Rentenberatung

von
Michael S.

Können in der Rentenberatungsstelle "Hochrechnungen" gemacht werden? Also wie sich die zu erwartende Rente darstellt, wenn verschiedene Beitragsszenarien vorliegen.
z.B. 2 Jahre ALG1 statt Arbeitseinkommen.
Kann man da ausgerechnet bekommen, wieviel Beitrag man selbst weiterzahlen müsste, um das ursprünglich errechnete Niveau (lt. Renteninformation) trotz z.B. Aufhebungsvertrag zu erreichen?

von
=//=

Das dürfte für eine Rentenberatungsstelle schwierig sein, denn vermutlich hat man dort keine Daten (der AfA), die man bei der Hochrechnung zugrunde legen muss. Es dürfte möglich sein auszurechnen, in welcher Höhe ein Beitrag gezahlt werden muss, um das Rentenniveau zu erhalten.

Besser ist es m.E., einen entsprechenden Brief an die DRV zu schreiben, damit dies von der Sachbearbeitung erledigt werden kann. Denn zur Zeit ist bei den Beratungsstellen wegen der Rechtsänderungen ab 07/2014 noch immer "Land unter" und man wird kaum die Zeit haben, das alles zu berechnen.

Allerdings können Sie keinen eigenen (freiwilligen) Beitrag zahlen, wenn tatsächlich ALG 1 gezahlt wird. Denn neben einem Pflichtbeitrag ist eine freiwillige Beitragszahlung nicht zulässig.

von
Schade

Ein versierter Berater bekommt das schon hin.....z.B. dass bei ALG die Beiträge zu 80% weiterlaufen. Pi mal Daumen klappt da ganz gut und erstaunlich punktgenau.

Sofern Sie jedoch zig Varianten jeweils centgenau wissen wollen, wird es grenzwertig, (ja solche Kunden gibt es auch).

Und wieviel man zahlen muss um das Niveau zu halten, kann man ganz einfach sagen: mehmen Sie das was Ihnen monatlich als AN Beitrag abgezogen wird mal 2 (Arbeitgeberanteil) und schon wissen Sie mit welchem Beitrag Sie ihr Niveau halten.

M.E. ist die mündliche Beratung sinnvoller als der Brief, denn mehrere schriftliche Hochrechnungen in verschiedensten Variationen - da freut sich die Sachbearbeitung.

Sie sehen, man kann da unterschiedlicher Ansicht sein.....:)

von
B´son

Zitiert von: =//=

Das dürfte für eine Rentenberatungsstelle schwierig sein, denn vermutlich hat man dort keine Daten (der AfA), die man bei der Hochrechnung zugrunde legen muss. Es dürfte möglich sein auszurechnen, in welcher Höhe ein Beitrag gezahlt werden muss, um das Rentenniveau zu erhalten.

In der ABS schwierig ?!?!?
Nichts leichter als das.....
Das dauert je Hochrechnung zwischen 2 und (maximal) 10 Minuten ;-)

von
=//=

@Schade

Es geht nicht um das "Hinbekommen", aber die Beratung ist so oder so zeitaufwändig. Und vermutllich sind die Beratungsstellen bis ins Frühjahr hinein noch so ziemlich ausgebucht. Deshalb habe ich auf die Sachbearbeitung verwiesen.

Es kommt ja auch auf das Alter von @Michael S. an. Ist er im "nahen Rentenalter" und eine Hochrechnung ist nur für z.B. 2 Jahre erforderlich, ist alles viel einfacher. Liegt der Altersrentenbeginn in ferner Zukunft, wird´s schon etwas umfangreicher, denn kann man freiwillige Beiträge hochrechnen? Weiß ich nicht. Außerdem ist es für einen Versicherten auch wichtig zu wissen, dass neben den Pflichtbeiträgen des ALG-I-Bezuges keine freiwilligen Beiträge entrichtet werden können. Dann ist es nix mit "Niveau halten".

von
B´son

Zitiert von: Michael S.

