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Riester-Rente

von
Andreas

Hallo, ich bin Arbeitnehmer und bin unmittelbar Zulageberechtigt. Meine Ehefrau war bis jetzt auch unmittelbar Zulageberechtigt wegen Erziehungszeit. Die Erziehungszeit ist zu Ende und sie hat einen Minijob (400,- Euro) für die nur der pauschale Arbeitgeberbeitrag zur gesetzl. Rentenvers. gezahlt wird. Jeder hat einen eigenen auf seinen Namen laufenden Riesterrentenvertrag und in beide Verträge wird eingezahlt. Ist meine Ehefrau jetzt mittelbar oder unmittelbar Zulagenberechtigt?Mfg Andreas

von
Bernhard

Ihre Ehefrau ist nach Ende der Erziehungszeit nur noch mittelbar zulagenberechtigt.

Nur wenn sie die Arbeitgeberbeiträge aus dem Minijob freiwillig aufstocken würde, wäre sie wieder pflichtversichert und damit unmittelbar zulagenberechtigt.

Das ist aber für den Riester-Vertrag kein Vorteil: Ihre Frau könnte die eigenen Beitragszahlungen als nur mittelbar zulagenberechtigte Hausfrau ganz einstellen, und nur noch die staatlichen Zulagen kassieren (reiner Zulagenvertrag).

Mit aufgestocktem Minijob ginge das nicht, da müsste mindestens der Sockelbetrag selbst eingezahlt werden.

Experten-Antwort

Guten Morgen Andreas,
Bernhard hat Ihnen die richtige Antwort gegeben. Dem kann ich mich nur anschließen.