Rentensteigerung

von
Optimist

Hallo,

ein unlösbares Problem? Nein! Gestern bekam ich erfreuliche Post von der Rentenservice. Rentenanpassung von 3,22%. Der RW steigt von 31,03 auf 32,03 € . Ich wäre dafür, dass dies jedes Jahr (automatisch) eine Rentenerhöhung eingeführt werden soll. Zumindest den Ausgleich der Inflation. Dann müssten die Bürger nicht von solchen abenteuerlichen Renten auskommen.

Bundesregierung: 48 Prozent der Renten ab der Altersgrenze lagen 2016 unter 800 Euro, 62 Prozent unter 1000 Euro.

Fast jede zweite gesetzliche Altersrente in Deutschland liegt unter 800 Euro im Monat. 48 Prozent aller Altersrenten bewegten sich nach den jüngsten Daten aus dem Jahr 2016 unter 800 Euro und 62 Prozent unter 1000 Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Allerdings gibt die Rentenhöhe die Einkommenssituation im Alter nur teilweise wieder, wie das Bundesarbeitsministerium deutlich machte.

Rund 8,6 Millionen Rentner erhielten Ende 2016 den Zahlen zufolge eine Rente von weniger als 800 Euro monatlich. Das Ministerium wies darauf hin, dass weitere Einkommen - etwa des Partners - hinzukommen könnten. So hatten die meisten Männer im Westen 2016 eine monatliche Altersrente zwischen 1.250 und 1.300 Euro, im Osten zwischen 1.000 und 1.100 Euro. An westdeutsche Frauen werden am häufigsten Altersrenten zwischen 200 und 300 Euro gezahlt. Vielfach liegt das daran, dass Frauen im Westen früher oft nicht oder nur wenig erwerbstätig waren.

Ostdeutsche Frauen erhalten am häufigsten Altersrenten zwischen 800 und 850 Euro. Nur knapp zwei Drittel aller Einkommen der Seniorenhaushalte kommen aber aus der gesetzlichen Rente. 2015 kamen Ehepaare im Westen auf ein monatliches Nettoeinkommen von im Schnitt 2.572 Euro, alleinstehende Männer auf 1.593 und Frauen auf 1.422 Euro. In Ostdeutschland verfügten Ehepaare über 2.257 Euro, alleinstehende Männer über 1.389 und Frauen über 1.370 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

Experten-Antwort

Hallo Optimist, wo ist jetzt bitte die Frage?

Einstiegshinweis im Forum :"Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum und keine Bühne für politische Meinungsäußerungen"

von
Kaiser

Zitiert von: Optimist
Hallo,

ein unlösbares Problem? Nein! Gestern bekam ich erfreuliche Post von der Rentenservice. Rentenanpassung von 3,22%. Der RW steigt von 31,03 auf 32,03 € . Ich wäre dafür, dass dies jedes Jahr (automatisch) eine Rentenerhöhung eingeführt werden soll. Zumindest den Ausgleich der Inflation. Dann müssten die Bürger nicht von solchen abenteuerlichen Renten auskommen.

Bundesregierung: 48 Prozent der Renten ab der Altersgrenze lagen 2016 unter 800 Euro, 62 Prozent unter 1000 Euro.

Fast jede zweite gesetzliche Altersrente in Deutschland liegt unter 800 Euro im Monat. 48 Prozent aller Altersrenten bewegten sich nach den jüngsten Daten aus dem Jahr 2016 unter 800 Euro und 62 Prozent unter 1000 Euro. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Allerdings gibt die Rentenhöhe die Einkommenssituation im Alter nur teilweise wieder, wie das Bundesarbeitsministerium deutlich machte.

Rund 8,6 Millionen Rentner erhielten Ende 2016 den Zahlen zufolge eine Rente von weniger als 800 Euro monatlich. Das Ministerium wies darauf hin, dass weitere Einkommen - etwa des Partners - hinzukommen könnten. So hatten die meisten Männer im Westen 2016 eine monatliche Altersrente zwischen 1.250 und 1.300 Euro, im Osten zwischen 1.000 und 1.100 Euro. An westdeutsche Frauen werden am häufigsten Altersrenten zwischen 200 und 300 Euro gezahlt. Vielfach liegt das daran, dass Frauen im Westen früher oft nicht oder nur wenig erwerbstätig waren.

Ostdeutsche Frauen erhalten am häufigsten Altersrenten zwischen 800 und 850 Euro. Nur knapp zwei Drittel aller Einkommen der Seniorenhaushalte kommen aber aus der gesetzlichen Rente. 2015 kamen Ehepaare im Westen auf ein monatliches Nettoeinkommen von im Schnitt 2.572 Euro, alleinstehende Männer auf 1.593 und Frauen auf 1.422 Euro. In Ostdeutschland verfügten Ehepaare über 2.257 Euro, alleinstehende Männer über 1.389 und Frauen über 1.370 Euro.

Mit freundlichen Grüßen

Wo bleibt Ihre rentenrechtliche Frage?
Artikel die schon veröffentlicht wurden, brauchen Sie im Forum nicht zu wiederholen.
Im Übrigen ist von Ihnen der Verfasser zu benennen.

Interessante Themen

Altersvorsorge 

Mit wenig Geld fürs Alter vorsorgen

Viele Geringverdiener sorgen nicht zusätzlich für den Ruhestand vor. Dabei reichen oft schon ein paar Euro, um sich attraktive Zuschüsse und Zulagen...

Altersvorsorge 

Steuererklärung in Corona-Zeiten

Wie sich die Corona-Pandemie auf Ihre Steuererklärung auswirkt, worauf Sie achten müssen und wo Sie Steuern sparen können.

Altersvorsorge 

Was die Dax-Erweiterung für Sparer bedeutet

Von 30 auf 40: Deutschlands wichtigster Börsenindex wird erweitert. Für Anleger lohnt es sich, deshalb einmal genau auf den Dax zu schauen.

Gesundheit 

Berufsunfähig: tückische 50-Prozent-Klausel

Die 50-Prozent-Klausel erweist sich oft als Hürde, wenn es um die Anerkennung einer Berufsunfähigkeit geht. Was es mit der Klausel auf sich hat.

Rente 

Erwerbsminderungsrente rechtzeitig verlängern

Eine Erwerbsminderungsrente wird meist nur befristet gewährt. Das Ende des Bewilligungszeitraums sollten Sie immer im Blick haben und rechtzeitig...