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Experten-Antwort

Rentendiskussion: von Nachbarn lernen

von kleiner Nachbar 29.10.2016 | 13:45
1204 Ansichten
19 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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zum Beispiel von Österreich, wo das Rentenniveau (monatlich 1820 Euro brutto) höher als in Deutschland (1050 Euro) ist. "In Österreich müssen Selbständige in die Rentenversicherung einzahlen. Außerdem wird die Versorgung der Beamten schrittweise an die gesetzliche Rente angepasst." http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/altersversorgung-warum-oes… Von Österreich hört man nicht das große Rentengezeter oder ausspielen Jung gegen Alt. Haben die Rentenfachleute eine Vergleichsrechnung zum österreichischen Modell schon einmal ins Kalkül gezogen? Es wird immer nur davon gesprochen, dass die jungen Beitragszahler die Rente der Alten erwirtschaften müssen. Dabei zahlt doch auch jeder abhängig Beschäftigte bis zum Renteneintritt ein. Im Normalfall sichert auch der 64-jährige Arbeitnehmer den 65-jährigen seine Rentenzahlung ab. Die Lösung der Finanzierung der Pensionen dürfte in Deutschland ein viel größeres Problem sein, nur wird das nicht öffentlich thematisiert. Warum reformiert man nicht die Pensionszahlungen und paßt diese Versorgungen an die gesetzliche Rentenhöhe an?

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 31.10.2016 | 07:55

Für politische Diskussionen ist dieses Forum nicht gedacht.

@ Redaktion: Bitte diesen Blog schließen!

