Rentenpunkte für Zeiten Bundesfreiwilligendienst (Bufdi)

von
Hotte1

Hallo,
bei Ableistung eines Bundesfreiwilligendienstes werden bekanntlich auch Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung vorgenommen. Basis dafür ist das dort gezahlte "Taschengeld" (derzeit wohl 414,00 € + ev. Kosten für Verpflegung + Unterkunft), die die Einsatzstellen an die GRV abführen. Aufgrund der geringen Taschengeld-Höhe erwirbt man natürlich nur einen sehr geringen Rentenanspruch für diese Zeit. Nun meine Frage; Werden die "Bufdi"-Zeiten später analog z.B. der Azubi-Zeiten bei der Berufsausbildung ebenfalls höhergewertet? Oder ist es ev. geplant, so zu verfahren? In den Medien liest man dazu mal das und mal das. Vielen Dank!

Experten-Antwort

Hallo,
beim Bundesfreiwilligendienst hängt die Höhe der späteren Rente vom erzielten Arbeitsverdienst ab. Hierzu zählen das Taschengeld und die Sachbezüge. Bei einem jährlichen beitragspflichtigen Verdienst von 4500,- Euro ergibt sich eine monatliche Rentensteigerung von ca. 4,- Euro. Der Bundesfreiwilligendienst stellt keine Berufsausbildung im Sinne des SGB VI dar, es erfolgt keine Anhebung der Entgeltpunkte.
Freundliche Grüße
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.2020, 10:23 Uhr]

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