Rentennachzahlung

von
Sigrid

Hallo ich habe im Nov.2005
Rente beantragt.Nach Ablehnung bekam ich dann
ab 2008 Rente,die Begründung
war ich hatte im Juni 2007 den
Fuß gebrochen es wurde ab da
anerkannt.Der Fußbruch hatte aber mit der Rente nichts zu
tun.Der Gutachter hat mir bestätigt daß ich seit Anfang
2005 Erwerbsunfähig bin.Nun
muß ich nächste Woche vors
Sozialgericht wegen der Nachzahlung.Hat jemand schon jemand Erfahrung mit so was?

von
Evchen

Hallo Sigrid,
so ganz habe ich den Sachverhalt noch nicht verstanden.
Sie haben also 2005 einen Rente wegen Erwerbsminderung beantragt, die dann zunächst abgelehnt worden ist.
Haben Sie gegen den Ablehungsbescheid Widerspruch erhoben, dieser ist zurückgewiesen worden uns Sie haben dann Klage beim Sozialgericht eingereicht?
Oder haben Sie jetzt einen neuen Rentenantrag gestellt?

Wenn Sie wegen des alten Rentenantrages Klage erhoben haben, dann wird es in dem Termin vorm Sozialgericht in der nächsten Woche nicht nur um die Nachzahlung gehen.....

Während des laufenden Klageverfahrens haben Sie sich den Fuß gebrochen, dies hat wohl dazu geführt, daß der der Rentenversicherungsträger ein Angebot gemacht hat, daß Sie eine Renten ab diesem Zeitpunkt erhalten. Auch wenn Sie der Meinung sind, daß der gebrochene Fuß nichts mit Ihrer Rente zu tun hat, dann kann es doch zusätzlich mit Ihren übrigen Erkrankungen dazu führen, daß Ihre Leistungsfähigkeit jetzt so weit gesunken ist, daß nun ein Anspruch besteht. Zum Beispiel weil Sie nach dem Fußbruch nicht mehr so lange laufen oder stehen können....

Wenn Ihnen der Gutachter gesagt hat, daß er die Erwerbsminderung bereits seit 2005 annimmt, dann hat er das hoffentlich auch so in sein Gutachten geschrieben.
Haben Sie das Gutachten zur Ansicht angefordert? Dann könnte es in dem SG-Verfahren noch darum gehen, ob die Rente tatsächlich erst ab 2007 zu zahlen ist und nicht doch schon vorher.

Im SG-Termin wird der Richter erläutern, wie er die Rechtslage sieht, und ob Ihre Klage Aussicht auf Erfolg hat.
Ich hoffe, Sie lassen sich vor Gericht vertreten, z.B. durch den VdK oder einen anderen Sozialverband.

von
Schade

Was erwarten Sie eigentlich von den Forumsteilnehmern?

Ihre Chancen vor Gericht kann hier niemand beurteilen, zumal auch mir nicht ganz klar ist um was es genau geht.

Wenn Sie eine Nachzahlung und eine rückwirkende Rentenzahlung einklagen, müssen Sie im Endeffekt den Richter davon überzeugen, dass Sie diesen Anspruch haben.

Vielleicht sind Sie ungerecht behandelt worden?
Vielleicht führen Sie aber auch einen unsinnigen Prozess?
Wer soll dazu etwas sagen, wenn er weder Sie noch die umstände des Falles kennt?

von
Sigrid

Danke für die Antworten.
Ja es wurde geklagt und
ich habe dann die Rente ab 2007 genehmigt bekommen
und ab Januar 2008 bezahlt
bekommen.
Ich habe aber seit dem Rentenantrag 2005 kein Geld mehr
bekommen.Ich werde von einem Anwalt vertreten er
legte auch gegen den Rentenbeginn Widerspruch ein.

von
KSC

Hoffentlich geht es dabei dem Anwalt um Sie und nicht um seine Kohle.
Denken Sie daran: der Anwalt gewinnt immer, auch wenn Sie die Klage verlieren. Er bekommt sein Geld!

von
maurer

gebildete Menschen haben einen

Rechtschutz...

Was der Anwalt verdient geht

mir am ARSCH vorbei...

mfg

maurer

von
http://www.tafel.de/

Ich habe auch schon Anwälte erlebt, die sowas von keiner Ahnung hatten, dass man das Geld auch auf der Straße hätten rollen können oder noch viel, viel besser für eine der Tafeln http://www.tafel.de/ gespendet hätte.