Riester-Rente

von
Maria

Mein Ehemann ist in seiner Beschäftigung versicherungspflichtig. Ich habe einen 400-Euro-Job. Mein Ehemann hat keinen Riester-Rente-vertrag abgeschlossen, da schon vor vielen Jahren seine Firma eine hohe Direktversicherung abgeschlossen hat. Ich möchte nun einen Riester-Vertrag abschließen, da meine Rente aus der gesetzl. Rentenversicherung einmal recht mager ausfallen wird und damit wir auch die Möglichkeit der staatlichen Zulagen nutzen. Ist das möglich, nachdem ich selbst ja nicht versicherungspflichtig beschäftigt bin?

Experten-Antwort

Um die Förderung zu erhalten, müssten Sie die ermäßigten Rentenversicherungsbeiträge Ihres Arbeitgebers durch eigene Zahlungen zur vollen Beitragshöhe aufstocken.

von
Schiko.

Beim 400 eurojob, dies kann auch weniger sein,
zahlt der AG. 15% in die rentenversicherung.

Dies alleine würde für riester nicht ausreichen.
Sie müssten also bei 400 höchstbetrag noch mtl.
4,90 % = 19,60 monatlich zuzahlung an die renten-
kasse leisten( Verzicht auf die versicherungs-
freiheit) , eine schöne bezeichnung.
Natürlich bringen 3% beitrag aus 4.800 jahres-
betrag nicht viel.
Aber der eigene vertragsabschluss rettet für sie die grundzulage
grundzulage von 114 bzw. 154 ab 2008.

MfG.

von
hkh

Liebe Maria,
trotz der "hohen" Direktversicherung sollten Sie für Ihren Ehemann bzw. für Sie beide ermitteln ob sich (infaltionsbereinigt) wirklich keine Versorgungslücke ergibt.

Falls doch, bringt eine privat abgeschlossene Riester-Rente die vom Staat am meisten geförderte zusätzliche Altersrente.

Sollte also Ihr RV-pflichtiger Ehemann einen Riestervertrag abschließen, kommen Sie mit einem eigenen Vertrag als mittelbar Begünstigte an die Zulage ohne einen Cent Beitrag und ohne auf die RV-Freiheit verzichten zu müssen.

Vorraussetzung: Sie können mit Ihrem Ehemann bei der ESt zusammen veranlagt werden und Ihr Ehemann leistet den Mindesteigenbeitrag (= 3 % im Jahr 2007 bzw. 4 % ab dem 2008 aus dem Vorjahres-RV-pflichtigem Entgelt).