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Rentenvorsorge für Strafgefangenen

von M. aus München22.01.2022 | 14:27
175 Ansichten
10 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Moderatoren-Antwort springen
Sehr geehrte Damen und Herren, eine Person aus meinem Umfeld ist als Strafgefangener inhaftiert. Er arbeitet in der Haftanstalt und verdient dadurch auch (in bescheidenem Umfang) Geld. Weil keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden, ist das jedoch für seine Rentenvorsorge irrelvant. Der Gefangene möchte nach seiner Entlassung aus der Haft wieder ein geordnetes Leben führen und zu diesem Zweck unter anderem für seine Rente vorsorgen. Daraus ergeben sich folgende Fragen: - Kann der Gefangene freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, um sich auf diese Weise Rentenansprüche zu verschaffen? - Können Sie mir bitte einen Hinweis auf sonstige Ihnen bekannte Lösungen geben, mit denen sich Altersvorsorge im geschilderten Fall betreiben lässt? Von besonderer Relevanz ist hier, dass der Gefangene natürlich keine Bank, Versicherungsgeschäftsstelle o.ä. aufsuchen kann, um dort einen enstprechenden Vertrag abzuschließen. Vielen Dank. M. aus München

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Liebe User,

die Ausgangsfrage wurde vom Expertin/von der Expertin beantwortet, der betreffende User hat sich nicht mehr gemeldet. Ich denke, dabei kann man es belassen. Ich sperre den Thread für Neueinträge, weil Diskussionen um Rente von Strafgefangenen hier öfters zu emotionalen Beiträgen führten.

Einen schönen Sonntagabend.

Ihr Admin

9 Antworten

Hugoam 22.01.2022 | 14:48
Die neue Koalition wollte meines Wissens nach eine Reform hierzu durchführen. Ein Gesetzentwurf gibt es aber noch nicht. Nach den Plänen sollen auch Strafgefangene in die gesetzliche RV einzahlen. Bei den rund 12 Euro pro Tag Taschengeld die man mit der Gefängnisarbeit verdienen kann, kommt dabei aber auch nicht viel raus. Freiwillige Beiträge sollten möglich sein, wenn man damit aber keine Rente über der Grundsicherung hinbekommt, würde ich davon eher abraten.
Tomam 22.01.2022 | 15:22
Aktuell liegt der Mindestbeitrag bei 83,70 Euro monatlich und der Höchstbeitrag bei 1.311,30 Euro monatlich.
Tomam 22.01.2022 | 15:26
ja
Mülleram 23.01.2022 | 09:02
Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität. An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.
Nur zuam 23.01.2022 | 08:31
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen. Nennt sich Solidarität.
Schadeam 23.01.2022 | 13:46
Ist doch ganz einfach: Haftzeiten an sich begründen keine RV und die Arbeit in der JVA ist nicht versicherungspflichtig. Bleiben freiwillige Beiträge, die kann ein Häftling in D gerne zahlen. Wenn es ihm lukrativ erscheint pro heute gezahltem Tausender später mal 4,xx € mehr Monatsrente zu erhalten. In der Praxis eher eine Randproblematik.
noch hotter - noch konkreteram 23.01.2022 | 15:20
Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität. An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.
Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.
Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.
Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.
Mensch Meier, das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können? Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!
Adam Rieseam 23.01.2022 | 17:35
Zitat von Na klar anzeigenausblenden
Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität. An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.
Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.
Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.
Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.
Mensch Meier, das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können? Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!
Genau und weil er so vermögend ist, ist er straffällig geworden? Man kann sich auch einiges schönreden.
Als arbeitender Strafgefangener kann man grob 12 Euro pro Tag verdienen. Der Mindestbeitrag zur Rentenversicherung ist, wie oben gelernt, 83.70 Euro pro Monat. Binnen 7 Tagen hat man also seinen Rentenversicherungsbeitrag zusammen. Kann man machen.
Na klaram 23.01.2022 | 15:47
Zitat von noch hotter - noch konkreter anzeigenausblenden
wieder so ein Fall. Der Versuch ohne Beiträge Rentenpunkte zu bekommen. Keine Sorge, dem wird über Sozialhilfe geholfen. Nennt sich Solidarität.
Was soll die Hatespeech? Der Fragesteller fragt, in welcher Weise der Gefangene Beiträge __BEZAHLEN__ kann, um Rentenansprüche zu erwerben (und der Soizialhilfe damit zu entgehen). Ja, __DAS__ nennt sich in der Tat Solidarität. An die @Admins: Bitte Hatespeech löschen. Danke.
Die Frage wovon ein ehemaliger Strafgefangener diese Beiträge bezahlen will, ist doch sehr realistisch. Kommen Sie besser von Ihrem Trip herunter.
Steht oben drin: Er arbeitet. Ende der Diskussion.
Von dem Lohn wird er sich kaum freiwillige Beiträge leisten können. Sie sollten schnellstens wieder Ihre Tabletten nehmen, eventuell erleichtert Ihnen dies das logische Denken.
Mensch Meier, das logische Denken fällt eher Ihnen nicht leicht: Im Gefängnis sitzen heißt nicht zwangsläufig, dass man arm wie eine Kirchenmaus ist. Oder glauben Sie, dass Uli Hoeneß während seiner Haft keine freiwilligen Beiträge hätte zahlen können? Man kann vor seiner Haft Geld verdient haben, man kann Sparguthaben besitzen, man kann fürsorgliche Eltern haben, man kann eine Erbschaft gemacht haben, man kann im Lotto gewonnen haben und vieles mehr!
Genau und weil er so vermögend ist, ist er straffällig geworden? Man kann sich auch einiges schönreden.
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