Rentenbescheid

von
karin1969

Normal gehe ich ab 1.3.10 in AlteIrsrente.
Die Rente für März vorläufig noch nicht ausgezahlt wegen Ansprüche z. B. Krankenkasse, Arbeitgeber usw..
Soll ich Widerspruch einlegen, weil im Ende März bin ich auf meine Rente angewiesen (war immer nur angestellt)?
Für einen guten Ratschlag danke ich
euch.
MFG
Karin

von
Unbekannt

Liebe Karin,

Sie verzählen nichts, aber wollen einen Tipp haben. Sie müssen sich schon ein bisschen bei der Fragestellung Mühe machen. Woher sollen wir wissen sonst, was genau im Hintergrund gelaufen ist?

Welche Leistungen haben Sie in den letzen 12 Monate (genau!!!) bekommen?

Wann haben Sie ihren Rentenantrag (genau!!!) gestellt und wann kam der Bescheid.

von
karin1969

Also die letzten 12 Mon. war ich in ATZ und habe bis Febr. 10 Gehalt erhalten.Meinen Rentenantrag habe ich am 5.11.09 gestellt und habe diesen am 26.02.10 erhalten.
MFG Karin

von
Warten

Die Rente für März wird - wenn überhaupt - ENDE März ausbezahlt. Also mal abwarten und Tee trinken

von
Gert

Wo gegen wollen sie Widerspruch einlegen,und vor allem mit welcher Begründung???????

Es ist normal das erst einmal die Erstattungsansprüche befriedigt werden müssen.Das ist nicht nur in Ihrem Fall so,sondern bei allen Rentnern,bei denen es diese Konstellation gibt.

Sie können natürlich immer Widerspruch einlegen,nur würde ich mir die Mühe und Zeit sparen,denn es bringt exakt überhaupt nichts.

Wenden sie sich an die Agentur für Arbeit,das diese umgehend den EA gegenüber dem RV Träger beziffert,umso eher haben sie Ihre Rente.

von
Karin910

Hallo Karin,
also ich hatte letztes Jahr im Okt. meinen Rentenantrag gestellt zum 1.12. Am 7.12. erging der Bescheid - bei mir eingetroffen am 10.12.09. Die Rentenzahlung für Dez. war dann einige Tage danach, am 15.12., auf meinem Konto.
Die nächste reguläre dann am 30.1.10.
Das müßte aber auch in Ihrem Bescheid stehen, bzw. sollten Sie demnächst separate Post dazu erhalten.
Also, nur noch ein bißchen Geduld.

Schönen Sonntag
Karin 910

von
zelda

Hallo karin1969,

fragen Sie doch mal bitte morgen telefonisch bei der Sachbearbeitung der DRV nach, um welche Erstattungsansprüche es sich überhaupt handelt (Arbeitgeber , Krankenkasse, Agentur für Arbeit ????).

Wenn Sie tatsächlich bis zuletzt in ATZ waren und für den März keine Sozialleistungen beantragt oder erhalten haben, frage ich mich, welche Stelle hier Erstattungsansprüche geltend macht.

Wenn Sie das wissen, können Sie der entsprechenden Stelle dann ja "Beine machen", damit diese dann so schnell wie möglich den Erstattungsanspruch bei der DRV einreicht.

Allerdings muss ich meinen "Vorrednern" zustimmen, die Rente für März ist erst Ende März fällig, und wäre auch ohne Erstattungsansprüche erst dann ausgezahlt worden.

MfG

zelda

von
KSC

Telefonieren Sie morgen mit der Sachbearbeitung - da wird sich alles klären.

Wahrscheinlich steht im Rentenbescheid vom 26.02., dass die Rente ab April regulär zum Monatsende April kommt.
Der März wird, weil es technisch für die laufende Zahlung nicht mehr gereicht hat, wohl als Nachzahlung betrachtet und abgerechnet sobald klar ist, dass Sie im März nirgends sonst Geld bekommen.

Wenn Sie das morgen telefonisch klären, kann die Märzzahlung m.E. sofort angewiesen werden, und dann haben Sie (falls alles klar geht) schon um den 20.03. das Geld auf dem Konto, das Ihnen eigentlich erst am 31.03. zusteht.

Wogegen wollen Sie also Widerspruch einlegen - das würde das Ganze wahrscheinlich nur zeitlich verzögern.
Und selbst wenn das Märzgeld erst am 05.04. auf dem Konto wäre, wäre das hoffentlich nicht Ihr finanzieller Ruin.

Experten-Antwort

Hallo karin1969,

wird im Rentenantrag angegeben, dass von einem anderen Sozialleistungsträger Leistungen bezogen wurden, ist der Rentenversicherungsträger verpflichtet den Nachzahlungsbetrag vorläufig einzubehalten. Gleichzeitig mit dem Rentenbescheid an den Kunden erhält beispielsweise die Krankenkasse eine Mitteilung über die zur Verfügung stehende Nachzahlung. Die Krankenkasse teilt die Höhe ihrer
Forderung mit und der Rentenversicherungsträger rechnet die Leistungen ab. Hat der der Sozialleistungsträger keine Ansprüche, wird die Nachzahlung unverzüglich an den Kunden ausgezahlt.
Die Erhebung eines Widerspruches ist nicht erforderlich, weil es sich um einen normalen Ablauf im Verwaltungsverfahren handelt.