Rentenversicherung zahlt im Falle von Arbeitsunfähigkeit ?

von
Niels Schumacher

Hallo
Ich habe gehört das die Deutsche Rentenversicherung auch im Falle einer Arbeitsunfähigeit zahlt. Gemeint ist hiermit im Krankheitsfall. Meiner Info zufolge muss man mindestens 5 Jahre eingezahlt haben und weiterhin einzahlen damit dies gedeckt ist.

Meine Fragen
1. Stimmt das ?
2. Wie hoch wären die monatlichen Beiträge für einen Selbständigen mit ca 36000 € brutto im Jahr.
3. Bis zu welcher Summe würde dies gedeckt sein bzw. monatliche Auszahlung ?

Vielen Dank schon mal für die Antwort

von
RFn

Ich habe gehört, dass ein Selbständiger, um in den Genuß einer Zahlung bei Arbeitsunfähigkeit von der Deutschen Rentenversicherung zu kommen, monatlich einen Beitrag von 4.500,00 EUR einzahlen muss.......
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Aber im Ernst, vielleicht versteckt sich hinter dem, was Sie gehört haben, eine Versicherung auf Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit. Diese müssen Sie aber bei einem privatem Versicherungsunternehmen abschliessen. Vielleicht gibt es das auch bei Ihrer Krankenkasse.

von
Hitzeopfer

... ist die Rente wegen Erwerbsminderung gemeint. Diese wird bei der Erfüllung der allgemeinen Wartezeit von 5 Jahren und den besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen (3 Jahre Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren vor einem möglichen medizinischen Leistungsfall) und derärztlicherseits festzustellenden Erwerbsminderung geleistet.
Inwieweit Sie als Selbständiger einer Pflichtversicherung unterliegen, muss vom zuständigen Träger geprüft werden. Wenden Sie sich bitte umgehend an eine Auskunft- und Beratungsstelle der DRV, um die Sachverhalte zu klären. Nur hier besteht die Möglichkeit in Ihr Versicherungskonto zu schauen und zu sichten, inwieweit die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind bzw. ggfs. erfüllt werden können. Ggfs. hilft für die Aufrechterhaltung des Schutzes auch eine freiwillieg Versicehrung zum Mindestbeitrag aus (mtl. ca. 80 EUR). Die Welt machen diese Beträge jedoch nicht aus, aber der Schutz bliebe zumindest erhalten.
Die jeweiligen Konstellationen werden sicher im persönlichen Gespräch erläutert, hier führt diese Fragestelle jedoch mit Sicherheit zu weit.

MfG

Experten-Antwort

Dem Beitrag von „Hitzeopfer“ wird zugestimmt. Insbesondere wäre bei einem persönlichen Gespräch zunächst zu klären, ob Sie wirklich, wie von Ihnen angegeben selbständig tätig sind. Im Falle der Selbständigkeit, wäre dann anschließend zu prüfen, ob Sie eventuell Kraft Gesetzes versicherungspflichtig sind. Bei einer unterstellten Versicherungspflicht wäre zu prüfen, wie hoch der zu entrichtende Beiträge ist, bzw. welche Art der Beitragsentrichtung gewählt wird. Bei einer einkommensgerechten Beitragsentrichtung wäre dies derzeit 19,9 Prozent des steuerlichen Gewinns. Nur für den Fall, dass keine Versicherungspflicht besteht oder eventuell von einer Befreiungsmöglichkeit von Ihnen Gebrauch gemacht wird, könnte es eventuell sinnvoll sein, freiwillige Beiträge zu entrichten.
Die Höhe der „monatlichen Auszahlung“ hängt im wesentlichen von drei Faktoren ab, dem bisherigen Versicherungsverlauf, der Höhe der künftigen monatlichen Beiträge und dem eventuellen Zeitpunkt des späteren Versicherungsfalles. Einer bestimmten monatliche Beitragshöhe kann somit kein genauer feststehender monatlicher Rentenzahlbetrag zugeordnet werden.