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Riester als Versicherungsprodukt

von
PIGS und Riester = ein gutes Paar?

Bisher wurde hier Riester als bombensicher und als Renditeknüller schlechthin verkauft.

So langsam kommen aber nun wohl doch Zweifel auf?

Wie legen Banken und Versicherungen das Geld der Sparer an, um die &#34;Sicherheit&#34; zu garantieren? Kann man überprüfen, wie hoch ggf. der PIGS-Anleihenbestand ist?

In Anbetracht der Finanz- und Eurokrise ist es doch wohl mal angebracht, seitens &#34;Ihre Vorsorge&#34; dazu Stellung zu beziehen bzw. entsprechende Recherchen zu betreiben.

Man kann natürlich auch weiterhin das Hohe Lied der vermeintlichen Sicherheit singen und unbequeme Nachfragen mittels der Löschtaste bekämpfen.

Amadé

von
EZB akzeptiert Ramschpapiere als Sicherheit

http://www.welt.de/wirtschaft/article7445560/EZB-akzeptiert-Ramschpapiere-als-Sicherheit.html

Hat das Auswirkungen auf die Sicherheit von Riester-Produkten? Wenn ja, welche?

Wer für sein Alter spart, will das ja nicht zugunsten von Bangstern machen.

von
Fachleute rechnen mit 5% Inflation

http://wirtschaft.t-online.de/preisentwicklung-experten-erwarten-steigende-preise/id_41505924/index

Was bedeutet das für Riesterprodukte. Zu beachten ist der mickrige Garantiezins ./. horrende Verwaltungskosten!

Experten-Antwort

Hallo,

bezüglich der Frage nach der Sicherheit von Staatsanleihen weisen wir darauf hin, dass die europäischen Partner am vergangenen Wochenende umfangreiche Hilfen für Griechenland beschlossen haben, die der Stabilität des europäischen Wirtschaftsraumes dienen. Inwieweit griechische Staatsanleihen Produkten der Altersvorsorge beigemischt sind bzw. werden dürfen kann von dieser Stelle aus nicht beantwortet werden, dazu wenden Sie sich bitte an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) bzw. direkt an den Anbieter.

Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass man sich vor Vertragsabschluss über das Produkt ausreichend informiert und beraten lässt. Bei einer mündlichen Beratung sollte auf dem Beratungsprotokoll mit Aussage zum Anlagerisiko bestanden werden.

von
Kollektor

Riesterprodukte sind keine &#34;Renditeknüller&#34;, aber sicher. Mindestens die eingezahlten Beiträge plus die staatlichen Prämien stehen bei Rentenbeginn für eine Verrentung oder Umwandlung in Wohnungseigentum zur Verfügung, dafür gibt es Garantien der Banken oder Versicherungen ( &#34;Protektor&#34; ). Gute Angebote garantieren darüber hinaus eine Mindestverzinsung. Man sollte grundsätzlich verschiedene Angebote vergleichen und dasjenige wählen, das die höchste Riesterrente garantiert. Auf keinen Fall auf bloße Renditeversprechungen hereinfallen, sondern nur schriftlich fixierte Garantiewerte akzeptieren, alles andere ist heiße Luft. Niemals spekulationsabhängige ( z.B. aktienbasierte ) Varianten wählen, das eröffnet den Anbietern elegante Möglichkeiten zur provisionsgetriebenen Umverteilung zu ihren eigenen Gunsten ( Aktiengewinne kommen selten beim Versicherten an !!! ) und verschleieren den seriösen Vergleich. Vollkommen unproblematisch sind riestergeförderte Banksparpläne mit garantierter Mindestverzinsung.

von
Kollektor

Als damaliger Betriebsratsvorsitzender eines mittelständischen Industrieunternehmens habe ich die betriebliche Altersvorsorge initiiert und organisiert ( Unterstützungskasse und Pensionskasse ) und daneben die Mitarbeiter ( unabhängig von Anbietern ) beraten in allen Fragen der Alterssicherung, daher kenne ich die Szene und die Schwachpunkte der angebotenen Produkte ganz gut. Nicht wenige Mitarbeiter kamen erst zu mir wenn sie bereits Schiffbruch erlitten hatten mit privat abgeschlossenen Policen, z.B. diesem Riesterprodukt:

http://www.renten-fakten.de/union-investment-hat-die-reissleine-bei-riester-sparern-gezogen-2686

Durch die öffentliche Riesterproganda haben es viele Anbieter sehr leicht an das Geld unkritischer Kunden zu gelangen. Altersvorsorge darf niemals spekulativ aufgebaut werden. Wenn jemand von den internationalen Aktienmärkten profitieren will kann er es als weitere Säule privat tun ( habe ich auch erfolgreich getan ), aber niemals in Form von Versicherungen weil dann die Gewinne in den Taschen der Anbieter und Ihrer Außendienstmitarbeiter hängenbleiben und der Versicherte nichts davon abbekommt.

Ansonsten stehe ich der Effizienz aller staatlichen und privaten Altersvorsorgesystemen kritisch gegenüber, halte sie aber für unvermeidbar und nützlich für die nicht rational denkende Masse der Menschen, man muss halt das Beste daraus machen und besondere Risiken meiden.

Ich bin jetzt selbst Rentner und froh nicht auf diese ganzen organisierten Rentensysteme angewiesen zu sein, ich kann jedem nur raten eigenverantwortlich vorzusorgen und sich zusätzlich selbst einen Kaptitalstock aufzubauen und im Alter eine bezahlte Immobile zu haben. Anders wird das nichts mit einem sorgenfreien Lebensabend.