Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.
Zur Moderatoren-Antwort springenGerade Geringverdiener können mit geringen Beitragszahlungen die maximalen Zulagen erhalten. Menschen mit geringen Einkommen weisen deshalb die höchsten Förderquoten auf. Berücksichtigt man auch noch die Laufzeit und den damit verbundenen Zinseszinseffekt, kann eine ansehnliche "Riester" -Rente im Laufe der Jahre angespart werden.
(Die Abschluss- und Verwaltungskosten für ein Riesterrentenprodukt sollten selbstverständlich in die Überlegungen mit einbezogen werden.)
Noch ein Hinweis:
Die Grundsicherung im Alter ist eine bedarfsorientiert gezahlte Sozialhilfe . Vor einer Leistungsgewährung wird stets die Bedürftigkeit des Antragstellers geprüft. Bei der Prüfung der Bedürftigkeit wird grundsätzlich das gesamte verwertbare Vermögen herangezogen. Geprüft werden neben den eigenen auch die finanziellen Verhältnisse des nicht getrennt lebenden Ehegatten bzw. Lebenspartners sowie des Partners einer eheähnlichen Gemeinschaft.
Somit wird Grundsicherung nur an Menschen geleistet, die im Alter bedürftig sind . Die Höhe der Leistung richtet sich nach Regelsätzen, die die jeweiligen Landesregierungen festlegen. Neben den Regelsätzen werden insbesondere die Kosten für eine angemessene Wohnung, Heizung und weitere vorliegende Mehrbedarfe übernommen.
Es stellt sich also zunächst einmal die grundsätzliche Frage, ob man selbst später auch auf die Grundsicherung angewiesen sein könnte. Dabei ist zu beachten, dass niemand den rechtlichen Rahmen der Grundsicherung in der Zukunft abschätzen kann. Auch die Höhe der künftigen Grundsicherung ist nicht bekannt. Es wäre deshalb falsch eine "Riester" - Rente ohne vorherige individuelle Abwägung kategorisch auszuschließen.
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