Rentenberaterkosten

von
Kraftwerk

Hallo !
Ich hatte einen privaten Rentenberater konsultiert der mir durch seine Hilfe in der jetzigen Rentenauskunft 2 Entgeltpunkte mehr bescherte.
Die Rechnung des Rentenberaters könnte ich bei der Rentenversicherung einreichen und die Kosten erstattet bekommen nach seiner mdl. Auskunft.
Bei der Beratungsstelle sagte man mir, das Kosten des Rentenberaters nicht erstattet werden, selbst wenn dieser bei den beanstandenen Punkten Recht hatte.
Die Frage, was stimmt jetzt ?
Kostenerstattung des Rentenberaters durch die Rentenversicherung möglich oder nicht ?

von
Nick L. Beck

Nein, das war Ihr "Privatvergnügen".

Einzige Möglichkeit wäre, wenn durch Rechtsbehelf ein Verwaltungsakt (= Bescheid!) erfolgreich angefochten worden und hierbei die Kosten notwendigerweise entstanden worden wären; das liegt nach der Sachverhaltsschilderung aber nicht vor.

Ansonsten ist eine Kostenerstattung für Ihren Fall rechtlich nicht vorgesehen. Das Verfahren hätte z. B. bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle oder beim Versicherungsamt durch Sie auch kostenfrei eingeleitet werden können.

von
Kraftwerk

Zitiert von: Nick L. Beck

Nein, das war Ihr "Privatvergnügen".

Einzige Möglichkeit wäre, wenn durch Rechtsbehelf ein Verwaltungsakt (= Bescheid!) erfolgreich angefochten worden und hierbei die Kosten notwendigerweise entstanden worden wären; das liegt nach der Sachverhaltsschilderung aber nicht vor.

Ansonsten ist eine Kostenerstattung für Ihren Fall rechtlich nicht vorgesehen. Das Verfahren hätte z. B. bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle oder beim Versicherungsamt durch Sie auch kostenfrei eingeleitet werden können.


Es ist ein Feststellungsbescheid vorab gemacht wurden. Ist vdies kein Verwaltungsakt ?

von
Nachfrager

Kosten können höchstens in einem Widerspruchsverfahren geltend gemacht werden ... nicht bei einer 'einfachen' Überprüfung.

von Experte/in Experten-Antwort

Den Ausführungen von Nick L. Beck und Nachfrager ist zuzustimmen. Eine Kostenerstattung ist nur ab dem Widerspruchsverfahren möglich (§ 63 SGB X).

von
Nick L. Beck

Zitiert von: Kraftwerk

Es ist ein Feststellungsbescheid vorab gemacht wurden. Ist vdies kein Verwaltungsakt ?

Wenn dem so wäre und es sich bei der "Überprüfung" um einen wirksamen (!)Widerspruch handelte, wäre eine Kostenerstattung durchaus machbar. Das ging so aus der ersten Sachverhaltsschilderung jedoch nicht hervor; es war ausschließlich von einer "Rentenauskunft" die Rede.

Zur wirklich exakten Beantwortung sollte man also den genauen Sachverhalt kennen, sonst kann man nur die Rahmenbedingungen für eine Kostenerstattung aufzeigen.

Lassen Sie also vom zuständigen Rentenversicherungsträger prüfen, ob ein Verwaltungsakt erteilt wurde, gegen den erfolgreich Widerspruch eingelegt wurde. Hier kann man aufgrund Ihrer sich ändernden Vorgaben (nicht böse gemeint!) nur noch spekulieren, ob oder ob nicht...

von
Herz1952

An Kraftwerk,

wenn Sie Zu verteuerndes Einkommen haben, müssten Sie die Kosten als Vorsorgeaufwendungen bei der Steuererklärungen geltend machen können. Es handelt sich hierbei jedoch um sog. "beschränkt abzugsfähige Vorsorgeaufwendungen".

Es könnte sein, dass diese Aufwendungen bereits ausgeschöpft sind, aber eintragen in die Erklärung kostet nichts.

Herz1952

von
Herz1952

Nachtrag:

Wenn es zutrifft, was Nick L. Beck geschrieben hat wär dies natürlich günstiger.

Bei "steuerlicher" Geltendmachung kommt nicht all zu viel "dabei raus".

Herz1952