Rentenzeiten für einen offensichtlich Schwerbehinderten.

von
Henry

Ich habe einen nunmehr erwachsenen Sohn, der mit großen Mühen einen Hauptschulabschluss geschafft hat. Leider bekommt er auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance, weil er neben geistigen auch noch körperliche Defizite hat.

Auf seinem Rentenkonto hat er trotz demnächst 25 Jahren bisher lediglich nur ein Jahr gesammelt. Dieses Jahr resultiert aus einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Von zwei weiteren Berufsbildungswerken bekam er keine Punkte, weil er dort nicht über die Erprobungsphase hinaus kam. Letztendlich hat man ihn als nicht ausbildungsfähig abgestempelt.

Die Arbeitsagentur möchte den Sohn nun über eine unterstützende Beschäftigung auf dem Arbeitsmark unterbringen. Die Einrichtung, die dies bewerkstelligen soll, vertröstet ihn infolge immer wieder zu hohen Inzidenzwerten Monat für Monat. Infolge Covid19 hängt er nun bereits seit einem Jahr zu Hause herum.

Nun frage ich mich, ob diese Wartezeit bei der Rentenanrechnung berücksichtigt werden kann. Inzwischen muss ich leider davon ausgehen, dass er langfristig nicht arbeitsfähig werden wird und mehr oder weniger in die Frührente stolpert. Den alternativen Besuch einer beschützenden Einrichtung lehnt er vehement ab.

von
Alfons

Zitiert von: Henry
Ich habe einen nunmehr erwachsenen Sohn, der mit großen Mühen einen Hauptschulabschluss geschafft hat. Leider bekommt er auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance, weil er neben geistigen auch noch körperliche Defizite hat.

Auf seinem Rentenkonto hat er trotz demnächst 25 Jahren bisher lediglich nur ein Jahr gesammelt. Dieses Jahr resultiert aus einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Von zwei weiteren Berufsbildungswerken bekam er keine Punkte, weil er dort nicht über die Erprobungsphase hinaus kam. Letztendlich hat man ihn als nicht ausbildungsfähig abgestempelt.

Die Arbeitsagentur möchte den Sohn nun über eine unterstützende Beschäftigung auf dem Arbeitsmark unterbringen. Die Einrichtung, die dies bewerkstelligen soll, vertröstet ihn infolge immer wieder zu hohen Inzidenzwerten Monat für Monat. Infolge Covid19 hängt er nun bereits seit einem Jahr zu Hause herum.

Nun frage ich mich, ob diese Wartezeit bei der Rentenanrechnung berücksichtigt werden kann. Inzwischen muss ich leider davon ausgehen, dass er langfristig nicht arbeitsfähig werden wird und mehr oder weniger in die Frührente stolpert. Den alternativen Besuch einer beschützenden Einrichtung lehnt er vehement ab.

Da fiel mir beim Lesen sofort WfbM ein, warum möchte er das nicht? Frührente wird wohl so wie bis jetzt nichts werden!

von
Jana

Lehnt er ab .......

Dann soll er sich halt ohne Ausbildung eine einfache Helfertätigkeit suchen.

Arbeitsleben ist nunmal kein Wunschkonzert, wenn man nix kann. Besser Werkstatt als zu Hause rumhängen.

Auch Frührente kann er sich abschminken. Die bekommt man nicht fürs nixtun.

