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Riester: mittelbar Berechtigte nach dem Tod des unmittelbar Berechtigten

von
tempy12

Ein Hallo an die Experten, tolles Forum!

Wenn eine mittelbar Berechtigte schon einen eigenen Riestervertrag hat, kann die komplette Summe des Vertrages des unmittelbar Berechtigten ohne Abzüge oder Rückzahlungen auf ihren Vertrag übertragen werden, richtig?

Was ist aber, wenn sie zum Zeitpunkt des Todes unmittelbar Berechtigten noch keinen eigenen Riestervertrag hat?
Kann sie den dann noch abschließen?
Die Voraussetzung für einen mittelbaren Vertrag sind doch dann eigentlich nicht mehr gegeben, oder?
Oder gilt die Anspruchsvoraussetzung für das komplette Jahr, in dem der unmittelbar Berechtigte stirbt?

Ich sage schon mal Vielen Dank!

Viele Grüße
tempy12

Experten-Antwort

Hallo tempy12,

die mittelbar Berechtigte kann nach dem Tod des unmittelbar Berechtigten zeitnah einen eigenen Vertrag abschließen und damit die Ansprüche aus dem Vertrag des Verstorbenen in den eigenen Vertrag übernehmen.
Die Anspruchsvoraussetzungen gelten immer für das volle Jahr.
Sollte der unmittelbar Berechtigte z.B. im Dezember versterben, so sollte der eigene Vertrag der bisher mittelbar Berechtigten zeitnah geschlossen werden. Dies ist jedoch nicht im Todesmonat (Dezember) erforderlich.