Rentenberechnung

von
Siegfried K.

Sehr geehrte Damen und Herren.
Mit großer Begeisterung verfolge ich regelmäßig Ihre Sendung "Plusminus". Am Dienstag, den 20.01.2009, war ich doch sehr über Ihre Darstellung der Rentenvergleiche überascht. Das Thema Rente Ost und West kann ich so nicht stehen lassen. Von der deutschen Rentenversicherung bekomme ich jährlich eine Renteninformation, über den Stand der Entwicklung meiner zukünftigen Altersrente. Meine Daten wurden vom 01.09.1963 bis heut gespeichert. Dabei ist kein Tag Arbeitslosigkeit dabei. Zum Verständnis muß Ich Ihnen mitteilen, daß mein durchschnittlicher Monatsverdienst 3.100,00 € beträgt. Von der Deutschen Rentenversicherung habe ich am 18.05.2008 die letzte Information bekommen, daß ich nach jetziger Berechnungsgrundlage, beim Eintritt in die Altersrente, am 09.08.2012, eine monatliche Rente von 1.029,39 € erhalten werde. Ich frage mich, haben Sie andere Berechnungsgrundlagen als die Deutsche Rentenversicherung, oder werde ich von dieser betrogen? Ansonsten sehe ich diese Angelegenheit als sehr polemig um die Geschichte Ost und West ständig unter der Bevölkerung zu dramatisieren. Ich bin gern bereit, Ihnen ausführlich Unterlagen (nicht für die Veröffentlichung) zukommen zu lassen um sich ein Bild meiner Rentengeschicht zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Kuhnt

von
Pythia

http://www.daserste.de/plusminus/

von
KSC

nur weil irgendwas im Fernsehen kommt, braucht man sich ncht verrückt machen lassen.

Fragen Sie die Produzenten/ Redakteure der Fernsehsendung, ob und was diese mit dem Bericht bezwecken und aussagen wollten.

Und wenn Sie Fragen zur RV haben, wenden Sie sich an eine Außenstelle der DRV - dort hilft man Ihnen fachkompetent.

Am Stammtisch können Sie sich bei einem Pils über den Fernsehbericht gerne aufregen oder erfreuen.

von
LS

User Siegfried K,
nun kan man ja dem Präsidenten der DRV nicht unbedingt vorwerfen, unseriöse Darstellungen vorgenommen zu haben.
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Um Fehlinterpretationen zu vermeiden sollte beachtet werden:
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Im Beispielfall wird Frankfurt/Main der Stadt Frankfurt (Oder gegenübergestellt und mit einem in beiden Städten gleichen individuellen Einkommen von 30.000 € gerechnet.
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Unter dieser Annahme ist zutreffend, das dann durch den Umrechnungsfaktor in Ffo eine höhere Rente erzielt wird.
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Tatsache ist aber, das im gesamten Beitrittsgebiet der individuelle Durchschnittslohn nicht über dem Bundesdurchschnitt liegt, sondern um 12% darunter, weswegen die Verallgemeinerung so nicht vorgenommen werden kann.

Experten-Antwort

Hallo Siegfried K,

weder die Deutsche Rentenversicherung noch das Portal http://www.ihre-vorsorge.de zeigen sich verantwortlich für den Beitrag des ARD-Magazins "plusminus". Für Rückfragen/Anregungen zum Inhalt der Sendung sollten Sie sich daher direkt mit der zuständigen Redaktion "plusminus" in Verbindung setzen.

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