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Riester Pensionskasse Beitragspflicht KV/PV

von
Frank

Mein Arbeitgeber finanziert eine betriebliche Altersvorsorge zugunsten einer Pensionskasse. Hierbei werden die Freibeträge nach §3(63) EStG teilweise ausgeschöpft. Darüber hinaus wird von der Pensionskasse die Möglichkeit angeboten zusätzlich zu "Eicheln" bzw. zu "Riestern" um eine eigene Altersvorsorge aufzubauen. Im Falle des Rentenbezuges ist mir klar, dass beim "Eicheln" Steuern und Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen sind. Wie verhält sich dieses beim "Riestern"? Aus einigen Forum-Beiträgen konnte ich entnehmen, dass Beitragspflicht bestehen könnte. Die Sparform "Riester" wird bereits aus verbeitragtem Entgelt, also aus dem sogenannten Nettoentgelt entrichtet. Eine Verbeitragung im Rentenbezug würde somit aus meiner Sicht eine doppelte Verbeitragung darstellen. Kann dieses richtig sein?

von
Schiko.

Im Gegensatz zur Steuerpflicht
ist für die Riesterrente kein
Kranken/Pflegeversicherungs-
beitrag vorgesehen,

Dies wurde ja von unserer Ver-
treterin der Finanzagentur in
Abrede gestellt.
Ob dies, oder die Aktenkurse
das untertauchen der Dame
verursacht haben sei dahin-
gestellt.

MfG.

Experten-Antwort

Riesterprodukte sind in der Auszahlungsphase voll zu versteuern und kk-pflichtig.

von
Manfred

Vielleicht zum besseren verständnis. Wer überweist die Beiträge zur Pensionskasse? Der Arbeitgeber. Also ist es später auch eine Betriebsrente.
Betriebsrenten unterliegen dann voll der Steuer und der Krankenversicherung sofern man in der Gesetzlichen Krankenverswicherung ist.
Wenn Riestern dann privat ohne Arbeitgeber.

von
Frank

Ist die unterschiedliche Bewertung in Bezug auf die Beitragspflicht in der KV/PV bei privater zusätzlicher Altersvorsorge über den Arbeitgeber oder privater zusätzlicher Altersvorsorge über eine Anlageinstitut rechtlich einwandfrei und überhaupt durchsetzbar?

von
Frank

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. War zu befürchten, das darauf auch Beiträge zu zahlen sind. Man bekommt ja nichts mehr geschenkt.

An Schiko.

Wenn sie die Antwort nicht wissen,warum schrieben sie dann. Wollen sie die User auf den Arm nehmen??

Hilfe ist etwas anderes.

von
Anton

Ob diese Beitragspflicht rechtlich einwandfrei ist, kann natürlich logischwerweise nicht in diesem Forum geklärt werden. Dies ist eine rechtliche Frage, mit der sich nicht die Experten der RV eroieren. Wenden sie sich hierzu an den Petitionsausschuss des detuschen Bundestages.

von
Franck

Sehr geehrter Frank,

wenn Sie in der gesetzl. KV sind, so sind die Riester-Auszahlungen im Rentenalter der KV-Pflicht zu unterwerfen und abzuführen.

Wenn Sie riestern möchten, so ist es immer günstiger das privat zu machen.

Denn privates riestern unterliegt nicht der KV-pflicht bei der Auszahlung.

Gruß

Frank J. Kontz

von
Kurt

Hallo Franck,
sie haben zwar recht mit ihrer Aussage, aber nur teilweise.
Wenn Sie in der geetzlichen freiwillig versichert sind, dann müssen sie auch private Riester Beiträge zahlen.

von
Frank

Also, wenn man die Beiträge hier richtig interpretiert, kann man nur zu folgender Meinung kommen:
Entweder man zahlt Verwaltungskosten, Provisionen etc. bei einem Anlageinstitut oder man zahlt Sozialversicherungsbeiträge.
Beide Varianten zehren die staatliche Zulage auf. Der Verlierer ist demnach nur der "KLEINE MANN".
Also warum überhaupt "Riestern"?
Als Bürger kann man sich nicht vorstellen, dass dieses der Wille der Politik ist oder war.
Aber vielleicht muss erst ein Bürger unserer Republik sich an den EUGH wenden.