Statt hier zu jammern, vielleicht mal auf den Tisch hauen.

von
Henry

Zitiert von: Jana
Lehnt er ab .......
mit meinem Verständnis.
Zitiert von: Jana
Dann soll er sich halt ohne Ausbildung eine einfache Helfertätigkeit suchen.
Du sicher gelesen hast, sind wir bereits auf der Suche. Wir haben auch schon mitbekommen, dass niemand heutzutage viel in eine Ausbildung eines wenig talentierten investieren möchte.
Zitiert von: Jana
Arbeitsleben ist nunmal kein Wunschkonzert, wenn man nix kann.
will einer und muss sich solche Kommentare anhören.
Zitiert von: Jana
Besser Werkstatt als zu Hause rumhängen.
wurde ihm auch von Bekannten, die noch einigermaßen Durchblick haben geraten. Nach deren Aussage müsse man sich dort nichts beweisen, man könne eine ruhige Kugel schieben (rumhängen) und hätte bereits mit 40 Jahren einen Rentenanspruch. Er selbst war bereits in verschiedenen Werkstätten zu Praktika in solchen Werkstätten. Dort hat es ihm nicht gefallen. Er will sich an besseren orientieren, Leistung bringen und dafür Anerkennung ernten.
Zitiert von: Jana
Auch Frührente kann er sich abschminken.
bist Du aber schlecht informiert. Wenn jemand 5 rentenrechtliche Jahre beisammen hat und aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig ist, dann gibt es wenig Alternativen zur EU-Rente.
Zitiert von: Jana
Die bekommt man nicht fürs nixtun.
bei Bildungsmaßnahmen abzurackern ist bei Dir nichtstun?
Zitiert von: Jana
Statt hier zu jammern, vielleicht mal auf den Tisch hauen.
interpretieren solche Leute wie Du die Inklusion. Ich bin froh darüber, dass er nicht so neben der Kappe ist, dass ihm ein Daueraufenthalt in einer WfbM gleichgültig ist.

von
Henry

Warum fehlt bei meinen Antworten das erste Wort?

von
Alfons

Zitiert von: Henry
[quote=368161] Wenn jemand 5 rentenrechtliche Jahre beisammen hat und aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig ist, dann gibt es wenig Alternativen zur EU-Rente
Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert. Dazu muss die Leistungsfähigkeit für den gesamten Arbeitsmarkt, incl. leichteste Leichtarbeit oder Dingen, die ein dressierter Schimpanse locker könnte, auf unter 3 Stunden gesunken sein. Ein paar Stunden Bürohilfe, Brot einpacken, Sachen sortieren, Fotokopien machen, den Hof fegen, Prospekte verteilen, den Knopf an einer Maschine drücken,im Krankenhaus den Schieber oder die Ente bringen- die Auswahl für Sohnemann ist riesig. So schnell wird man, noch dazu in jungen Jahren, nicht verrentet.

von
KSC

Es ist nicht primär Aufgabe der DRV Menschen in Arbeit zu bringen, das machen Arbeitsamt und Jobcenter. Sogesehen ist das nicht unser Kernbereich.

Ob die bisherigen (wenigen) Zeiten für eine Rente reichen in die Ihr Sohn "stolpern" könnte muss individuelle geklärt werden. Solange er bei der Agentur gemeldet ist, zählen die Zeiten auch irgendwie für die Rente.

Im Zweifel muss ein Antrag gestellt werden, über den wird konkret entschieden.

von
Anna

Ich bin weit davon weg, hier zu kritisieren oder witzig zu werden.Es ist sicher eine große Not. Aber zwei Punkte sehe ich, über die müssen Sie alle beide sich klar sein. Die Rente, die man bekommt, wenn man grad so 5 rentenrechtliche Jahre schafft, bedeutet, ein Leben lang in Armut zu leben und vermutlich auch, Stammkunde auf dem Sozialamt zu sein. Lustig ist das nicht. Ist dem Sohn das klar? Mancher hat ja falsche Ideen von Rentenhöhe...Und weiter macht es keinen Sinn, sich irgendwie für behindert, aber doch nicht so richtig, zu erklären. Entweder geht der junge Mann einen ganz normalen beruflichen Weg und muss sich anstrengen. Oder er geht in den geschützten Bereich, dann sollte auch Schwerbehinderung festgestellt werden. Raussuchen und auf eine Rente hoffen, von der man leben kann mit Mitte 20, ist echt nicht.

von
Jana

Tja lieber Henry, es geht Ihnen scheinbar nicht um Lösungen sondern nur ums Jammern.

