Rentenantrag

von
wolfgang Grohs

Hallo,

Gehe 01/2013 in altersrente
62 Jahre Vertrauensschutz ATZ-Vertrag
01.01.2007

Wann so ich den Rentenantrag stellen ???

3-6 monate vorher Rentenbeginn ???

Gruss
Wolfgang

von Experte/in Experten-Antwort

Bitte kümmern Sie sich 3 Monate vor dem Rentenbeginn um die Antragstellung (Vereinbaren Sie am am besten einen Termin in Ihrer nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle). Diese Frist ist in aller Regel ausreichend, damit Ihr Rententräger zum angedachten Rentenbeginn auch einen Rentenbescheid erteilen kann.
Eine frühere Antragstellung kann sinnvoll sein, falls ausländische Rentenansprüche für Ihre Leistungen von Bedeutung sind.

von
W*lfgang

Zitiert von: wolfgang Grohs

Hallo,

Gehe 01/2013 in altersrente
62 Jahre Vertrauensschutz ATZ-Vertrag
01.01.2007

Wann so ich den Rentenantrag stellen ???

3-6 monate vorher Rentenbeginn ???

Gruss
Wolfgang


Hallo wolfgang Grohs,

da für die Berechnung der Rente wenigstens das 4. letzte Monatsentgelt (September 2012) gezahlt sein muss, um die max. letzten 3 Monate hochrechnen zu können, macht eine frühere Antragstellung keinen Sinn. Der Antrag liegt nur rum und zerhagelt der DRV die internen Laufzeiten (Datum Antragstellung ./. Datum Bescheiderteilung) - das Bearbeitungsteam wäre höchst 'erfreut', die Leistungsprämie wegen Ihres zu frühen Antrags nicht zu bekommen ;-)

Rufen Sie 4 Monate (Ende August 2012) vor Rentenbeginn bei einer Beratungsstelle DRV oder im nächsten Rathaus an (Terminvorlauf so um die 4 Wochen halt), dann passt es ganz genau mit der Antragstellung.

Unterlagen mitnehmen:
- Perso
- Krankenkassenchipkarte
- BIC + IBAN von der Bank (Kontoauszug)
- SteueridentifikationsNr.
- ATZ-Vertrag
- ggf. letzten Versicherungsverlauf/Rentenauskunft, wenn Sie ins Rathaus gehen.
- ggf. VersicherungsNr. bei Witwerrentenzahlung

Gruß
w.

PS: "(Vereinbaren Sie am am besten einen Termin in Ihrer nächstgelegenen Auskunfts- und Beratungsstelle)." ...wenn die 30 km weg ist, dann ordentlich die Reifen aufpumpen und die Kette ölen, der weiteste Weg ist immer der 'Beste' und für die Rente noch mal richtig abstrampeln ist gar nicht so verkehrt ;-)

von
W*lfgang

Nachtrag:

> Unterlagen mitnehmen:
- Geburtsurkunde eines Kindes nicht vergessen

Gruß
w.

von
öha

Zitiert von: W*lfgang

... Der Antrag liegt nur rum und zerhagelt der DRV die internen Laufzeiten (Datum Antragstellung ./. Datum Bescheiderteilung) - das Bearbeitungsteam wäre höchst 'erfreut', die Leistungsprämie wegen Ihres zu frühen Antrags nicht zu bekommen ;-) ...

Nun, gibt es diesen Laufzeitenmist nun überall??? Und: die SB soll sich ggf. bei Ihren mobilen Sprechtagen bedanken, die jede Menge formlose Anträge setzen und die Versicherten dann 'stückchenweise' zu weitern Terminen kommen lassen, statt an die örtliche Verwaltung zu verweisen! Ein gut funktionierendes Versicherungsamt wird i.d.R. die besten (bearbeitungsreifen) Anträge liefern - hier sollte die SB ggf. die angekündigten Nachgänge abwarten und nicht schon nach Erhalt des elektronischen Antrags anfangen an die Versicherten zu schreiben!

Zudem: die Versicherungsämter gibt es seit nahezu 100 Jahren - der Gesetzgeber wusste schon, warum er sie eingeführt hat - die DRV hat ja nur deshalb eine gute Personalquote, weil bei den Kommunen (insb. Flächenländer) sehr viel Vorarbeit abgenommen wird!

von
W*lfgang

Zitiert von: öha

Zudem: die Versicherungsämter gibt es seit nahezu 100 Jahren - der Gesetzgeber wusste schon, warum er sie eingeführt hat - die DRV hat ja nur deshalb eine gute Personalquote, weil bei den Kommunen (insb. Flächenländer) sehr viel Vorarbeit abgenommen wird!

...der Gesetzgeber (auf allen Ebenen) ist leider ziemlich vergesslich für 'gute Gründe' von gestern und noch bessere von heute, schei*ß auf den Bürger, Lobbyart wird unterstützt - und das, was den eigenen Haushalt schmal hält.

