Rentenantrag

von
Eberhard

Liebe Experten,

Ich bin am 7.3.48 geboren.
Bin seit 1992 50% schwerbehindert.
Habe die volle Erwerbsminderrungsrente auf
unbestimmte Dauer.

Ich habe vor im Januar 2008
die Altersrente zu beantragen.
Können Sie mir bitte mitteilen
welche Formulare ich ausfüllen muß. (Vordrucknr.)
Evtl. Mache ich einen Fehler wenn ich die Altersrente beantrage ?

Vielen Dank im vorraus

Eberhard

von
bekiss

Sie sollten erwägen, sich bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung kostenfrei beraten zu lassen. Adressen unter
http://www.ihre-vorsorge.de/Beratungsstellen.html
nach Eingabe Ihrer Postleitzahl. Dort nimmt man den Antrag ggf. online auf und Sie müssen nichts ausfüllen.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ergibt sich jedoch keine höhere Altersrente. Dann können Sie warten, bis die Regelaltersrente von Amts wegen gewährt wird.

von
Michael1971

Hallo,

genau wie bekiss bin ich der Meinung, Sie sollten Sich auf jeden Fall beraten lassen.

Allerdings gehe ich bei dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt von einer Rentenerhöhung aus, da Sie aufgrund GdB 50 zum Stichtag die Altersrente mit 60 abschlagsfrei in Anspruch nehmen können.

Sofern also die Altersrente spätestens mit dem Zeitpunkt beginnt, der für die Bestimmung des Abschlages Ihrer EM-Rente maßgeblich war, wird der Abschlag in der Altersrente vollständig rückgängig gemacht. Auch wenn wegen zwischenzeitlicher Änderungen der Zeitenbewertung evtl. weniger Entgeltpunkte in der Altersrente als in der EM-Rente herauskommen, so sind die persönlichen EP (EP mal Zugangsfaktor) als grundlage für die Rente in aller Regel höher.

Experten-Antwort

Hallo Eberhard,

wenn Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen, haben Sie ab 01.04.2008 einen Anspruch auf die ungekürzte Altersrente, da Sie zum Stichtag 16.11.2000 bereits schwerbehindert waren und somit die Vertrauensschutzregelung erfüllen.
Den Rentenantrag stellen Sie bitte bei Ihrem Wohnortrathaus oder bei einer der Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Eine vorherige persönliche Beratung bei einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe wäre empfehlenswert.