Ich arbeite in dem Bereich und sehe, wie sehr sich diese Menschen abrackern, um arbeiten zu können. Egal wie.

Solche Beispiele wie ihr Sohn sind glücklicherweise selten. Es gibt inzwischen so viele niedrigschwellige Ausbildungsstellen, dass es viele auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen.

Entweder kommen Sie und ihr Sohn endlich in die Pötte oder Sie werden in 10 Jahren noch mit dem gleichen Problem dastehen. Und die bösen anderen sind schuld.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet hier unheimlich viele Hilfen und Maßnahmen an. Vielleicht sollten Sie diese mal annehmen und Ihren Sohn dazu bringen auch durchzuhalten. Auch das fällt unter fit machen für den ersten Arbeitsmarkt.

von
Jana

P.S. Ich habe durchaus gelesen, dass man ihn vermittelt hat und es an Corona hängt. Aber ganz ehrlich, ich bin sicher nach Corona kommt das nächste, warum er das nicht antreten kann. Hier funktioniert es übrigens trotz Corona. Es kann also nicht wirklich nur daran liegen.

von
frantic

Für die "Frührente" (Erwerbsminderungsrente?) gibt es hohe Hürden. Und selbst wenn Ihr Sohn die Beitrags-Mindestzeiten gesammelt hat, wird die Rente aus den bisher erwirtschafteten Punkten hoch gerechnet.

Bekommt Ihr Sohn die jährliche Renteninformation? Daraus kann er entnehmen, ob und wie viel Rentenanspruch er hat. Oder Sie lassen sich eine entsprechende Auskunft von der DRV zuschicken.

Das andere Thema ist der sog. "Leistungsfall", d.h. der Zeitpunkt zu dem die gesundheitliche Beeinträchtigung eingetreten ist. Sollte er schon seit den Kindertagen / von Geburt an gegeben sein, gibt es die Erwerbsminderungsrente generell erst nach 20 Jahren Arbeit in der WfBM.

Lassen Sie sich doch einmal einen (telefonischen) Beratungstermin bei der DRV geben. Die Sachbearbeiter können in das Versicherungskonto sehen und beantworten alle Ihre Fragen.

Erwerbsminderungsrente hat übrigens nichts damit zu tun, dass man keinen Job/Ausbildung bekommt und durchhält, oder dass man nicht in einer geeigneten Einrichtung arbeiten will, sondern dass man es (körperlich) nicht kann. Dafür muss man schon sprichwörtlich den Kopf unter dem Arm tragen.

von
leidgeprüfte Mama

So sah es bei meinem Sohn auch aus. Bis man uns geraten hat, ihn rauszuschmeissen und ihm klarzumachen, das er von uns nicht auf ewig Geld kriegt. Und zack lief es besser.
Wenn er wirklich behindert ist, ist es was anders, dann muss er eben entsprechend in eine Werkstätte. Aber wenn nicht, dann muss er Verantwortung für übernehmen. Hotel Mama gibts echt, ich musste es einsehen.

von
Uschi

Zitiert von: Henry
Ich habe einen nunmehr erwachsenen Sohn, der mit großen Mühen einen Hauptschulabschluss geschafft hat. Leider bekommt er auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance, weil er neben geistigen auch noch körperliche Defizite hat.

Auf seinem Rentenkonto hat er trotz demnächst 25 Jahren bisher lediglich nur ein Jahr gesammelt. Dieses Jahr resultiert aus einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Von zwei weiteren Berufsbildungswerken bekam er keine Punkte, weil er dort nicht über die Erprobungsphase hinaus kam. Letztendlich hat man ihn als nicht ausbildungsfähig abgestempelt.

