Rentenunkundiger

von
Rentenunkundiger

Ich bin im Jan. 1953 geboren und seit 01.10.1969 ununter-
brochen im öffentlichen Dienst
beschäftigt, also derzeit 38 J.
Dienst- u. Pflichtversicherungs-
jahre. Ein Antrag auf ATZ wurde nicht gestellt.

Ab wann, kann ich frühestens
als langjähriger Versicherter
ohne Abschläge in Rente gehen, vorausgesetzt ich werde nicht ernsthaft krank.

Mit freundl. Grüssen

von
Kurt

aufgrund des neuen Rentenreformgesetzes von 2007, können sie mit 65Jahren und 7 Monaten die abschlagsfreie Altersrente erhalten

von
Winfried

wenn er 45 Beitragsjahre voll hat, also wenn er noch ca. 7 Jahre arbeiten kann, kann er schon mit 65 Jahren ohne Abschläge in Rente gehen. Wenn ich mich nicht irre;-)

von
lotscher

Winfried, Sie irren sich nicht.

Denn wenn zum heutigen Zeitpunkt bereits 38 Jahre Beitragsjahre erreicht wurden, dürften die restlichen 7, die bis 45 fehlen, wohl erreicht werden, sodass er die ab 2012 neu eingeführte Rentenart für
"besonders langjährig Versicherte" ab d3em vollendeten 65. Lbj. ohne Abschläge beanspruchen kann.

Antwort von Kurt hängt wohl damit zusammen, dass "Rentenunkundiger" als begriffliche Aussage die Rente für "langjährige Versicherte" nannte, nicht "besonders langjährig Versicherte"

von
Kurt

meine Aussage beruht auch auf der Kenntnis, daß man evtl vorher aus dem Erwerbsleben ausscheidet, zB mit Abfindung. Ich habe die restliche Zeit nicht hochgerechnet, sndern habe die erreichte Zeit genommen.
Vielleicht sollte man nicht von sich auf andere schließen :-)

von
lotscher

Hallo Kurt, alle User, die auf Beiträge antworten tun dies doch, um dem Fragenden zu helfen.
Es muss doch aber auch legitim sein, einen dargestellten Sachverhalt auch noch aus einer anderen Sicht zu sehen.

Der Fragesteller "Rentenunkundiger" hat konkret nach dem frühestmöglichen Zeitpunkt der Renteninapruchnahme für die Rente für "langjährig Versicherte" gefragt, worauf Sie mit 65. Ja und 7 Monaten antworteten.
Dieses Alter ist aber zutreffend für den Beginn der Regelaltersrente, die man im Geburtsjahr 1953 nicht mehr ab dem 65. Lbj. erhalten kann, sondern nur, wie Sie es nannten, ab dem 65. Lebensjahr + 7 Monate.

Daraufhin hat User "Winfried"
den früheren Rentenbeginn ins Spiel gebracht, was zutreffend ist, wenn man 45. Versicherungsjahre hat.

User Winfried hat seine Aussage aber getroffen mit der abschließenden Bemerkung: "wenn ich mich nicht irre?

Ich habe ihn darin bestärken wollen, das er sich da nicht geirrt hat, die Aussage ist zutreffend.

Wenn ich nun ausführe, das Sie möglicherweise einen falschen Bezug hergestellt haben, ist das doch nicht verwerflich, wieso schließe ich da von mir auf andere und was, bitte schön, hat das mit früherem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu tun?

Davon war doch gar keine Rede?

Meine auch, dass es 2007 keine Rentenreform gab, ist mir bisher in dieser Aussage nicht vermittelt worden.

Mein Vorschlag, lassen Sie uns miteinander weiterhin ohne große Befindlichkeiten untereinander zum wohle Dritter aufklärend wirken.

Für eine Rückäußerung bin ich dankbar.

Experten-Antwort

Im Jahre 1953 Geborene erreichen die Regelaltersgrenze mit Vollendung des 65. Lebensjahres und 7 Monaten und erfüllen damit die Voraussetzung für eine abschlagsfreie Altersrente für langjährig Versicherte, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen.
Mit Vollendung des 65. Lebensjahres besteht die Möglichkeit, die "neue" Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch zu nehmen, wenn die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt ist.

von
Kurt

Hallo lotscher, wir haben aneinander vorbei geschrieben.
Mit meinem Nachsatz "Vielleicht sollte man nicht von sich auf andere schließen :-)", habe ich nicht sie gemeint. Deshalb habe ich den "smiley :-)" gesetzt. Ich habe diesen Satz auf mich selbst bezogen.
Ich bin nämlich mit Abfindung ausgestiegen.
Ich hoffe sie verstehen jetzt was ich mit diesem Satz ausdrücken wollte

von
lotscher

Danke für Rückäußerung, hätte man vielleicht ja auch selbst drauf kommen können.

Kurt, lotscher meint, alles i.O