Riester neu

von
Yogi

Entschuldigung, aber entweder habe ich was nicht kapiert oder habe eine falsche Auskunft auf eine Anfrage von vor 2 Tagen bekommen:

MEINE FRAGEN:
Ich bin selbstständig und nicht rv-versichert, meine Frau war letztes Jahr noch sozialversicherungspflichtig angestellt, jetzt nicht mehr. Nun sind wir frischgebackene Eltern und meine Frau erhält laut dieser Internetseite 36 Monate Kindererziehungszeiten angerechnet.

Bin ich in dieser Zeit mittelbar zulagenberechtigt und könnte wie sie es gerade gemacht hat, einen Riester-Vertrag abschließen?

Nach wessen Einkommen richtet sich dann mein Eigenbetrag: 1) nach dem meiner Frau (also null) oder 2) nach meinem Selbstständigen-Gehalt?

Und muss meine Frau jetzt sofort einen Antrag auf Kindererziehungszeiten stellen, damit ich den Genuß der mittelbaren Förderung komme?

DIE ANTWORT:
Für die Dauer der KEZ ist Ihre Frau unmittelbar Riesterzulageberechtigt. Bei Zahlung vom Sockelbeitrag von 60,- EUR erhält sie die vollen Zulagen.
Sie als unmittelbarer Riesterzulageberechtigter erhalten auch Ihre Zulagen und benötigen lediglich einen Riestervertrag ohne selbst einen Beitrag zu leisten. Näheres erhalten Sie vom Anbieter.

MEINE NACHFRAGE:
Stimmt das wirklich, dass ich "UNmittelbar" zulagenberechtigt bin (eigentlich doch nur mittelbar)?

Nach welcher Basis berechnet sich meine eigene Sparrate?

Muss meine Frau jetzt oder später Antrag auf Kindererziehungszeiten stellen?

Ich bedanke mich für Ihre Bemühungen!

Experten-Antwort

Nein, Sie haben einen mittelbaren Zulagenanspruch. Als mittelbar Zulageberechtigter müssen Sie keine Eigenbeiträge leisten. Bezüglich der Anerkennung der Kindererziehungszeiten sollte sich Ihre Frau direkt an den zuständigen Rentenversicherungsträger wenden.