Die Arbeitsagentur möchte den Sohn nun über eine unterstützende Beschäftigung auf dem Arbeitsmark unterbringen. Die Einrichtung, die dies bewerkstelligen soll, vertröstet ihn infolge immer wieder zu hohen Inzidenzwerten Monat für Monat. Infolge Covid19 hängt er nun bereits seit einem Jahr zu Hause herum.

Nun frage ich mich, ob diese Wartezeit bei der Rentenanrechnung berücksichtigt werden kann. Inzwischen muss ich leider davon ausgehen, dass er langfristig nicht arbeitsfähig werden wird und mehr oder weniger in die Frührente stolpert. Den alternativen Besuch einer beschützenden Einrichtung lehnt er vehement ab.

Ist denn die Schwerbehinderteneigenschaft schon vom Versorgungsamt festgestellt worden oder wird hier Behinderung aufgrund von Defiziten nur vermutet? Es ist schon ein Unterschied, ob man nicht der hellste ist und vielleicht zwei linke Hände hat oder ob man anerkannt behindert ist. Falls letzteres der Fall ist, ist der Gedanke geschützte Werkstatt nicht das Schlechteste. Diese Tätigkeit ist behindertengerecht, leistungsangepasst und generiert Rentenansprüche, EM wie Alter und man verdient selbst etwas Geld. Mit den genannten Defiziten ist man dort möglicherweise besser aufgehoben, als auf dem ersten Arbeitsmarkt.

von
Jana

@leidgeprüfte Mama

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.

Entweder behindertengerechtes arbeiten oder arbeiten. Nur rumjammern, nix wollen, abbrechen usw. ist keine Lösung.

von
Orel

Zitiert von: Jana
@leidgeprüfte Mama

Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.

Entweder behindertengerechtes arbeiten oder arbeiten. Nur rumjammern, nix wollen, abbrechen usw. ist keine Lösung.

Es gibt allerdings leider auch Menschen, die finden nie einen Arbeitgeber und sind lebenslange Sozialfälle. Ich habe mal so jemanden kennengelernt. Der konnte nicht lesen und schreiben und war doch zur Schule gegangen. Zwecklos. In der DDR hatte er eine Arbeit, in einer großen Dreherei die Späne sammeln und wegfahren. Es hat seinen Mann ernähren können. Nach der Wende war Schluss. Umschulung nicht möglich, Tätigkeiten für Analphabeten, Lesen lernen, alles nicht möglich. Gescheiterte Existenz eben. Ein Mitschüler, war ein lieber Mensch, aber geistig zurück geblieben. Nur Bomben auf jedem Zeugnis und jedes Jahr der Vermerk:"auf Beschluss des pädagogischen Rates versetzt". Der hielt durch bis zur 8.Klasse. Danach Lehre zum Fluchtmaurer. Gibt's alles gar nicht mehr so. Was für Perspektiven haben solche Menschen?

von
Henry

Zitiert von: Alfons
Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert.
man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative?
Zitiert von: Alfons
Dazu muss die Leistungsfähigkeit für den gesamten Arbeitsmarkt, incl. leichteste Leichtarbeit oder Dingen, die ein dressierter Schimpanse locker könnte, auf unter 3 Stunden gesunken sein. Ein paar Stunden Bürohilfe, Brot einpacken, Sachen sortieren, Fotokopien machen, den Hof fegen, Prospekte verteilen, den Knopf an einer Maschine drücken,im Krankenhaus den Schieber oder die Ente bringen- die Auswahl für Sohnemann ist riesig.
Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.
Zitiert von: Alfons
So schnell wird man, noch dazu in jungen Jahren, nicht verrentet.
hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.

von
Peter T.

