Rentenbeginn Altersrente

von
Edeltraud

Ein Hallo an die Experten,

ich bin Geburtsjahr 11/1963 und bekomme immer wieder die befristete volle Erwerbsminderung Rente. (habe auch ein schwerbehinderten Ausweis)

Laut DRV Rentenrechner kann ich frühstens am 01.10.2025 mit
10.8 % Abzug in die Rente. Ohne Abzug 10/2028 und in die Regelaltersrente 10/2030.

Ein Rentenberater sagte mal schon vor ein paar Jahren, dass meine Altersrente wahrscheinlich niedriger ausfallen würde (habe 35 J. voll überwiegend Teilzeit, Versorgungsausgleich, Mutterzeit) wie meine Erwerbsminderungsrente.
Zugleich es aber ein gesetzt gibt, dass die Altersrente nicht niedriger sein darf, wie die EM und ich es mir mit der Altersrente Bezug ab 10/2025 überlegen sollte.

Ist dies so Korrekt und was können sie mir unverb. Empfehlen?

Besten Dank

Experten-Antwort

Hallo Edeltraud,
bei einem Antrag auf Altersrente wird eine komplette Rentenberechnung nach derzeitiger Rechtslage vorgenommen. Wurde vorher eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bis zum Bezug der Altersrente gezahlt, sind die Entgeltpunkte, die bereits Grundlage einer Rentenberechnung waren, besitzgeschützt. Das bedeutet, dass die Altersrente mindestens in der Höhe der vorherigen Erwerbsminderungsrente gezahlt wird.

von
die Welt ist schön

Hallo,
wie kann es möglich sein, das die Altersrente geringer sein kann als die Erwerbsminderungsrente ist? Zahlendreher? Zählen dabei wohl nicht.
Es steht doch im Gesetz das die Zeiten bis zum 62. oder eben bald 65. Lebensjahr, nach Beginn der Erwerbsminderungsrente zugerechnet werden. Stichwort Zurechnungszeiten.
Wie ist das zu verstehen?
Erwerbsminderungsrente wird doch immer auf die bis zum Zeitpunkt des Antrags erreichten Rentenwerte durch Einzahlung (Punkte) berechnet oder des Beginns der Krankheit/Behinderung) abzüglich 10,8 % ?

von
Unv. Empfehlung

Zitiert von: Edeltraud
Ein Hallo an die Experten,

ich bin Geburtsjahr 11/1963 und bekomme immer wieder die befristete volle Erwerbsminderung Rente. (habe auch ein schwerbehinderten Ausweis)

Laut DRV Rentenrechner kann ich frühstens am 01.10.2025 mit
10.8 % Abzug in die Rente. Ohne Abzug 10/2028 und in die Regelaltersrente 10/2030.

Ein Rentenberater sagte mal schon vor ein paar Jahren, dass meine Altersrente wahrscheinlich niedriger ausfallen würde (habe 35 J. voll überwiegend Teilzeit, Versorgungsausgleich, Mutterzeit) wie meine Erwerbsminderungsrente.
Zugleich es aber ein gesetzt gibt, dass die Altersrente nicht niedriger sein darf, wie die EM und ich es mir mit der Altersrente Bezug ab 10/2025 überlegen sollte.

Ist dies so Korrekt und was können sie mir unverb. Empfehlen?

Besten Dank

Hallo Edeltraud

So wie sie hier Ihren Versicherungsverlauf schildern (35 Jahre Zu-/Anrechnungszeiten und Schwerbehindertenstatus sind erfüllt) und sofern sich dahingehend auch keine Änderung bis 10/2025 einstellt, wäre zu 10/2025 eine Umwandlung der EMR in die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte per Beantragung überlegenswert, da sich an dem Rentenauszahlbetrag wohl keine gravierenden Änderungen mehr ergeben werden.

Ich habe dies gleichfalls zu 4/2018 so praktiziert.

Die Antragstellung (verkürzter Rentenantrag) erfolgte unkompliziert im Onlineverfahren bei uns auf der Gemeindeverwaltung.
Mir wurde der Antrag für meine persönliche Aktensammlung als Nachweis in Kopie mitgegeben.

Sollten Sie bereits zur EMR bzw zur späteren vorgezogenen Altersrente zudem einen Anspruch auf Zusatzrente (z.B. VBL) haben, dann bitte zeitnah auch diesen Leistungsträger über die abzuändernde Rentenart unterrichten/die Rentenumwandlung beantragen.

Noch ist ja einige Zeit hin, bis zu 10/2025.
Vor Antragstellung alle Zeiten/Daten im Versicherungsverlauf noch einmal prüfen und bestätigen lassen.
Es reicht aus, drei/vier Monate vorher den verkürzten Antrag zu stellen/aufnehmen zu lassen.

Alles Gute!

von
KSC

Im Zweifel lässt sich die Fragestellerin 4 Monat vor dem gewünschten Rentenbeginn eine Probeberechnung der Altersrente schicken und schon sind Ihre Probleme beseitigt.

Schönen Abend

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