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Zur Experten-Antwort springenHallo @all
Die mögliche Versicherungspflicht der Komiker wollen wir mal nicht weiter diskutieren, sondern nochmal ein paar Blicke auf die Splittingkonstellation werfen (die sicherlich sehr stark konstruiert und eher theoretisch zu sein scheint).
Grundsätzlich sind die Überlegungen zunächst korrekt (sofern sämtliche angenommenen EGPT auf die Splittingzeit fallen und beide Eheleute mind. 25 Jahre an rentenrechtlichen Zeiten haben). Aufteilung würde dann zu eben dem bezifferten Ergebnis führen.
Auswirkungen:
- mehr gesetzl. Rente für die Frau
- weniger gesetzl. Rente beim Mann
- keine Hinterbliebenenrente aus der gesetzl. Rentenversicherung (wie Einkommen in 2031 auf eine Hinterbliebenenrente angerechnet werden könnte, ist Spekulation)
- Auswirkungen auf die bzw. in der Beamtenversorgung (Anrechnung eigener -höherer- Rente der Frau??) unklar. Hier gibt´s viele Beamtensysteme (Bund oder jedes Bundesland), die inhaltlich nicht identisch sind. Hier wären konkrete, individuelle Infos des betroffenen Beamtensystems einzuholen.
Unterm Strich eine nette Überlegung, die evtl. auch zu gewünschten Vorteilen führen könnte. Aber das heute vorauszusagen hat ein bißchen was mit Hellseherei zu tun.
Um sich die Chance für später zu erhalten kann man natürlich anfangen freiwillige Beiträge zu zahlen, damit später auch 25 Jahre bei der Frau vorhanden sind und eben die Möglichkeit weiter eruiert werden kann.
Man könnte auch einfach freiwillige Beiträge zahlen, da diese als Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich absetzbar sind, eine auf freiwilligen Beiträgen beruhende Altersrente i.d.R. nicht zur Anrechnung bei einer Beamtenpension führt und auch im Beamtenbereich ist zusätzliche Vorsorge ja inzwischen ein ständiges Thema.
Im übrigen gibt´s viele weitere Hürden zu überwinden bevor 2031 konkrete Splittingdurchrechnungen zur Hilfe angefordert werden können.
Erstmal müssen beide solange leben und dann muss auch noch die Ehe so lange halten. Hier sieht man einfach, dass das Leben und die Zukunft nur bedingt planbar ist.
Aber in der Theorie trotzdem ein nettes Gedankenspiel.
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