Riester als Journalistin?

von
Julia Rose

Hallo,
ich (32 Jahre alt) habe folgendes Problem, mich für eine Altersvorsorgeart zu entscheiden. Riester käme aktuell in Frage, da ich derzeit als Redakteurin angestellt bin. Doch ich weiß nicht, ob ich innerhalb der nächsten 30 jahren nicht vielleicht einmal selbständig tätig sein werde. Was passiert dann mit Riester? Gibt es alternativen, die ich jetzt als Angestellte in Betracht ziehen sollte? Wer kann einer Journalistin Tipps geben?

von
Hospitant

Wenn Sie mal selbständig werden, und nicht mehr der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen, entfällt grundsätzlich Ihre Förderberechtigung für die Zukunft (also nicht rückwirkend). Sie können (bitte konkret mit dem Anbieter des Riestervertrages besprechen) den Vertrag dann z.B. beitragsfrei stellen - also ruhen lassen.

Eine andere Alternative wäre natürlich, dass Sie in der Zwischenzeit über die sogenannte Ehegattenförderung (als Frau eines Förderfähigen der einen Riestervertrag bespart) weiterhin Zulagen erhalten.

Sie sehen also - Riesters Rente ist flexibler als man denkt. Deshalb nicht lange überlegen, Angebote (bei der Bank, Verischerung ihres Vertrauens bzw. im Betrieb) einholen und das aus Ihrer Sicht sinnvollste abschließen. Für den Fall weiterer Fragen: ich kann Ihnen kein Produkt empfehlen, wenn Sie vergleichen wollen, bleibt als wirklich verlässliche Größe nur der Vergleich der Garantie-Renten.

Experten-Antwort

Dem Beitrag von „Hospitant“ ist größtenteils nichts mehr hinzuzufügen. Besprechen Sie dies aber auf jeden Fall bei einem eventuellen Vertragsabschluss mit dem Anbieter.