Rentenvorsorge für Strafgefangenen

von
M. aus München

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Person aus meinem Umfeld ist als Strafgefangener inhaftiert. Er arbeitet in der Haftanstalt und verdient dadurch auch (in bescheidenem Umfang) Geld. Weil keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden, ist das jedoch für seine Rentenvorsorge irrelvant.

Der Gefangene möchte nach seiner Entlassung aus der Haft wieder ein geordnetes Leben führen und zu diesem Zweck unter anderem für seine Rente vorsorgen.

Daraus ergeben sich folgende Fragen:
- Kann der Gefangene freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, um sich auf diese Weise Rentenansprüche zu verschaffen?
- Können Sie mir bitte einen Hinweis auf sonstige Ihnen bekannte Lösungen geben, mit denen sich Altersvorsorge im geschilderten Fall betreiben lässt? Von besonderer Relevanz ist hier, dass der Gefangene natürlich keine Bank, Versicherungsgeschäftsstelle o.ä. aufsuchen kann, um dort einen enstprechenden Vertrag abzuschließen.

Vielen Dank.
M. aus München

von
Hugo

Die neue Koalition wollte meines Wissens nach eine Reform hierzu durchführen. Ein Gesetzentwurf gibt es aber noch nicht. Nach den Plänen sollen auch Strafgefangene in die gesetzliche RV einzahlen. Bei den rund 12 Euro pro Tag Taschengeld die man mit der Gefängnisarbeit verdienen kann, kommt dabei aber auch nicht viel raus. Freiwillige Beiträge sollten möglich sein, wenn man damit aber keine Rente über der Grundsicherung hinbekommt, würde ich davon eher abraten.

von
Tom

Aktuell liegt der Mindestbeitrag bei 83,70 Euro monatlich und der Höchstbeitrag bei 1.311,30 Euro monatlich.

von
Tom

Zitiert von: M. aus München
Kann der Gefangene freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, um sich auf diese Weise Rentenansprüche zu verschaffen?

ja

von
Nur zu

wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen.
Nennt sich Solidarität.

von
Müller

Zitiert von: Nur zu
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen.
Nennt sich Solidarität.

Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität.

An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.

von
Schade

Ist doch ganz einfach:
Haftzeiten an sich begründen keine RV und die Arbeit in der JVA ist nicht versicherungspflichtig.

Bleiben freiwillige Beiträge, die kann ein Häftling in D gerne zahlen.

Wenn es ihm lukrativ erscheint pro heute gezahltem Tausender später mal 4,xx € mehr Monatsrente zu erhalten.
In der Praxis eher eine Randproblematik.

von
noch hotter - noch konkreter

Zitiert von: Meier
Zitiert von: Huber
Zitiert von: Meier
Zitiert von: Müller
Zitiert von: Nur zu
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen.
Nennt sich Solidarität.

Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität.

An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.

Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.

Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.

Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.


Mensch Meier,

das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können?

Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!

von
Na klar

Zitiert von: noch hotter - noch konkreter
Zitiert von: Meier
Zitiert von: Huber
Zitiert von: Meier
Zitiert von: Müller
Zitiert von: Nur zu
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen.
Nennt sich Solidarität.

Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität.

An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.

Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.

Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.

Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.


Mensch Meier,

das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können?

Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!

Genau und weil er so vermögend ist, ist er straffällig geworden? Man kann sich auch einiges schönreden.

von
Adam Riese

Zitiert von: Na klar
Zitiert von: noch hotter - noch konkreter
Zitiert von: Meier
Zitiert von: Huber
Zitiert von: Meier
Zitiert von: Müller
Zitiert von: Nur zu
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen.
Nennt sich Solidarität.

Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität.

An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.

Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.

Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.

Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.


Mensch Meier,

das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können?

Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!

Genau und weil er so vermögend ist, ist er straffällig geworden? Man kann sich auch einiges schönreden.

Als arbeitender Strafgefangener kann man grob 12 Euro pro Tag verdienen. Der Mindestbeitrag zur Rentenversicherung ist, wie oben gelernt, 83.70 Euro pro Monat. Binnen 7 Tagen hat man also seinen Rentenversicherungsbeitrag zusammen. Kann man machen.

Experten-Antwort

Liebe User,

die Ausgangsfrage wurde vom Expertin/von der Expertin beantwortet, der betreffende User hat sich nicht mehr gemeldet. Ich denke, dabei kann man es belassen. Ich sperre den Thread für Neueinträge, weil Diskussionen um Rente von Strafgefangenen hier öfters zu emotionalen Beiträgen führten.

Einen schönen Sonntagabend.

Ihr Admin

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