Rententräger Rheinland lehnt wunsch Klinik ab

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PICH

Zur Lage mein Vater hatte eine Herzklappenop und Probleme nach der op mit der lunge wegen copd und sollte nach dem klink Aufenthalt direkt in eine Reha Klinik die auf Kardiologie und pneumologie spezialisiert ist kommen. Dies wird vom Versicherungs Träger abgelehnt weil man nicht mit der Klinik zusammen arbeiten würde. Auf der Seite von Rheinland ist keine Klinik gleichermaßen spezialisiert und zu dem ist kein Platz zur Zeit verfügbar wieso das Klinikum abgelehnt wird erschließt sich mir garnicht

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Zitiert von: PICH
Zur Lage mein Vater hatte eine Herzklappenop und Probleme nach der op mit der lunge wegen copd und sollte nach dem klink Aufenthalt direkt in eine Reha Klinik die auf Kardiologie und pneumologie spezialisiert ist kommen. Dies wird vom Versicherungs Träger abgelehnt weil man nicht mit der Klinik zusammen arbeiten würde. Auf der Seite von Rheinland ist keine Klinik gleichermaßen spezialisiert und zu dem ist kein Platz zur Zeit verfügbar wieso das Klinikum abgelehnt wird erschließt sich mir garnicht

Direkt nach einer OP ist oftmals zunächst eine AHB (Anschlussheilbehandlung) notwendig, bevor der Patient überhaupt 'rehafähig' ist. Dies wird manchmal auch als 'Reha' bezeichnet..., meint aber vielmehr, dass direkt nach dem Krankenhaus der Patient in der AHB soweit 'fit' gemacht wird, dass er dann die eigentliche 'Reha' möglichst erfolgreich absolvieren kann.
Dies 'so weit ausgeholt', weil dadurch vielleicht gar nicht die DRV Rheinland zuständig wäre, sondern zunächst erst einmal die zuständige Krankenkasse.
Wurde das schon abgeklärt? Ansonsten wäre dies evtl. eine Möglichkeit, doch noch in diese (besser geeignete Klinik) zu kommen.
Sie sollten das mit den für Ihren Vater zuständigen Ärzten besprechen, falls Ihr Vater nicht schon im Rentenbezug ist (denn dann wäre ohnehin die KK zuständig). 'Auf der Kippe', also kurz vor Rentenalter, wird gern von der KK die Verantwortlichkeit auf die DRV abgeschoben. Mit der Begründung, dass die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist (Zuständigkeit DRV), und nicht die rein medizinische Notwendigkeit (Zuständigkeit KK).
Darüber hinaus hat das Krankenhaus eine Abteilung 'sozialer Dienst'. Die Mitarbeiter dort sind dafür zuständig, die für den Patienten bestmögliche Nachversorgung zu finden/zu gewährleisten.
Sollte Ihr Vater bereits wieder zuhause sein, wenden Sie sich dennoch an diesen Dienst, um weiterführende Informationen zu erhalten/einzufordern.
Allerdings müssten Sie auch berücksichtigen, dass aufgrund der 'Corona-Lage' nicht jeder bestmögliche Wunsch erfüllt werden kann und man also sich dann doch mit dem bestmöglichen Kompromiss zufrieden geben muss, sofern dies vorrangig der Gesundung dient.
Langer Rede kurzer Sinn, machen Sie nochmal 'Dampf' bei den zuständigen Ärzten/dem KH und erfragen Sie dort die alternativen Möglichkeiten, bzw. lassen Sie sich von diesen begründen, weshalb 'nur' die Kombi Kardiologie/Pneumatologie zwingend erforderlich ist. Sofern die Wunschklinik dann Platz hätte und ansonsten den Qualifikationen, nach denen die DRV Verträge mit Kliniken vereinbart, entspricht, könnte auch dies die Ablehnung der DRV Rheinland widerlegen.
Viel Erfolg und alles Gute!

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