Rentenbeiträge

von
monika

Ich werde demnächst unter der Beitragsbemessungsgrenze verdienen und frage mich, ob der Arbeitsgeber und ich freiwillig zusätzlich Rentenbeiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze abführen können und ob das sinnvoll ist. Vielen Dank für Ihr feedback.

von
Schiko.

Zunächst gratulation, dass sie mehr als 5.250 monatlich
verdienten, somit die bemessungsgrenze der letzen jahre
von 63.000 überschritten wurde.
Immerhin, im gegensatz zum durchschnittsverdiener des
jahres 2007 und 29.488 vorläufig brutto , 26,27 rente, bei
63.000 aber 56,13 rentengutschrift im jahr.
Unfassbar auch, dass der AG. nicht mitmachen wird, wie
soll er denn den höheren hälftebeitrag buchführungsmässig
unterbringen. Dies wäre ja eine neue sozialpolitik.
Es ist ja gerade sinn der bemessungsgrenzen hier die rente
nach oben zu begrenzen.

Ganz schlaue meinen ja, die BG. gehört abgeschafft, höhere
beiträge als derzeit 1.253,70 monatlich täten der renten-
kasse gut. Die vergessen dabei, später müssten auch
höhere renten bezahlt werden.

Mit freundlichen Grüßen.

von Experte/in Experten-Antwort

Die Voraussetzungen für eine freiwillige Versicherung sind i.W. in § 7 Sozialgesetzbuch Vi geregelt. Demnach scheidet die Möglichkeit zur freiwilligen Versicherung für Personen - die fortlaufend- versicherungsplichtig beschäftigt sind, aus. Die Möglichkeit zur Höherversicherung gibt es nicht mehr.

MfG