Riester für mittelbar Zulagenberechtigte

von
Wissensdurst

für mittelbar zulagenberechtigte reicht ja der Mindestbeitrag von 60 EUR im Jahr. Kann der Höchstbeitrag gezahlt werden, um ggf. einen höheren Steuervorteil zu erzielen ?

von
Schießl Konrad

Ja, der Sonderausgabenabzug steht Ehegatten,
die die Voraussetzungen für eine Zusammen-
veranlagung erfüllen, jedem Ehegatten ge-
sondert zu, wenn beide Ehegatten zum mit-
telbar zulageberechtigten Personenkreis ge-
hören.
Noch nebenbei, natürlich können es auch
mehr als 2100 Versicherungs technisch sein
dies wirkt sich natürlich steuerlich nicht mehr
aus.

MfG.

von
eineantwort

Der Sonderausgabenabzug ist meines Wissens nur für den unmittelbar geförderten Vertrag zulässig.

von
B´son

Zitiert von: Schießl Konrad

Ja, der Sonderausgabenabzug steht Ehegatten,
die die Voraussetzungen für eine Zusammen-
veranlagung erfüllen, jedem Ehegatten ge-
sondert zu, wenn beide Ehegatten zum mit-
telbar zulageberechtigten Personenkreis ge-
hören.
Noch nebenbei, natürlich können es auch
mehr als 2100 Versicherungs technisch sein
dies wirkt sich natürlich steuerlich nicht mehr
aus.

MfG.

Beide Ehegatten mittelbar zulagenberechtigt ?
Da bin ich ja mal auf ein Beispiel gespannt ;-)

Experten-Antwort

Hallo Wissensdurst,

natürlich kann man vom Mindestbeitrag abweichend auch höhere Beiträge zahlen. Ob und wie sich diese Beiträge jedoch steuerlich auswirken kann Ihnen nur ein Steuerberater, ein Lohnsteuerhilfeverein oder das Finanzamt sagen.

von
Schießl Konrad

Ein Beispiel bringe ich nicht. Bin aber nunmehr
der Meinung, beide müssen unmittelbar Be-
günstigte sein, um die steuerliche Grenze
2100 nützen zu können.

Auffallend, die Experten Antwort galt nur für
meine Randbemerkung ober mehr als 2100
Einzahlung zulässig sind.

MfG.

von
B´son

Zitiert von: Schießl Konrad

Ein Beispiel bringe ich nicht.

Können Sie ja auch gar nicht, weil es die Konstellation "beide mittelbar zulagenberechtigt" gar nicht gibt ;-)

von
Wissensdurst

leider gab es keine befriedigende Antwort. Meine eigene Recherche ergab nun, dass mitelbar Berechtigte keinen Sonderausgabenabzug geltend machen können. Somit nur einmal den Höchstbetrag von 2160 EUR bei Ehegatten

von
Schießl Konrad

Alles schon da gewesen, die Wahrheit fällt
unter den Tisch, deshalb nochmals mein
Hinweis:
Grundsätzlich gilt, hat nur der Ehemann
sozialversicherungspflichtiges Einkommen
gilt er als unmittelbar Berechtigter und er
ist bis 2160 im Jahr steuerlich begünstigt.

Die nicht verdienende Ehefrau gilt als gilt
mittelbar Begünstigte erhält auch 154 Zulage
und die Kinderzulagen.
Voraussetzung aber hierfür ist eine eigenen
Vertrag mit mindestens 60 Euro eigener Bei-
trags Zahlung.

Ist aber auch die Ehefrau Sozial Versicherungs pflichtig stehen beiden bis
2100 im Jahr-unter Berücksichtigung erhaltener Zulagen- Steuerbegünstigung zu.

Eine Auskunft beim Steuerberater oder gar
beim Finanzamt führt nicht dazu, dass ein
höherer Betrag als 2100 steuerlich anerkannt
werden.
Ein höherer Betrag hat nur die Wirkung, dass
später die Rente höher ausfallen kann.

MfG.