Können in der Rentenberatungsstelle "Hochrechnungen" gemacht werden? Also wie sich die zu erwartende Rente darstellt, wenn verschiedene Beitragsszenarien vorliegen.
z.B. 2 Jahre ALG1 statt Arbeitseinkommen.
Kann man da ausgerechnet bekommen, wieviel Beitrag man selbst weiterzahlen müsste, um das ursprünglich errechnete Niveau (lt. Renteninformation) trotz z.B. Aufhebungsvertrag zu erreichen?

Antwort kurz und knapp :
Ja, denn genau solche Anliegen werden tagtäglich in den Rentenberatungsstellen bearbeitet.

Experten-Antwort

Hallo Michael S.,

grundsätzlich ist es möglich, dass die Berater in den Auskunfts- und Beratungsstellen Hochrechnungen vornehmen.
Dies geschieht unter Zugrundelegung des letztjährigen versicherten Entgeltes bis zum gewünschten Rentenbeginn.

Es kann auch eine Hochrechnung mit freiwilligen Beiträgen erfolgen.

Wird anstelle von Entgelt Arbeitslosengeld 1 bezogen, so rechnet man mit 80 % des bisherigen versicherten Entgeltes weiter. Neben dem Bezug von Arbeitslosengeld 1 ist keine freiwillige Beitragszahlung möglich.

Ich denke auch, dass der Besuch der Beratungsstelle deutlich schneller zum Ziel führen wird als eine schriftliche Anfrage in der Sachbearbeitung, da dort ein viel höherer Aufwand für diese Berechnungen erfolgen muss.

von
W*lfgang

Zitiert von: B´son
In der ABS schwierig ?!?!?Nichts leichter als das.....Das dauert je Hochrechnung zwischen 2 und (maximal) 10 Minuten icon_wink.gif
B´son...meine Excel-Tabelle macht das im Sekundentakt *g

Was mir an den ausgedruckten 'Kurzauskünften' mit punktgenauem Rentenbeginn/Rentenart allerdings schon seit Längerem aufgefallen/'sauer aufstößt' ist, dass sie nur die aktuell gespeicherten Zeiten enthalten und KEINE hochgerechneten Zeiten ...so was ist wertlos! ...es sei denn, der/die DRV-Berater/in hat da noch mit Hand Ergänzungen diesbezüglich vorgenommen - was selten bis gar nicht vorkommt.

Und ich darf die 'richtige' Hochrechnung dann in 2-10 Min ergänzen ...Versicherte sind ja wie Wanderameisen ;-)

Gruß
w.

von
Gacki

Zitiert von: W*lfgang

...Versicherte sind ja wie Wanderameisen ;-)

Gruß
w.

Super Herzi-w.: Dein Beitrag ist m. E. Versichertenverhöhung in höchster Vollendung! Wie bist du eigentlich drauf? Ein Moralapostel, der sich insgeheim über die Versicherten lustig macht, weil er alles besser weis? Versicherte als Wanderameisen zu bezeichnen, die dir deinen schäbigen Lebensunterhalt finanzieren und ihre berechtigten Problemfragen hier erläutert haben möchten? Die Hilfe suchen? Jetzt hast du dich endgültig entlarvt. Pfui Teufel!

von
W*lfgang

ach Gacki,

der Weg: Berater - DRV - Internet - Forum - wieder Berater - Forum - Internet - DRV - Stammtisch - und letztendlich Gacki-Analyse ...wo leben _Sie_ denn, dass nicht alle Möglichkeiten der Informationen abgegriffen werden können/dürfen, um zur bestmöglichen Entscheidung des/der Einzelnen zu gelangen?!

Wenn Sie das hintergründig Positive in meinen Beiträgen nicht erkennen können/wollen (Wanderameisen sind ein wirklich intelligentes Völkchen), machen's halt weiter auf nur 'nutznießender' Ameisenbär ;-)

Gruß
w.