18 Antworten

Aloisam 29.10.2016 | 14:36
So ein Schmarrn! Ich habe 45 Jahre in Österreich als Elektriker geschafft und meine Frau 30 Jahre als Schneiderin. Wenn wir unsere beiden Renten addieren, kommen wir etwa auf den Betrag, den Sie oben genannt haben. Gute Freunde aus Deutschland bekommen mindestens das Gleiche, vermutlich sogar mehr. Man sollte nicht nur die reißerischen Überschriften in den Zeitungen lesen, sondern sachlich analysieren!
Aloisam 29.10.2016 | 14:40
Zitat aus Ihrem Zeitungsartikel: "Im Nachbarland ist der Rentenbeitrag deutlich höher: Insgesamt fallen dort seit 1988 unverändert 22,8 Prozent an, wovon die Arbeitgeber den größten Batzen mit 12,55 Prozent tragen. In Deutschland liegt der Beitrag derzeit bei 18,7 Prozent." Haben Sie das übersehen?
Rentensputnikam 29.10.2016 | 14:50
Und täglich grüßt das Murmeltier! Bitte die Erläuterungen zu diesem Forum lesen. Es ist kein Diskussionsforum und nicht zur politischen Meinungsäußerung vorgesehen. Daher wird dieser Beitrag am Montag vom Experten gelöscht werden. Lasst doch dieses Forum zur Lösung individueller Rentenfragen frei von Euren Beiträgen, die nichts damit zu tun haben,
Onkel Ottoam 29.10.2016 | 14:53
Wenn ich immer wieder den Blödsinn höre, die Lösung der Rentenprobleme wäre die Hinzuziehung von Selbstständigen und Beamten in das System. Das ist keinesfalls die Lösung, denn dieser Personenkreis zahlt ja dann nicht nur die Beiträge zur DRV, er erwirbt ja dann ebenfalls Rentenansprüche, somit wird das Problem nur auf einen größeren Personenkreis verlagert. Das Rentensystem ist generell am Ende, es werden immer mehr Rentner während die Beitragszahler weniger werden oder wegen Arbeitslosigkeit oder Krankheit weniger einzahlen. Und das Problem hat nicht nur Deutschland, auch die Österreicher haben dieses Problem genauso. Wir sollten uns an den Gedanken gewöhnen, dass die fetten Jahre, mehr als 70 Jahre nach dem Krieg, langsam zu Ende gehen.
W*lfgangam 29.10.2016 | 14:53
...überlegen Sie mal, wenn andere Systeme besser/wirtschaftlicher wären, hätten wir die längst. Zudem wäre D längst ausgeblutet, wenn Jüngere rein wegen der Altersversorgung in Drittstaaten abgewandert wären - ich denke, hier ist die Bude noch ziemlich voll/und füllt sich weiter, eben wegen dem Gesamtpaket aller sozialen Leistungen. Fragen Sie ihren Nachbarn, nicht gerade den mit dem SUV vor der Hütte ;-) > Warum reformiert man nicht die Pensionszahlungen Aha/das ist Ihre eigentliche Intention, Sie wollen mal wieder eine Neiddebatte führen, deren Hintergründe Sie nicht im Mindestens verstehen - stammtischen Sie daher besser weiter mit Ihren 'kleinen Nachbarn' ... Gruß w.
HotRodam 29.10.2016 | 15:10
Das Thema Rente hat sich eh bald erledigt. Man muss bei der nächsten Bundestagswahl nur das Kreuz an der richtigen Stelle machen: https://www.grundeinkommen.de/27/09/2016/bge-partei-im-eiltempo-…
Juppam 29.10.2016 | 16:16
HotRod und seine feuchten Träume vom Schlaraffenland ohne Arbeit. Träum weiter, Du wirst Deine Träume unerfüllt mit ins Grab nehmen. Richte Dich lieber darauf ein, dass es mit den Sozialleistungen im bisherigen Ausmaß bald vorbei sein wird, dann hast Du wenigstens Grund zur Bewegung um die Suppenküche aufzusuchen. Denn die halbe Welt drängt sich an die Töpfe des deutschen Sozialsystems, solange bis die Töpfe leer sind! Und Abwehr ist mit der aktuellen Politik nicht möglich. Dazu benötigte man Eier!
W*lfgangam 29.10.2016 | 16:55
Zitat von Jupp anzeigen
...Merkelsche 'Eier' etwa? ;-) Um klare Rentenkante gegen N. und S.' Rentenfantasien als wieder mal kurzweiligen Wahlkampfmapf zu outen?!! Eher tritt sie voller Überzeugung im Minirock und Stöckelschuhen vor die Kamera ... Politik entdeckt immer dann die _eigenen_ Eier, wenn es um die eigene Zukunft geht/Verlust von Positionen/Stimmen, die denen lediglich per Wählerauftrag auf Zeit gegeben worden sind … ('sie' wissens, aber ignorierens eben bis zum Exodus) Genug geschwafelt / ist eigentlich Polit-Gebiet ;-) Gruß w.
R. Manglitzam 29.10.2016 | 18:04
