche Versicherungszeiten zurückgelegt worden sein. Für die übrigen Anspruchsvoraussetzungen (Wartezeit) werden die nach den Rechtsvorschriften der beiden Vertragsstaaten anrechnungsfähigen Versicherungszeiten zusammengerechnet, soweit sie nicht auf dieselbe Zeit entfallen. Weniger als 18 Monate hat der amerik. Versicherungsträger in seiner Leistung abzugelten. Im Leistungsfall genügt die Antragstellung beim amerik. Versicherungsträger. Dieser leitet den Antrag an die zuständige deutsche Verbindungsstelle der Deutschen Rentenversicherung (DRV) weiter. Dabei handelt es sich entweder um die DRV Nord in Hamburg oder die DRV Bund in Berlin. Hier erhalten Sie auch Auskunft über weitere Fragen.

von
Bratwurst

Hier sollte die

Deutsche Rentenversicherung Nord
Friedrich-Ebert-Damm 245
22159 Hamburg
Tel.:040/53000

als Verbindungsstelle für die USA weiterhelfen können.