Rentenzahlungsänderung bei neuer Rentenreform bei Altersteilzeit?

von
Chrisban

Hallo!
Ich habe gerade ein Angebot meines Arbeitgebers zur Altersteilzeit bekommen.Die vorläufigen Berechnungen zur ATZ und zur Rente sind für mich in Ordnung. Knackpunkt ist ,daß die Rente am 01.10.2026 beginnt. aber in dem Jahr gibt es auch eine neue Rentenreform.
nun die Frage: ändert sich die bis heute berechnete Rente in der neuen Reform oder gilt der Vertrag,den ich in diesem Jahr unterschreiben würde? Wie ist die rechtliche Situation?

von
Rentenschmied

Hallo, haben Sie eine Glaskugel? Wann ist denn die Rentenreform 2026 von Bundestag und Bundesrat verabschiedet worden?
Fragen gibt`s .....
Mit besten Grüßen

P.S. Ein Vertrag ist ein Vertrag und er wird nicht alleine deshalb ungültig oder geändert weil sich zukünftig das Recht ändert. Ggfls. müssen Sie dann mit dem Arbeitgeber nachverhandeln um den ATZ-Vertrag anzupassen.

Experten-Antwort

Hallo Chrisban,

über eine Rentenreform im Jahr 2026 liegt uns bisher nichts vor.

Sie können Ihren Altersteilzeitvertrag nur unter den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen schließen. Sollten sich diese in der Zukunft ändern, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Arbeitgeber über eine Änderung verhandeln.

von
?

Zitiert von: Chrisban
Hallo!
die Rente am 01.10.2026 beginnt. aber in dem Jahr gibt es auch eine neue Rentenreform.

Woher wissen Sie das?

von
Figaro

Zitiert von: ?
Zitiert von: Chrisban
Hallo!
die Rente am 01.10.2026 beginnt. aber in dem Jahr gibt es auch eine neue Rentenreform.

Woher wissen Sie das?


Von seinem Friseur??

von
Rentenempfänger

Zitiert von: Experte
Hallo Chrisban,

über eine Rentenreform im Jahr 2026 liegt uns bisher nichts vor.

Sie können Ihren Altersteilzeitvertrag nur unter den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen schließen. Sollten sich diese in der Zukunft ändern, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass Sie mit Ihrem Arbeitgeber über eine Änderung verhandeln.

Da muss ich dem @Experten recht geben. Als ich meine ATZ abschloss, war das Gerangel mit 63 für besonders langjährige Versicherte gerade am laufen. Als ich nach dem Gesetzgebungsbeschluß feststelle, dass ich aufgrund meines Geburtsjahres
noch ein paar Monate fehlten, habe ich in Abstimmung mit meinem ehemaligen AG meine ATZ unterbrochen, ein paar Monate wieder Vollzeit, statt Blockmodell und gut war es. Alternativ hätte ich ein paar Monate aus Erspartem leben müssen und den Rentenantrag verschoben, was mich nur ein müdes lächeln gekostet hätte. Warum hätte ich das tun sollen (?) mein AG hat sich riesig gefreut, weil er durch eine Übernahme der Konkurrenz, jede erfahrene Hand bei der Migration gebrauchen konnte. Der alte ATZ Vertrag wurde nach hinten geschoben, bzw. neu ausgefertigt und ich ging Punkt genau in die abschlagsfreie Rente. 9,6 % Abzüge lebenslang eingespart. Das war mir bereits vorher bekannt, als ich damals meinen ATZ Vertrag unterschrieb. Da konnte man noch nicht von ausgehen, das das Nahles Konzept "Rente mit 63" mal Wirklichkeit werden könnte. Das entspricht in etwa meinem gesetzlichen KV-Anteil. Was will man mehr?

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