Die große Frage ist immer, was möchte derjenige selber und was ist er bereit zu geben?
Wenn ich den Fall hier lese, dann wird hier auf die "Rente" hingearbeitet. Ich kann den Vater verstehen, auch wenn man vielleicht nicht einverstanden ist, mit dem Kind, man steht trotzdem zu ihn und "beschützt" bzw. verteidigt es. Aber das Problem dabei ist leider, der Junge wird sich nie wirklich Mühe geben, weil er denkt, er ist im Recht und die Welt ist so schlecht.
Wenn er also keine Ausbildung machen kann/will aber in eine Werkstatt nicht will (vermutlich unter seinem Niveau bzw zu wenig Geld), gibt es trotzdem Arbeiten, die auch ohne Ausbildung gemacht werden können. Ich denke da so an Betreuungsleistungen, z. B. im Pflege/Hauswirtschaftsbereich. Da wird wie verrückt gesucht, es braucht keine Ausbildung oder die Firma gibt eine "Fortbildung". Man bekommt Anerkennung von den z. B. Pflegebedürftigen und kommt unter Leute. Und es ist nun wirklich (außer für ganz schwere Fälle) schaffbar.
Aber auch hier ist es vielen zu wenig Geld für zu viel Arbeit.
Ich kann nur raten, wie viele hier geschrieben haben, machen Sie ihrem Sohn Dampf. Es kann nicht der Staat dafür verantwortlich gemacht werden, dass er nicht will, denn anhand Ihrer Äußerungen kann er ja, zumindest solche Dinge, wie beschrieben... Viel Erfolg.

von
Henry

Zitiert von: KSC
Ob die bisherigen (wenigen) Zeiten für eine Rente reichen in die Ihr Sohn "stolpern" könnte muss individuelle geklärt werden.
meine Frage, denn bevor ich die DRV offiziell belästige, muss ich etwas Hintergrundwissen haben.
Zitiert von: KSC
Im Zweifel muss ein Antrag gestellt werden, über den wird konkret entschieden.
das unrealistisch ist, sagt mir schon heute mein Halbwissen.
Zitiert von: KSC
Solange er bei der Agentur gemeldet ist, zählen die Zeiten auch irgendwie für die Rente.
das war und ist meine Frage, die hier anscheinend keiner beantworten kann. Statt dessen fühlen sich viele Moralprediger zum schwingen ihrer Keulen aufgerufen.

von
Siehe hier

Wenn Sie Ihr 'Halbwissen' etwas ergänzen möchten, dann sollten Sie noch diese Broschüre lesen

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/national/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.html

Hier stehen eigentlich alle Informationen rund um das Thema Erwerbsminderungsente drin, inklusiv Zugangsberechtigungen.

Und ob Ihr Sohn überhaupt schon Rentenansprüche erworben hat, können Sie mit Anforderung einer Rentenauskunft auch schnell feststellen.
Die Anforderung ist online möglich:

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

von
Anna

Nein Henry, die aufgezählten Tätigkeiten können voll erwerbsgeminderte eben nicht machen. Wohl ein paar Minuten, aber stundenlang nicht.

Ich verstehe, dass Sie frustriert sind. Aber Sie tun dem Sohn keinen Gefallen, wenn Sie ihm die Realitäten nicht klarmachen. Sogar wenn er nach 5 Jahren Arbeit so behindert oder krank ist, dass er einen Rentenanspruch erworben hat, landet er doch auf dem Sozialamt. Da kommt man dann kaum noch raus. Ein Vorschreiber hat ja recht, es gibt für ungelernte Kräfte immer weniger Arbeitsplätze. Aber deshalb gleich mit Mitte 20 das Leben auf dem Sozialamt einplanen, ist noch schlimmer. Eines ersparen Sie ihm bitte, nämlich jetzt eine Armutslaufbahn zu planen. Meine Erfahrung ist auch, dass es in den weitaus meisten Fällen nur an Fleiß und Disziplin fehlt, wenn eins nach dem anderen abgebrochen wird. Aber sei es drum, wenn der Sohn tatsächlich behindert ist, dann sollten sie erst recht überlegen, wie man ihn finanziell sichern kann.

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