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Experten-Antwort

Rentenantrag zurück nehmen

von Daniel Hein26.07.2013 | 12:18
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5 Antworten

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Hallo, ich bekomme zu Zeit Geld vom Amt, habe aber jetzt einen Antrag gestellt auf Erwerbsminderheitsrente , da auch vorraus gegangene Rehamaßnahmen nicht den gewüschten Erfolg gebracht haben. Jetzt hat sich vollgende Situation ergeben, ich kann über die Caritas Werkstätten bei denen arbeiten und danach eventuell wieder in Arbeit vermietelt werden. Nun möchte ich bevor ich entgültig die Rente beantrage diese Möglichkeit noch wahr nehmen, da ich finde das mit 34 Jahren eine Rente nicht unbedingt die beste lösung ist, wenn es noch andere wege gibt.

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Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Einen bereits gestellten Rentenantrag können Sie zurücknehmen, wenn keine anderen Stellen (z.B. Krankenkasse oder Agentur für Arbeit) Sie zur Antragstellung aufgefordert haben.

Sie haben jedoch zu jeder Zeit die Möglichkeit einen neuen Antrag zu stellen.

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4 Antworten

KSCam 26.07.2013 | 13:35
Zunächst können sie als freier Mensch jeden Antrag zurücknehmen, wenn Sie das wollen. Sie sollten das jedoch mit "dem Amt" (welches eigentlich? Jobcenter? Arbeitsamt? Sozialamt?) abstimmen. Es könnte nämlich passieren, dass "das Amt" nicht mehr weiterbezahlt, wenn Sie den Antrag zurücknehmen. Wer zahlt eigentlich die Maßnahme in der Caritas WfbM?
Daniel Heinam 26.07.2013 | 13:40
Hallo, Momentan zahlt das Jobcenter und die Maßnahme soll von der Rentenvericherung mit Übergangsgeld finanziert werde (so sprach der Rehaberater).
???am 26.07.2013 | 15:31
Irgendwie verstehe ich Ihr Problem nicht. Eine WfbM-Maßnahme und ein Rentenbezug schließen sich gegenseitig nicht aus. Im Gegenteil: Wenn Sie nicht voll erwerbsgemindert sind, finanziert Ihnen die DRV die WfbM nicht! (Rentenbezug ist aber keine Voraussetzung.) D.H. der Versicherungsfall wird auf alle Fälle festgestellt werden müssen. Wenn Ihr Übergangsgeld höher ist als Ihre Rente, ist Ihre Überlegung ja in Ordnung. Sollte es aber anders herum sein (auch das kommt vor, insbesondere wenn Sie zuletzt als Helfer nur noch tätig waren), verlieren Sie Geld. Ihre Hoffnung, später wieder an einem "normalen" Arbeitsplatz unterzukommen, in allen Ehren, aber fragen Sie mal Ihren Reha-Facberater und Ihren Ansprechpartner bei der WfbM, wieviele WfbM-Kunden da in den letzten Jahren so vermittelt worden sind. Wenn Sie nicht gerade in einer Region mit Vollbeschäftigung leben oder eigentlich in einem Bereich mit massiven Fachkräftemangel hochqualifiziert sind, schauts da eher mau aus. Allein schon die Ansage "WfbM" im Lebenslauf schreckt Arbeitgeber eher ab.
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