Ich weiß, ein Vertreter/Experte der DRV wird sich dazu nicht 'positionieren' ;-)

Gruß
w.

von
B´son

Zitiert von: öha

Zitiert von: W*lfgang

... Der Antrag liegt nur rum und zerhagelt der DRV die internen Laufzeiten (Datum Antragstellung ./. Datum Bescheiderteilung) - das Bearbeitungsteam wäre höchst 'erfreut', die Leistungsprämie wegen Ihres zu frühen Antrags nicht zu bekommen ;-) ...

Nun, gibt es diesen Laufzeitenmist nun überall??? Und: die SB soll sich ggf. bei Ihren mobilen Sprechtagen bedanken, die jede Menge formlose Anträge setzen und die Versicherten dann 'stückchenweise' zu weitern Terminen kommen lassen, statt an die örtliche Verwaltung zu verweisen! Ein gut funktionierendes Versicherungsamt wird i.d.R. die besten (bearbeitungsreifen) Anträge liefern - hier sollte die SB ggf. die angekündigten Nachgänge abwarten und nicht schon nach Erhalt des elektronischen Antrags anfangen an die Versicherten zu schreiben!

Zudem: die Versicherungsämter gibt es seit nahezu 100 Jahren - der Gesetzgeber wusste schon, warum er sie eingeführt hat - die DRV hat ja nur deshalb eine gute Personalquote, weil bei den Kommunen (insb. Flächenländer) sehr viel Vorarbeit abgenommen wird!

Die Laufzeit zwischen Antragseingang und Rentenbescheid ist das A und O der Vergleichsstatistik zwischen den einzelnen Trägern, genau deshalb werden ja teilweise völlig "sinnfreie", unvollständige und "fehlerhafte" Bescheide erlassen...

Bespiel KvdR : jeder freiwillig versicherte erhält erstmal einen Bescheid mit "angenommener" KV-Pflicht und dementsprechenden Abzügen.
Und diesen Menschen darf man dann "erklären", warum die DRV nicht auf die im Antrag angegebenen Sachverhalte eingeht bzw. ganz einfach die Meldung der KV abwartet.

Wenn ich hier auf Sprechtagen allerdings formlose Anträge aufnehmen und "Versicherten dann 'stückchenweise' zu weitern Terminen kommen lassen" würde, dann hätte ich spätestens in 2-3 Wochen einen ziemlich eindeutige Mail mit der "Bitte" meine Vorgehensweise doch bitte den Gepflogenheiten der Hauptverwaltung anzupassen im Postfach (vorsichtig ausgedrückt...).

Aber das werden wior wohl nicht mehr ändern...

In diesem Sinne ein schönes Wochenende :-)

von
W*lfgang

Zitiert von: B´son

[quote=168244]
[quote=168370]
Die Laufzeit zwischen Antragseingang und Rentenbescheid ist das A und O der Vergleichsstatistik zwischen den einzelnen Trägern, genau deshalb werden ja teilweise völlig "sinnfreie", unvollständige und "fehlerhafte" Bescheide erlassen...

Eigentlich müsste man in all diesen Fällen jedes mal gleich einen Widerspruch in diesem verordneten Statistikquatsch reinflanken, ist kürzer als Aktennachrecherchieren und in der Warteschleife zum SB zu hängen (ich schreibs mir mal auf meinen ToDo-Zettel ;-) !! Dass die effektive Bearbeitungszeit (und damit auch Kosten pro Bearbeiter ...umgewälzt in Beitragsform auf die Versicherten) mit solch einer Hoch-lebe-die-Statistik-Mentalität steigt, geht da 'oben' nicht in den Kopf rein - schade, dass mit steigender Gehaltsstufe die Fähigkeit zum analytischen Denken in Richtung 'Yes we can better' (egal wie teuer) wechselt.

...auch ein schönes WE

Gruß
w.
PS: Freu mich schon drauf, wenn die Fall beschleunigenden bedürftigkeitsabhängigen Prüfungen zur Zuschussrente kommen (sollten) *autsch ;-)

Damit es keine 'Diskussion' wird, Frage:

Wird die DRV ein Merkblatt zum Lebensarbeitsleistungsentlastungsgesetz/Entwurf (osä.) rausbringen, damit es auch der 'gemeine' Bürger versteht und vorab informiert wird, was da 'oben' zu seinen 'Gunsten' debattiert wird?

...man stelle sich mal vor, das eigene Leben wird von der geleisteten Arbeit in diesem entlastet - da hat die Bundesbegriffsfindungskommision wirklich ganze Arbeit geleistet; kann man das künftig gleich ab Schulende für sich reklamieren, um die Grundsicherungsrente sofort zu erhalten ? ;-)