Riester bei Arbeitslosigkeit

von
M.

Fall: Eine Kundin wurde im letzten Jahr arbeitslos. Sie hätte nur noch den Sockelbetrag in Höhe von 5 Euro zahlen müssen (statt bisher 90 Euro). Allerdings hat sie dem Anbieter nicht über ihre Arbeitslosigkeit informiert. Jetzt möchte sie rückwirkend für 5 Monate das Geld vom Vertrag runtergebucht haben. Ist irgendwo fixiert, dass die Kundin dem Anbieter die Arbeitslosigkeit mitteilen hätte müssen? Woher soll der Anbieter die neue Situation kennen? Darf einfach etwas vom Vertrag runtergebucht werden?

Experten-Antwort

Bitte richten Sie Ihre Anfrage an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund.

E-Mail: zulagenstelle@drv-bund.de

von
Beitrag

Ich denke, das müßte der Anbieter wissen,ob es vertraglich zulässig ist, rückwirkend den Beitrag nach unten zu korrigieren und zu erstatten. Vermute, das wird der zulagenstelle egal sein, wann und wie innerhalb eines Jahres das Geld hin- und hergeschoben wird. Man könnte ja auch zu viel gezahlte Beiträge mit den künftigen verrechnen.Am Ende zählt für die Zulagenstelle nur der vom Anbieter gemeldete übers Jahr tatsächlich eingezahlte Beitrag, wie auch immer unterjährig verrechnet.

Zunächst einmal würde ich aber klären, ob wirklich der Sockelbetrag von 60Eur reicht!

Wenn die Kundin z.B. bis 05/08 versicherungspflichtig beschäftigt war und dann ALGI bezogen hat, dann sind zur Berechnung des Mindesteigenbeitrags zum GesamtSVBrutto bis 05/08 noch die tatsächlichen Zahlungen des ALG I von 06/08 - 12/08 zu addieren. Von der Gesamtsumme abzügl. Zulage(n) dann 4%. Sind das dann wirklich 60 oder weniger Eur??

MfG

von
Beitrag

Falsch: "Von der Gesamtsumme abzügl. Zulage(n) dann 4%."

Richtig: von der Gesamtsumme dann 4% abzügl. Zulage(n).

Sorry!