Renteninformation

von
Johannes D.

Laut Renteninfo.2012 , Regelaltersrente 1.275 Euro. nach heutigem Stand. Ich 53 geb. Schwerbeh., gehe in 2016 in Rente, komme auf ca. 50 EGP. Wie hoch in etwa wird meine Bruttorente ? sollte es jedes Jahr 1-2% Rentenerh. geben. Vielleicht kann das ein Rentenspezi ausrechnen. Danke

von
peter.

"wert entgeltpunkt 2013"
und bis 2015 wird's wohl keine Dramatik geben.

von
KSC

Dazu brauchen Sie keinen Rentenspezi sondern lediglich einen Taschenrechner.

Wenn Sie jährlich 1-2% Rentensteigerung erwarten, brauchen Sie den Wert aus 2012 doch nur 4 mal um 1 oder 2 Prozent erhöhen.

Das sollte eigentlich jeder Hauptschüler hinkriegen.

von
Johannes D.

Danke KSC, tolle Antwort, schönes Wochenende.

von
KSC

Ich vergaß leider zu schreiben, dass Sie als 1. Rechenschritt die 50 EP mit dem aktuellen Rentenwert (28,14 €) multiplizieren müssen und erst dann die 1-2% draufrechnen müssen.

Auch schönes WE

von
LS

Werter Juser Johannes D.,
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Ergänzender Hinweis
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In einer Renteninformation wird als Rentenbeginn der Zeitpunkt des Erreichens der Regelaltersrente, des 65. Lbj. plus Monate, wenn nach 1946 geboren, unterstellt.
Minderungen wegen vorzeitigem Beginn sind nicht berücksichtigt.
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Da Sie Ihre Schwerbehinderung erwähnen vermute ich, dass Sie im Jahr 2016 auch diese Rentenart wählen und möglicherweise zu einem früheren Zeitpunkt gehen als der, der für die gewählte Rentenart als abschlagsfreier Beginn gilt.
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Ist dies der Fall, müssten Sie dann auch die Minderungen aus der Summe EGPT (50), wie genannt, reduzieren.
Summe Mon. früherer Beginn * 0,3 = Prozent Minderung.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Johannes D.,

ich empfehle Ihnen, eine Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung aufzusuchen, damit Ihnen dort die voraussichtliche Rentenhöhe beim Bezug einer Altersrente für schwerbehinderte Menschen ausgerechnet werden kann.
Dort wird natürlich auch eine evtl. Rentenminderung bei dem von Ihnen gewünschten Rentenbeginn berücksichtigt und auf die tatsächliche Beitragszahlung eingegangen, wenn das Beschäftigungsende vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze liegt.