In Deutschland sind die Interessengegensätze, die Habgier und der Neid aufeinander ausgeprägter als zum Beispiel in Österreich oder Schweiz, wo die Menschen, wenn es darauf ankommt, zusammenhalten und sich nicht versuchen gegenseitig auszuspielen. Man muß sich nur die deutsche Geschichte, die Entstehungsursachen der Weltkriege anzuschauen und braucht sich da gar nicht zu wundern.
Alfred Hommelam 29.10.2016 | 18:46
(...)
...überlegen Sie mal, wenn andere Systeme besser/wirtschaftlicher wären, hätten wir die längst. Zudem wäre D längst ausgeblutet, wenn Jüngere rein wegen der Altersversorgung in Drittstaaten abgewandert wären - ich denke, hier ist die Bude noch ziemlich voll/und füllt sich weiter, eben wegen dem Gesamtpaket aller sozialen Leistungen. Fragen Sie ihren Nachbarn, nicht gerade den mit dem SUV vor der Hütte ;-) > Warum reformiert man nicht die Pensionszahlungen Aha/das ist Ihre eigentliche Intention, Sie wollen mal wieder eine Neiddebatte führen, deren Hintergründe Sie nicht im Mindestens verstehen - stammtischen Sie daher besser weiter mit Ihren 'kleinen Nachbarn' ... Gruß w.
Nach rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten, wie Sie es darstellen, wird selten in dem System gehandelt. Immer wieder lustig, wenn Wolfgang keine Antwort weiß holt er die Neidkeule raus. Divide et impera.
Franz-Josefam 29.10.2016 | 19:34
Warum sollte die Regierung etwas ändern wollen, wenn die allermeisten Wahlberechtigten offenbar mit dem jetzigen Zustand zufrieden sind? Es wird von den Stammtisch-Parlamentariern immer gerne vergessen (odere verdrängt), dass längst nicht alle Bundesbürger von staatlichen Fürsorgeleistungen, Niedriglöhnen oder Mini-Renten leben müssen. Den Allermeisten geht es gut bis sehr gut.
Balanceistenam 29.10.2016 | 19:24
Ich glaube nicht, dass die Politik von den Nachbarn lern wollen, weil die Politeliten, Funktionseliten und Geld-Eliten nichts in dieser Richtung was ändern wollen.
Balanceistenam 29.10.2016 | 20:24
Was heißt, die allermeisten Wahlberechtigten, in Prozentzahlen? Und was ist mit den nicht Wahlberechtigten?
Parabelam 29.10.2016 | 21:03
"Ein indischer Fürst ließ einmal einen Elefanten in einen dunklen Raum bringen. Eine Gruppe seiner hervorragendsten Wissenschaftler untersuchten den Elefanten. Einer betastete das Bein und sagte, dieses Wesen sei wie ein Baum. Ein anderer betastete das Ohr und sagte, dieses Wesen sei wie ein großes Blatt einer Lotusblüte. Ein anderer beschäftigte sich mit dem Schwanz des Elefanten und kam zu dem Schluss, der Elefant habe das Wesen eines Aales. Diesem widersprach der Erforscher des Rückens, dem der Elefant das Wesen eines Walfisches zu haben schien. Über soviel Dummheit und Ignoranz konnte der Erforscher des Rüssels nur lachen. Für ihn war klar, dass der Elefant einer Schlange gleich sei. Voller Trauer über die Geistesgestörtheit seiner Kollegen wandte sich der Philosoph des Stoßzahnes ab, hatte er doch erkannt, dass der glatte elfenbeinige Charakter dieses Wesens war. Als dann der Narr mit der Laterne auftauchte, war die Diskussion komischerweise noch längst nicht beendet. Einzelne Diskutanten forderten ihn auf, sich doch bitte seiner dummen positivistischen Argumente zu enthalten und das Licht wieder auszuknipsen." Die andere Elefanten-Geschichte findet ihr noch hier http://www.thur.de/philo/hegel/elefant.htm
Schorscham 30.10.2016 | 01:59
Die "allermeisten" Wahlberechtigten haben nun mal CDU und SPD gewählt und die faulen "Nichtwähler" haben sich indirekt damit einverstanden erklärt. "Nicht Wahlberechtigte" sind meistens minderjährig und haben nur Smartphones und andere Spielereien im Kopf aber null Ahnung von Politik. MfG
Konrad Schießlam 30.10.2016 | 12:36
Der Begriff, " Rentenniveau" gilt in Deutschland nur für den sogenannten Eckrentner, der in 45 Jahren immer Durchschnittsverdiener war. Derzeit Brutto 36267 und 1 Entgeltpunkt Gutschrift-dynamisch- vorerst 2016 30,45 Euro mal 45 Jahre 1370,25 Bruttorente. Auch bei Rente in Österreich wurden Brutto genannt. Nicht zu übersehen, bei uns gilt als Gesamtbeitrag 18,7%. MfG.
Konrad Schießlam 31.10.2016 | 08:58
Die richtigen Beträge zu nennen ist doch keine politische Diskussion, oder? MfG.
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