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Riester-Rente: Rentenschaden nach Unfall

von
Möchte_anonym_bleiben

Hallo,
nach längerer fruchtloser Recherche melde ich mich hier mit der Hoffnung auf eine qualifizierte Antwort.
Angenommen sei folgendes:
Durch einen fremdverschuldeten unfall wird ein Angestellter vollständige berufsunfähig und bezeigt daraufhin eine Erwerbsunfähigkeitsrente.
Von dieser zahlt er nun 4 % in die Riesterrente ein.
Da das Unfalloper einen Erwerbsschaden erlitten hat, macht es diesen gegen den Unfallgegner geltend.
Gleichzeit möchte er den Schaden geltend machen, der dadurch entstanden ist, dass er durch den Unfall nicht mehr 4 % seines Einkommens im Vorjahr als Mindesteigenbetrag in einen Riester-Renten-Vertrag einbezahlt, sondern 4 % der Erwerbsunfähigskeitsrente.
Nun stellt sich die Frage ob dieser Schaden tatsächlich geltend gemacht werden darf, wie ein solcher Schaden berechnet wird (z.B. Musterberechnung) und ob es dazu bereits gerichtliche Urteile gibt.
Vielen Dank für die Unterstützung vorab.

von
kein Experte

Hallo,

bin zwar kein Experte, würde das ganze aber so sehen:

Der Unfallverursacher muss grundsätzlich Ihren Verdienstausfall zahlen, das heißt
bishriges Netto - EM-Rente = Schaden, den Unfallgegner zahlen muss.

In Bezug auf die Riester Rente sehe ich das so: Sie zahlen weiterhin den gleichen Betrag wie früher ein (nicht 4% vom der EM-Rente!).
Wenn Sie normal gearbeitet hätten, hätte Sie eine Steuerrückzahlung für die gleisteten Riester-Beiträge erhalten. Diese Rückzahlung war als Arbeitnehmer sicher höher, da sie ja mehr verdient haben.
Die Differenz aus "Steuerrückzahlung als Arbeiter - Steuerrückzahlung als Rentner" würde ich als weiteren Schaden geltend machen.

Nur so als Gedankenanstoß. Ob das korrekt ist, weiß ich nicht. (Aber die Antwort ist hoffentlich mindestens so hilfreich wie die ganzen "falsches Forum"-Antworten, die jetzt bald kommen...)

von
Leser

Es tritt maximal ein Zinsschaden auf und der wäre m. M. nach zu ersetzen, da bei dem Erwerbsschaden ja bereits der finanzille Ausfall ersetzt wird (Differenz) und man die Möglichkeit hat, diesen einmalig nachzuentrichten.

von
Leser

Zitiert von: Leser

Es tritt maximal ein Zinsschaden auf und der wäre m. M. nach zu ersetzen, da bei dem Erwerbsschaden ja bereits der finanzille Ausfall ersetzt wird (Differenz) und man die Möglichkeit hat, diesen einmalig nachzuentrichten.

Den Riesterbeitrag-Differenz